Aeons Of Ashes: Wir wollten ihre Augen

„Allerspätestens im Herbst 2018 sind wir wieder live in St. Pölten zu sehen“, verspricht Aeons Of Ashes - Frontman Tim Sklenitzka im Interview. Foto © Markus Wetzlmayr, z.V.g.

Der Release ihrer EP „Impatience“ am 11. November schlug ein wie der Blitz – bei den zahlreichen Fans genauso wie bei Genre-RedakteurInnen. Und die dazugehörige Release Show im Freiraum St. Pölten war ein voller Erfolg. Wir fragten Tim Sklenitzka, Frontman der herausragenden St. Pöltner Metalband Aeons Of Ashes, nach den nächsten Schritten wie Video und Konzerten – sowie nach seinem musikalischen Erfolgsrezept …

City-Flyer: Tim, du hast mir erzählt, dass du auf die EP das beste Feedback deiner Musik- Karriere bekommen hast. Warum?

Tim Sklenitzka: Der Gutteil der Reviews lässt momentan noch auf sich warten, zum Glück haben wir mit unserer jugendlichen „Impatience“ schon abgeschlossen. Aber die ersten Meinungen von langjährigen Fans, Ex-Bandmitgliedern und dem einen oder anderen Metal-Redakteur waren durchgehend sensationell. Offensichtlich haben wir bei vielen Leuten einen Nerv getroffen. „Impatience“ ist die ausgefeilteste, bestproduzierte und am meisten durchdachte CD meiner Karriere – wobei das viel mehr der Verdienst der Bandkollegen ist als mein eigener! Ich hab ja nur ein paar Texte geschrieben und dann in meiner Studiozelle ein bissl herumgeschrien.

CF: Euer letztes Video zählt als eines der Klick-stärksten einer österreichischen Metal-Band. Das nächste Video zu „Dying Lights“ wird bereits produziert.

Tim: Gedreht wurde im Oktober in Wien, in Kombination mit einer Pre-Listening- Session für unsere Fans. Im Gegenzug wollten wir nur ihre Augen – das Ergebnis ist dann hoffentlich sehr bald Anfang diesen Jahres auf YouTube zu sehen. Zeitgleich oder etwas davor soll noch ein geniales Fan-Video zu „Crown of Creation“ erscheinen. Das Material ist ziemlich erschütternd, aber das sollte ein Video zu einem Song über Tierrechte unserer Meinung auch sein.

CF: Du warst mit deiner früheren Band Trashcanned megaerfolgreich, auch die Aeons-Story rennt super, unter anderem wart ihr bereits Support für Paradise Lost. Was ist dein Erfolgsrezept?

Tim: Auch wenn’s merkwürdig klingt: Bei Trashcanned waren es noch ganz andere Zeiten. In weniger als zehn Jahren 123 Shows in acht Ländern – das wäre mittlerweile nur mehr ganz schwer zu schaffen. Als wir 2003 begonnen haben, gab’s noch keine Festivals wie das Novarock und deutlich weniger Shows von internationalen Bands – und folglich spielten die lokalen Bands noch eine viel größere Rolle. Heute sind die Leute bequemer geworden. Und wählerischer. Der „Band Management-Job“ ist aber nach wie vor derselbe. Anfangs war die Spannung auf Aeons of Ashes gigantisch, da hat definitiv auch das Trashcanned-Netzwerk geholfen. Jeder hat sich gefragt: „Was kommt jetzt?“ Als die erste Neugier befriedigt war, haben wir schon einen Rückgang des Interesses gespürt, aber der Masterplan besagt, dass „Impatience“ das wieder ändern wird. Bandintern ist es in erster Linie eine Frage von Prioritäten, Organisation und Tim(e)-Management. Band-Zeit ist für uns quality time. Und für die final touches hilft vielleicht ein kleines bisschen Magie.

www.facebook.com/AeonsOfAshes

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Seit April 2011 selbständig mit der PR und Marketing Agentur "Wild Publics" für Künstler und Kleinunternehmer. Beim City-Flyer seit April 2012, Chefredakteurin der Printausgabe.
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