Schene Aussichten fia olle Mundart und Folk-Fans

Georg Aron, Gerald Schaffhauser, Thomas Gravogl und Alexander Bachler bringen als Gravögl und mit ihrem Mundart Folk und Blues frischen Wind in die Szene. Foto © Simon Petrus Bauer, z.V.g.
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Mit lyrischem Mostviertler Mundart Folk machen aktuell die Gravögl von sich hören: Ihr Debüt-Werk „In da Finstan“ ist bereits erhältlich, live überzeugten sie am Sonnenparkfest. Am 10. Juni waren sie live am Sonnenpark-Fest zu sehen. Und auf YouTube könnt ihr in ihr erstes Video zu „A schena Tog“ reinschauen. Bevor es nun im Herbst wieder an neue Konzerte geht, nahmen sich die erfahrenen Szene-Musiker gerne Zeit für ein kurzes Interview mit uns.

City-Flyer: Gratulation zum Debüt-Album „In da Finstan“.

Gerald Schaffhauser: Danke! Vinyl und CD gibt es vorerst direkt bei unseren Gigs zu kaufen – oder wenn ihr uns auf der Straße trefft. Als Download ist es über unser Label Eiffelbaum Records erhältlich.

C-F: Seit wann gibt es euch denn nun als Gravögl? Ihr seid ja auch alle in zahlreichen andren Bands aktiv.

Gerald: Ja, Thomas, Alex und ich sind auch als Schofbochvegl unterwegs und spielen bei den Bluesmopolitans. Alex und Thomas spielen gemeinsam bei der High Mountain Dixie & Blues Gang – und ich noch bei House Of Riddim, Nattastoy und Lukascher.

Thomas Gravogl: Die ersten Gravögl-Proben zu viert fanden Ende 2015 statt, da war das Album im Grunde bereits fertig geschrieben. Die Songs sind alle in den letzten drei bis vier Jahren entstanden, über den Winter haben wir sie dann gemeinsam arrangiert.

C-F: Habt ihr auf euer Debüt bereits Feedback erhalten, das euch besonders gefreut – oder geärgert – hat?

Thomas: Jedes ehrliche Feedback ist sehr schön. Wir haben schon viele positive Rückmeldungen erhalten. Grad auch von Kolleginnen und Kollegen freut es einen sehr. Natürlich gibt’s auch die eine oder andere CD, die man an diverse Stellen schickt – und wo dann gar nix an Feedback kommt. Zu sagen, dass uns das ärgert, wäre aber übertrieben.

C-F: Wie habt ihr euren Auftritt am Sonnenpark-Fest vor ein paar Wochen empfunden? Seid ihr davor eigentlich auch schon mal live aufgetreten?

Thomas: Das Sonnenpark-Fest war richtig gemütlich. Von unserer Seite aus war’s natürlich schade, dass an dem Tag Gerald ausgefallen ist, weshalb wir ein bissl umdisponieren mussten. Aber was das Improvisieren betrifft, haben wir ja mit dem Tom Hornek bei den Bluesmos einen super Lehrer … Wir hatten 2016 schon die Ehre, am wunderbaren Beserlpark Festival in Mank zu spielen. Und im Herbst einmal in Lilienfeld.

C-F: Macht ihr Videos wie euer Top-Video „A schena Tog“ eigentlich in Eigen-Regie? Und: Wer steht hinter eurem wunderbaren Album-Artwork?

Gerald: Haha, nein. Wir haben das Gott sei Dank aus der Hand gegeben und endlich verstanden, dass wir einfach Musiker sind und keine Grafiker/ Regisseure/ Schauspieler etc. Man redet sich oft ein, es wäre gut, solche Sachen selbst zu machen – Ergebnis: furchtboa … Das Artwork ist daher vom großartigen system jaquelinde aus Linz und das Video hat ein guter Freund von uns produziert: Christopher Panzenböck. Also ja: Connections gibt’s genug. Und Geld haben wir auch nicht wenig gebraucht.

www.gravoegl.com
www.facebook.com/gravoegl

Althea Müller
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Althea Müller

Seit April 2011 selbständig mit der PR und Marketing Agentur "Wild Publics" für Künstler und Kleinunternehmer. Beim City-Flyer seit April 2012, Chefredakteurin der Printausgabe.
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Über den Autor

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