Alois Hotschnig – Der Silberfuchs meiner Mutter

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Der Kärtner Alois Hotschnig zählt wohl zu den hervorragendsten Literaten in Österreich, aber leider kann man ihn nicht den Vielschreibern zuordnen. Sein letztes Buch mit Erzählungen wurde 2009 veröffentlicht. Und nun endlich darf man sich über ein neues Werk freuen, dem die Lebensgeschichte des Schauspielers Heinz Fitz zugrunde liegt. Fitz wurde von einer norwegischen Mutter als Sohn eines Wehrmachtssoldaten im Lebensborn-Heim der Nazis geboren. Seine Mutter reiste 1942 kurz vor der Geburt von Norwegen nach Österreich, doch der Soldat – Fitz Vater war ein überzeugter Nazi aus Hohenems – der einst mit einem teuren Silberfuchs um sie geworben hatte, war schon mit einer anderen Frau verlobt. Seine Mutter fand ihn erst 1946 mit Hilfe des Roten Kreuzes wieder. Und diese Geschichte nimmt Hotschnig auf und lässt Fitz als Ich-Erzähler in seinem Roman auftreten, der Klarheit über seine Herkunft sucht.

Alois Hotschnig – Der Silberfuchs meiner Mutter.
Kiepenheuer und Witsch, 2021

Michi

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Michi
Bücherwurm, Yogalehrerin, Loha vom Dienst, Outdoor-Freak, Reise-Junkie, Rechtschreibpolizei. Beim City-Flyer seit Oktober 2008. Zuständig hauptsächlich für Buchrezensionen.

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      Werner
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