7 Todsünden. Aktuelle Kommentare!

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Wann:
14. Oktober 2023 um 10:00 – 1. April 2024 um 18:00
2023-10-14T10:00:00+02:00
2024-04-01T18:00:00+02:00
Wo:
Kunsthalle Krems
Steiner Landstraße 5
3500 Krems an der Donau

KUNSTHALLE KREMS: Der britische Kultursender Radio 4 bat im Jahr 2005 seine Hörer, eine Liste der schlimmsten Sünden zu erstellen. Zur Überraschung vieler kam vor allem Trägheit in all ihren Facetten besonders oft vor. Als „neue“ Sünden erschienen Egoismus, Heuchelei, Intoleranz, Grausamkeit und Zynismus.

Die Kunsthalle Krems hat insgesamt 13 internationale und österreichische Künstler:innen sowie 7 Autor:innen eingeladen, sich mit dem Thema der sieben Todsünden auseinanderzusetzen. Sie betrachten die Todsünden in ihrer Plakativität und beschäftigen sich überkonfessionell mit menschlichen und existentiellen Fragestellungen.

Die schwedische Künstlerin Nathalie Djurberg entwickelt zusammen mit dem Musiker Hans Berg eine Videoinstallation, die zum ersten Mal in Krems gezeigt wird. Nedko Solakov aus Bulgarien verarbeitet die Thematik der sieben Sünden in seinen direkten und humorvollen Zeichnungen, ähnlich wie Dan Perjovschi aus Rumänien, dessen Zeichnungen in räumlichen Installationen münden. Die mexikanische Künstlerin Teresa Margolles, die bereits 2019 in der Kunsthalle Krems ausstellte, konfrontiert die Besucher:innen mit menschlichen Tragödien. Die aus Russland stammende Julia Belova zeigt Skulpturen aus Porzellan und Wachs in beeindruckender Barock-Ästhetik. Weitere teilnehmende Künstler:innen sind Christa Biedermann, Ádám Dallos, Rob Frogoso, Èv van Hettmer, Jonathan Meese, Herta Müller und Ulrike Ottinger.

Öffnungszeiten:
Sommer (März–Okt.)
DI–SO 10.00–18.00
MO, wenn Feiertag

Winter (Nov.–Feb.)
DI–SO 10.00–17.00
MO, wenn Feiertag

Schließtage
24.12., 31.12. und 01.01.

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Werner Harauer
Magister Phil. (Publizistik, Kunstgeschichte), City-Flyer Gründer (1997) und Herausgeber. Im Brotberuf Öffentlichkeitsarbeiter, Journalist und Grafiker, Vinyljunkie seit der Punk und Disco-Ära. Workaholic auf der Suche nach dem perfekten Popsong.

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