Terminauswahl Test

Jul
1
Mi
Dauerausstellung Geschichte
Jul 1 2020 um 17:37 – Jul 1 2025 um 18:37
Dauerausstellung Geschichte @ Museum NÖ

MUSEUM NÖ:

1.000 Jahre an einem Tag oder 10.000 Jahre in einer Stunde, Sie bestimmen das Tempo nach persönlichen Interessen. In aller Kürze die wichtigsten Ereignisse überfliegen oder gezielt in einzelne Themenbereiche eintauchen, beeindruckende Exponate betrachten oder gleich eines der vielfältigen Vermittlungsangebote ausprobieren: Interaktive Stationen, Besucherforen oder einen Workshop zu aktuellen Themen.

Die Dauerausstellung ist das Kernstück des Hauses der Geschichte. Sie präsentiert Geschichte spannend, zeitgemäß und stellt Bezug zu aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen her. Laufend fließen neue Forschungsergebnisse in die Präsentation ein.

Die Dauerausstellung ist nicht nach Epochen gegliedert, sondern nach Themen und Fragen. Wie wurden Territorien besiedelt und verwaltet? Sind Ein- und Auswanderung nur Phänomene der Gegenwart? Wie gewinnen Personen und Gruppen Macht über andere? Wie entsteht das Zusammengehörigkeitsgefühl von Gruppen, Regionen und Nationen? Welche technischen Erfindungen haben in den letzten Jahrhunderten Gesellschaft und Umwelt verändert?

Im letzten Drittel des Rundgangs werden politische Konflikte und Exzesse totalitärer Gewalt in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts thematisiert. Aber auch die bedeutenden technischen, sozialen und politischen Entwicklungen seit Ende des Zweiten Weltkriegs. Mit einem Blick auf die nähere Zukunft des gemeinsamen europäischen Raumes und die Rolle Niederösterreichs und Österreichs endet der Rundgang.

Okt
9
Sa
Wildnis Stadt
Okt 9 2021 um 9:00 – Feb 12 2023 um 17:00
Wildnis Stadt @ Museum NÖ

MUSEUM NÖ: Asphalt, Beton, dichtes Straßennetz, hohe Gebäude und viele Menschen – ein Umfeld, das keine pflanzliche und tierische Vielfalt vermuten lässt. Zumindest nicht auf den ersten Blick!

Städte gehören in Mitteleuropa zu den artenreichsten Räumen, auch wenn die Bedingungen nicht optimal sind. Ihre besondere Bedeutung für die Förderung biologischer Artenvielfalt gilt es zu erhalten, denn Städte bieten vielfältige, wertvolle Lebensraumelemente und Strukturen. Diese erlebbare Stadtnatur bereichert auch das Leben in der Stadt und fördert die Lebensqualität. Wächst eine Stadt, dann steigt auch der Wert der Grünanlagen und Naturflächen.

Die Ausstellung bietet eine interessante, abwechslungsreiche und inspirierende Expedition durch die Wildnis Stadt und zeigt, mit wem wir uns die Stadt teilen sowie wie wir am besten mit unseren tierischen Nachbarn umgehen.

Kurator: Ronald Lintner

Feb
26
Sa
Wider die Macht
Feb 26 2022 um 9:00 – Jan 15 2023 um 17:00
Wider die Macht @ Museum NÖ

MUSEUM NÖ: Die Kunstsammlung des Dokumentationsarchivs des österreichischen Widerstandes
Sonderausstellung im Haus der Geschichte

Über 150 Grafiken, Zeichnungen und Ölgemälde besitzt das DÖW. In unserer Ausstellung werden sie erstmals umfassend präsentiert. Sie erzählen von Widerstand, Krieg und Verfolgung zwischen 1934 und 1945. Es sind Bilder vom Leben und Sterben in Lagern, von Gewalt gegen Regimegegner, Juden und Roma, aber auch Bilder vom Kampf gegen Nationalsozialismus und Faschismus.

Die Ausstellung gliedert sich in einen chronologischen und in einen thematischen Teil. Im ersten Teil wird anhand beispielhafter Biografien und Kunstwerke von den verschiedenen Formen des Widerstandes berichtet: Vom Bürgerkrieg in Spanien über die Résistance in Frankreich, in der zahlreiche Österreicher*innen aktiv waren, bis zum militärischen Widerstand am Ende des Zweiten Weltkrieges.

Im zweiten Teil zeigt die Ausstellung, wie die Überlebenden nach 1945 ihre Erinnerungen auf unterschiedliche künstlerische Weise verarbeiten. Manche dokumentieren ihre traumatischen Erfahrungen in drastischen Darstellungen, andere verwandeln sie in abstrakte Formen – und wiederum andere wollen mit ihren Bildern künftige Generationen warnen, dass sich die Geschichte nicht wiederhole.

In Kooperation mit dem Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes (www.doew.at)

Sujet: Carry Hauser, Ohne Titel, 1969, DÖW, Foto: C. Fuchs, © Bildrecht Wien, 2022

Öffnungszeiten
Dienstag bis Sonntag, Feiertage 9:00 – 17:00 Uhr
Montag (außer Feiertag) geschlossen
Schulklassen nach Voranmeldung ab 8:00 Uhr

Apr
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Sa
Reiternomaden
Apr 9 um 9:00 – Nov 6 um 17:00
Reiternomaden @ Schallaburg

SCHALLABURG: Reiternomaden in Europa. Hunnen, Awaren, Bulgaren, Ungarn. Klar hatten die Reiternomaden auch kulinarische Freuden! 🍷 Doch weshalb bekamen sie ihre Getränke in einem goldenen Medaillonkrug serviert? 🧐
Das erfahrt ihr auf der Schallaburg. 🏰
Die oft fein gearbeiteten Schätze der Festtage zeigen Szenen, Legenden und Mythen. Sie erzählen uns viel über die damalige Gesellschaft und ihre Kultur, aber auch von Diversitäten handelnder, feindlicher oder verbündeter Gemeinschaften. 🤓
Brennen euch jetzt schon Fragen unter den Nägeln? Glaubt ihr noch mehr davon werden sich bei einem Ausstellungsrundgang ergeben? Dann bucht doch für euren Besuch der Ausstellung „Reiternomaden in Europa“ gleich eine Führung durch die Ausstellung dazu. Das Team der Kulturvermittlung kann euch sicher viel Interessantes über die Nomaden erzählen. 👉 bit.ly/schallaburg-ticketkauf-2022
🤫 Übrigens: Immer Sonntags um 11.30 Uhr gibt es eine Familienführung.

Öffnungszeiten
Ausstellung „Reiternomaden in Europa“
ab 9. April 2022 bis 6. November 2022

Montag bis Freitag: 9.00 bis 17.00 Uhr
Samstag, Sonn- und Feiertage: 9.00 bis 18 Uhr

Kassaschluss jeweils eine Stunde vorher

© KHM-Museumsverband

Apr
28
Do
Welch‘ Theater! 202 Jahre Theater St. Pölten
Apr 28 um 10:00 – Nov 6 um 17:00
Welch' Theater! 202 Jahre Theater St. Pölten @ Stadtmuseum

STADTMUSEUM: Die Geschichte des Theaters in St. Pölten, seiner Förderer und Künstler erzählt die temporäre Ausstellung „Welch‘ Theater!202 Jahre Theater St. Pölten“
Das Stadtmuseum St. Pölten lädt 2 Jahre nach dem 200 Jahr Jubiläum des Theaters am Rathausplatz in St. Pölten zu einer großen Sonderausstellung. Vorhang auf für die Theaterfreunde der Stadt! Für die Ausstellung „Welch Theater!“ wurden zahlreiche Fragmente der Geschichte des Stadttheaters mit Theateraktien, Quittungen, Plakaten, Theaterzetteln, Fotografien, Entwürfen und Büchern aus dem Stadtarchiv geholt. Die Objekte erzählen von der Idee eines ortsfesten Theaters und vom kulturellen Bedürfnis der St. Pöltner Bürger und BürgerInnen ab dem Jahr 1820.
Eine Dokumentation über Nikolaus Habjans „Die Blendung“ am Landestheater erlaubt exklusive Einblicke hinter die Kulissen. Momente der Kontemplation, vor und während eines Auftritts, hat der Schauspieler Tilman Rose mit seinem Fotoapparat eingefangen und zeigt sie erstmals in einem Museum.

© Arman Kalteis

Mai
6
Fr
Bruch und Brücke. Niederösterreich und „seine“ Juden 1922–2022.
Mai 6 um 14:00 – Okt 1 um 19:00
Bruch und Brücke. Niederösterreich und „seine“ Juden 1922–2022. @ ehem. Synagoge

EHEM. SYNAGOGE: „Wir wären nicht hier, wenn es Euch Historiker nicht gäbe!“, sagte Karin Rivollet (Genf), Enkelin der in der Shoah ermordeten St. Pöltner Hermann und Irma Löw anlässlich eines Besuchs im Haus der Geschichte im Museum NÖ im Oktober 2021. Anhand ihrer Familie stellt „Bruch und Brücke“ die letzten 100 Jahre aus jüdischer Perspektive dar. Zehn Stationen bringen einerseits das Wirken vieler Jüdinnen und Juden für ihre Heimatgemeinden und den brutalen Bruch durch Vertreibung und Ermordung näher. Andererseits zeigen sie den vorsichtigen Brückenschlag zwischen den Vertriebenen und Nachkommen und ihren Herkunftsorten, den das Land NÖ durch seine Förderung von Forschung zur jüdischen Geschichte und von Zeichen der Gedenkkultur ermöglicht. Karin Rivollet und ihre Schwester Nina Moldauer werden bei der Eröffnung sprechen.
Das musikalische Begleitprogramm ist selbst eine Brücke: ausgewählte Sätze aus Cello-Sonaten von Hans Gál, geboren 1890 in Brunn am Gebirge, 1938 nach England geflüchtet und 1987 in Edinburgh gestorben. Wie so viele andere wurde er nicht nach Österreich zurückgerufen, erst ab den 1970er Jahren erhielt er von der Republik Österreich hohe Auszeichnungen. Es spielt Taner Türker (St. Pölten).

Idee: Martha Keil | Kurator: Christoph Lind | Gestaltung: Renate Stockreiter
Öffnungszeiten: 6. Mai–1. Oktober 2022, Fr–So, 14.00–19.00.
Aktuelle Informationen und Schließtage: http://www.injoest.ac.at/de/aktuelles
Anmeldungen für Besuche außerhalb der Öffnungszeiten: office@injoest.ac.at

Mai
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So
Rendezvous mit der Sammlung: Kunst von 1960 bis heute
Mai 22 2022 um 10:00 – Feb 5 2023 um 18:00
Rendezvous mit der Sammlung: Kunst von 1960 bis heute @ Landesgalerie Niederösterreich

LANDESGALERIE NIEDERÖSTERREICH: Vorhang auf für die Kunstschätze des Landes! So lautet die Devise ab Mai 2022, wenn ein kurzweiliger Rundgang durch die österreichische Kunstgeschichte der letzten 60 Jahre über drei Stockwerke der Landesgalerie Niederösterreich führt.
Vom Kulturdepot in den Ausstellungsraum

Ein Blick in das Depot der Landessammlungen Niederösterreich genügt, um ins Schwärmen zu geraten: Der Sammlungsbereich „Kunst nach 1960“ verfügt über 72.000 Werke und zeichnet sich durch eine enorme Vielfalt an künstlerischen Medien aus.

Die Sammlungspräsentation zeigt großformatige Gemälde und skulpturale Arbeiten sowie zeitbasierte Medien, die seit dem Erwerb mehrheitlich noch nie ausgestellt waren. Inszeniert werden die Exponate in großzügig ausgelegten inhaltlichen, stilistischen und formalen Gruppierungen.
Prominente und noch zu entdeckende Positionen der österreichischen Gegenwartskunst

Von Ona B. bis Leo Zogmayer finden sich unter den rund 100 ausgewählten Künstlerinnen und Künstlern prominente Vertreter*innen der österreichischen Gegenwartskunst, aber auch künstlerische Positionen, die wenig bekannt und noch zu entdecken sind.

Kuratorinnen: Gerda Ridler und Alexandra Schantl

ÖFFNUNGSZEITEN:
Sommer (März–Okt.)
DI–SO 10.00–18.00 Uhr
MO, wenn Feiertag

Winter (Nov.–Feb.)
DI–SO 10.00–17.00 Uhr
MO, wenn Feiertag

Schließtage
24.12., 31.12. und 01.01.

Mai
24
Di
„Niederösterreich & Wien – Szenen einer Ehe“
Mai 24 2022 um 9:00 – Feb 5 2023 um 17:00
"Niederösterreich & Wien - Szenen einer Ehe" @ Museum NÖ

MUSEUM NÖ: Ein audiogeführter Rundgang durch das Museum Niederösterreich – 22 Szenen aus der gemeinsamen Geschichte von Wien und Niederösterreich.

Anlässlich der Trennung Niederösterreichs von Wien im Jahre 1922 werden Objekte vorgestellt, die mit der langen gemeinsamen Geschichte der beiden Bundesländer zu tun haben.

Im Oktober 1920 beschließt die Nationalversammlung die heute noch geltende Bundesverfassung. Aus dieser geht hervor, dass Wien und Niederösterreich fortan getrennte Wege beschreiten.

Am 29. Dezember 1921 kann das Trennungsgesetz vom Wiener und Niederösterreichischen Landtag unterfertigt werden, ab 1. Jänner 1922 gelten Stadt und Land als eigenständige Bundesländer. Der Sitz der Niederösterreichischen Landesregierung verbleibt vorerst in Wien.

Ab 1986 ist Wien nicht länger die Hauptstadt zweier Bundesländer: Niederösterreich bekommt mit St. Pölten endlich eine eigene Hauptstadt auf eigenem Territorium. Doch erst 1997 wird der Sitz des Niederösterreichischen Landtags von der Wiener Herrengasse nach St. Pölten verlegt.

Der Rundgang durch die Ausstellung erforscht anhand von 22 Exponaten mit Audiostationen die Szenen einer „Ehe“ vor und nach der Scheidung.

Niederösterreich & Wien – Szenen einer Ehe
25.5.2022–5.2.2023

Di bis So, Feiertage 9:00 – 17:00 Uhr
Mo (exkl. Feiertage) geschlossen

Jun
11
Sa
Chiharu Shiota – Across the River
Jun 11 2022 um 10:00 – Jan 15 2023 um 18:00
Chiharu Shiota - Across the River @ Landesgalerie Niederösterreich

LANDESGALERIE NIEDERÖSTERREICH: Die japanische Künstlerin Chiharu Shiota (*1972) realisiert für die Landesgalerie Niederösterreich eine neue, raumgreifende Installation, die sowohl auf die Architektur wie auch auf den Standort des Museums Bezug nimmt.

Shiota spannt im lichtdurchfluteten Ausstellungsraum im Erdgeschoss ein dichtes Geflecht aus roten Wollfäden und verbindet diese mit am Boden liegenden Booten. Dabei handelt es sich um Zillen, wie sie in Krems und der Wachau für die Fahrt auf der Donau üblich sind und auch als solche verwendet werden.

Die Boote sind für die Künstlerin ein Sinnbild für das Reisen. Die Donau fließt durch mehrere europäische Länder, sie kann Grenzen überwinden und völkerverbindend wirken. Diesen Aspekt verstärkt Shiota durch verschiedene historische Landkarten des Donauraums, die in das Fadengeflecht eingewoben werden.

Die Werke der Künstlerin berühren zentrale Themen menschlicher Existenz: Erinnerung und Zeit, Heimat und Tradition, Leben und Tod. Ihre Installationen lassen daran denken, dass wir Menschen und die Welt durch unsichtbare Fäden verbunden sind und sich Gefühle und Gedanken über innere Linien berühren können.

2015 bespielte Shiota mit einer Aufsehen erregenden Installation den japanischen Pavillon bei der Biennale in Venedig und feierte damit ihren internationalen Durchbruch.

Kurator*innen: Gerda Ridler, Günther Oberhollenzer

Öffnungszeiten:

Sommer (März–Okt.)
DI–SO 10.00–18.00 Uhr
MO, wenn Feiertag

Winter (Nov.–Feb.)
DI–SO 10.00–17.00 Uhr
MO, wenn Feiertag

Schließtage
24.12., 31.12. und 01.01.

Jul
1
Fr
Novi Dom – Bosnische Flüchtlinge in St. Pölten 1992 – 2022
Jul 1 um 19:24 – Okt 9 um 20:24
Novi Dom – Bosnische Flüchtlinge in St. Pölten 1992 - 2022 @ Stadtmuseum

STADTMUSEUM: NOVI DOM ist allen bosnischen Flüchtlingen gewidmet, die 1992 aus ihrer Heimat fliehen mussten und in St. Pölten ein neues Leben angefangen haben. Ein Fest mit Fotografien und Erinnerungsstücken von Jasmina Dzanic, Austausch und nettem Beisammensein.

Sep
4
So
Daisyworld – eine Metamorphe transhumanistische Reise zu den Daisies
Sep 4 um 8:30 – Okt 15 um 12:00
Daisyworld - eine Metamorphe transhumanistische Reise zu den Daisies @ Geschirrmuseum Wilhelmsburg

GESCHIRRMUSEUM WILHELMSBURG: Die Künstlergruppe Stachel stellt noch bis 15. Oktober in den historischen Räumen der ehemaligen Wilhelmsburger Geschirrfabrik aus.

https://geschirr-museum.at

Foto: Günter Blumauer „Friedenstaube“

Sep
8
Do
100 verschiedene Blicke auf die Landesidentität Niederösterreichs
Sep 8 um 8:00 – Okt 9 um 18:00
100 verschiedene Blicke auf die  Landesidentität Niederösterreichs @ Ausstellungsbrücke

AUSSTELLUNGSBRÜCKE: Jubiläumsausstellung: 100 Jahre NÖ, 20 Jahre Ausstellungsbrücke.
Die beiden Jubiläen 100 Jahre Niederösterreich und 20 Jahre Ausstellungsbrücke geben Anlass das brückenbauende und die Vielfalt des niederösterreichischen Kunstschaffens herauszuarbeiten und die Landesidentität als Bewegung, Evolution und als gemeinsam Wachsendes hervorzuheben.

Aus diesem Anlass wird die Schau „100 verschiedene Blicke auf die Landesidentität Niederösterreichs“ mit künstlerischen Positionen der blau-gelben Viertelsgalerien präsentiert. Die Leiter*innen der vier Galerien Martin Anibas, Harald Knabl, Leopold Kogler und Gudrun Wassermann zeigen jeweils 4 Werke von Künstler*innen. Symbolhaft stehen diese Positionen der jeweiligen Viertel für die Identität des Wald-, Wein-, Most- und Industrieviertels. Zu diesem Thema gibt es eine Podiumsdiskussion am Eröffnungsabend.

Seit 1988 bestehen in Niederösterreich die blaugelben Viertelsgalerien – sie sind Veranstaltungs- und Ausstellungsräume für bildende Kunst in den Regionen. Gleichzeitig feiert die Ausstellungsbrücke ihr 20-jähriges Jubiläum. Die Brücke, architektonisch eine Zusammenfügung zweier Baublöcke, bringt Kunst und Menschen zusammen und dient als Treffpunkt für Künstler*innen, Kunstinteressierte und Bedienstete des Landes Niederösterreich. Sie bietet mit einem regelmäßigen Ausstellungsprogramm Künstler*innen eine Plattform für zeitgenössische Kunst aus Niederösterreich sowie mit Niederösterreichbezug.

Foto: © Walpurga Ortag-Glanzer

Vernissage und Podiumsdiskussion: Mittwoch, 7. September 2022, 18:30 Uhr

Ausstellungsdauer: 8. September bis 9.Oktober 2022

Täglich, während der Ausstellungen von 8-18 Uhr geöffnet,
Samstag, Sonn- und Feiertag beim Portier läuten.
Zugang nur über Haus 1a, 3. OG, Lift

Ausstellungsbrücke, Regierungsviertel, Landhausplatz 1, Zugang Haus 1a, 3. St., 3109 St. Pölten

Kabarett & Comedy
Sep 8 um 19:00 – Nov 26 um 22:00
Kabarett & Comedy @ Stadtsaal Krems/ Kloster Und / Haus der Regionen

KREMS: Seit der Geburtsstunde des „Kabarett & Comedy“ Festivals im Jahre 2003 lädt die Veranstaltungsreihe unterschiedlichste Künstler aus der Theater-, Musik und Kabarettlandschaft auf die Kleinkunstbühne nach Krems.

Jede Menge Publikumslieblinge, neue Programme und namhafte Künstler werden in der 20. Saison des beliebten Formates mit dabei sein. Das Programm und die Besetzung des Festivals dürfen sich beim 20. Jubiläum sehen lassen.

8.9.22: Lisa Eckhart: Die Vorteile des Lasters – ungenierte Sonderausgabe

Mit „die Vorteile des Lasters- ungenierte Sonderausgabe“ eröffnet Provokationsnudel Lisa Eckhart, das Kabarett & Comedy Festival im Stadtsaal Krems und erzählt in ihrem Kultprogramm von ihren Lastern. Kurz darauf sorgt Alfred Dorfer, ebenfalls im Stadtsaal Krems, mit seinem Programm „…und“ für ausdrucksstarke Komik.

23.9.22: Alfred Dorfer: …und

Wie wird es jetzt weitergehen, fragt er sich? Ein Umzug in eine andere Wohnung hat Bewegung in das Leben von Alfred Dorfers Bühnenfigur gebracht. Das Ausmisten der alten Wohnung bringt Dorfer mit Beiläufigkeit auf überraschende Gedanken. Er stellt fundamentale Fragen und schüttelt dabei Pointen aus dem Ärmel.

7.10.22: Mokesch und Stieger: Salonfähig

Mokesch und Stieger interpretieren in virtuoser Zweistimmigkeit nicht nur bekannte eigene Songs sowie nicht minder bekannte dialektbearbeitete Coverversionen, sondern gewähren ihrem Publikum pointiert vorgetragene Einblicke in Ihr nicht immer harmonisches, jedoch zumeist äußerst kurzweiliges Musiker- und Familienleben.

22.10.22: Gery Seidl: HOCHTIEF

Publikumsliebling Gery Seidl lässt seine Besucher in „hochtief“ einmal mehr die Welle des Lebens surfen: Hoch und Tief ist immer nur der Blickwinkel, denn bei allem Laufen zählen am Ende des Lebens nur die Momente, in denen wir glücklich sind. So dankt Gery Seidl für sein halbvolles Glas. Prost.

29.10.22: Angelika Niedetzky: Der schönste Tag

Niemand Geringeres als Angelika Niedetzky hat mit Anfang 40 einen Brautstraß gefangen und noch immer keinen Ring am Finger. Es beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit. Ja, Angelika Niedetzky will, aber wen denn eigentlich? Und vor allem, was? Auf jeden Fall im Kloster UND.

26.11.22: Gernot Kulis: Best of 20 Jahre Ö3-Callboy

Zum krönenden Abschluss des diesjährigen Festivals unterhält Gernot Kulis in seinem neuen Programm, die „Best-Of-Tour zu 20 Jahren Ö3-Callboy“ mit dem Titel „Hold The Line“. Highlights mit hoher Pointendichte sind garantiert. Er schreitet liebend gerne an der Grenze des Humors, bleibt dabei aber immer den 3-Gs treu: geläutet, getäuscht, gelacht.

https://www.kabarettundcomedy.com/

Sep
9
Fr
BASQUIAT. Die Retrospektive
Sep 9 2022 um 18:30 – Jan 8 2023 um 21:00
BASQUIAT. Die Retrospektive @ Albertina

ALBERTINA: DIE SPEKTAKULÄRE HERBSTAUSSTELLUNG IN DER ALBERTINA

Kaum ein anderer Künstler steht als schillernde Ausnahmeerscheinung so repräsentativ für die 1980er Jahre und deren pulsierende New Yorker Kunstszene wie der 1960 in New York geborene Jean-Michel Basquiat.

Mit 17 reißt der Sohn eines Haitianers und einer Puerto-Ricanerin von zu Hause aus. Als Graffiti-Künstler lebt er teilweise auf der Straße. Doch schon bald folgt ein rasanter Aufstieg. Basquiats kometenhafte Karriere wirkt dabei wie ein Schnelldurchlauf eines sequenzreichen Films: Als Hauptfigur verkehrt er mit den bedeutendsten Künstlern seiner Zeit, darunter Musiker wie David Bowie und Madonna. Mit Andy Warhol verbindet ihn eine inspirierende Freundschaft. Basquiats Bilder sind extrem gefragt und werden schnell teurer. 1982 wird er zum jüngsten Teilnehmer der documenta 7 und zum ersten Künstler von Weltruhm mit afro-amerikanisch-karibischen Wurzeln. Doch der schnelle Erfolg wird für ihn zu einer Herausforderung, der er nicht lange standhält – 1988 stirbt er an einer Überdosis Drogen.

Aktueller denn je, ist Basquiats Werk bis heute bahnbrechend und visionär. Er beschäftigt sich ebenso mit afrikanischer Vergangenheit wie mit den problematischen Hierarchien in der Gesellschaft. Wichtigstes Thema ist ihm der allgegenwärtige Rassismus, der ihn auch persönlich betrifft. Als exzentrischer Outsider und ausgebeuteter Superstar seiner Zeit behauptet sich Basquiat als eine der bedeutendsten Schlüsselfiguren für die zeitgenössische Kunst.

Die Ausstellung in der ALBERTINA ist die erste umfassende Museumsretrospektive des außergewöhnlichen Werks von Jean-Michel Basquiat in Österreich. Sie zeigt rund 50 Hauptwerke aus renommierten öffentlichen und privaten Sammlungen, gibt neue Einblicke in die einzigartige Bildsprache Basquiats und entschlüsselt die Inhalte seiner künstlerischen Ideen.

Die Ausstellung ist von 9. September 2022 bis 8. Jänner 2023 in der ALBERTINA zu sehen.

Für private Führungen oder Schulklassentermine kontaktieren Sie bitte unsere Kunstvermittlung werktags zwischen 9 und 16 Uhr unter T +43 1 534 83 540 oder E besucher@albertina.at.

Öffnungszeiten:
Täglich | 10 bis 18 Uhr
Mittwoch & Freitag | 10 bis 21 Uhr

Header: Jean-Michel Basquiat, La Hara, 1981 | Courtesy of Arora Collection © Estate of Jean-Michel Basquiat. Licensed by Artestar, New York)

Sep
10
Sa
Maria Moser
Sep 10 um 10:00 – Okt 15 um 18:00
Maria Moser @ Galerie Maringer

GALERIE MARINGER: Die Künstlerin ist bei der Vernissage anwesend.

Musik: 2 kmh Speedgang
Kieninger Reinhard, Meindl Gerhard,
Konlechner Friedl, Heinz Josef

1948 in Frankenburg am Hausruck / Oberösterreich geboren
1968 – 1973 Studium an der Akademie der Bildenden Künste Wien
1977 Talentförderungsprämie des Landes Oberösterreich
1987 Verleihung des Goldenen Verdienstzeichens der Republik Österreich
1997 Kulturpreis des Landes Oberösterreich
Zahlreiche Einzelausstellungen im In – und Ausland
Werke im öffentlichen Besitz unter anderem: Albertina Wien,
ÖO Landesmuseum, Kulturamt der Stadt Wien, Kulturamt der Stadt Linz,
Rupertinum Salzburg, Staatsgalerie Stuttgart
Lebt als freischaffende Künstlerin in Öberösterreich und Wien

Meine Bilder sind existentieller Art, stehen für Lebensprozesse. Die Farbe Rot
und die Glut sind Metapher für innere menschliche Umformungen und psychische
Veränderung. Es ist der Urstoff Eisen, den ich für meine brachiale „Darstellung”
zu eigen mache, Hommage mehr oder weniger an die archaische Urmaterie;
das Innere der Erde, das heiße Herz der Dinge.
Ich will meinem Werk, wenn es in einem vehementen Entstehungsprozess alle Stufen
zwischen Chaos und Ordnung durchläuft, alle Kraft von selbständigem existentiellen
Sein geben damit der Betrachter aus dem Bild heraus immer wieder Intuition und Kraft
schöpfen kann.

Im Arbeitsprozess erlebe ich ein gewisses Machtgefühl, ein Gefühl der Macht,
Welten erschaffen zu können und diese im Gegenzug wieder zu verwerfen.
Meine Malerei ist von materialhafter Präsenz geprägt. Es geht um die Formbarkeit
formloser Materie und deren Widerstand.
Die Farbe wird quasi in die Form hineintransportiert. Dadurch erreiche ich räumliche
Dimensionen, die auch der Betrachter erobern muss.

Maria Moser

Sep
12
Mo
Evelyne Frostl, Corinna Trichtl, Sandra Spitzer, Sieglinde Ferchner
Sep 12 um 9:00 – Okt 11 um 19:00
Evelyne Frostl, Corinna Trichtl, Sandra Spitzer, Sieglinde Ferchner @ NV Galerien

Evelyne Frostl, Corinna Trichtl, Sandra Spitzer und Sieglinde Ferchner präsentieren ihre aktuellen Ausstellungen.