Epsilon – Metal-News von der St. Pöltner Front

Todesmetaler Mecki (bass), Freaky (guit), Josch (voc.), Christoph (dr.) und Raffael (guit.) von Epsilon . Foto: Bearded Buck, z.V.g.

Kein heimischer Metal-Head, der halbwegs etwas auf sich hält, kam in den letzten 13 Jahren an ihnen vorbei: Die Rede ist von Epsilon, der Death Metal-Truppe aus St. Pölten. Nach ihrem Line-up Wechsel machten sie im Vorjahr bereits so manche österreichische Location unsicher. Im Jänner konnten wir uns auch im Freiraum davon überzeugen, dass sie in neuer Formation härter und brachialer denn je aufgeigen. Ende Februar gibt’s schon den nächsten großen Auftritt.

Für die Metal-Fans nicht nur aus St. Pölten war es legendär: Das Finale des Wacken Band-Wettbewerbs im Wiener Viperroom, das die STP Death Metaller Epsilon im Jahr 2012 auf direktem Wege für einen Slot aufs deutsche Wacken Open Air – eins der größten Metal-Festivals der Welt – schickte.
Weitere Meilensteine in der Band-History waren u.a. Support-Gigs für Größen wie Cannibal Corpse, Malevolent Creation, Biohazard oder Amon Amarth. Dazu sammelten die fünf Mannen aus der niederösterreichischen Landeshauptstadt mit ihrem YouTube-Video zum Song „Foxy Knoxy“ knappe 11.500 Aufrufe 2015 erschien das vielbeachtete und knochenharte Album „zu richten“ (Mighty Music/ Soulfood).
Danach wurde es außen eher still um die Truppe, während sich in den Eingeweiden jedoch jede Menge tat: Umbrüche, Musiker-Wechsel und Veränderungen standen an.

2017 ging es dann in neuer Formation zurück ans Eingemachte – mit intensiven Proben und auch Konzerten, wie z.B. im Volxhaus Klagenfurt oder in der Arena Wien. Die Jungs sind eindeutig wieder da. Und Line-up Wechsel hin oder her: Hinter Epsilon stecken nach wie vor die Gründungsmitglieder Christian „Mecki“ Dörr am Bass und Christian „Freaky“ Frid an der Gitarre. Mit dem stimmgewaltigen Josch am Mikro, Drummer Christoph sowie Gitarrist Raffael konnte das todesmetallische Quintett mittlerweile tatsächlich wieder erfolgreich komplettiert werden.

Zuletzt gaben sie sich übrigens Ende Jänner im Freiraum live die Ehre. Im Rahmen der Tales From The Moshpit – St. Pöltens einziger regelmäßiger Metal-Konzert-Serie – spielten sie zum ersten Mal in neuer Formation in ihrer Homebase auf. Das nächste Album muss aber noch warten: Neben einem neuen Ink Endorsement (Waaas, du weißt nicht, was das ist? 😉 Näheres findest du auf ihrer Facebook-Site.) stehen weitere geniale Konzerte an – z.B. am 26. Februar als Support von Cradle Of Filth und Moonspell in der Wiener Simm City. Sehr, sehr cool.

Werner Harauer
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Werner Harauer

Magister Phil. (Publizistik, Kunstgeschichte), City-Flyer Gründer (1997) und Herausgeber. Im Brotberuf Öffentlichkeitsarbeiter, Journalist und Grafiker, Vinyljunkie seit der Punk und Disco-Ära. Workaholic auf der Suche nach dem perfekten Popsong.
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