Terminauswahl Test

Jul
2
Mo
Ein Künstlerhaus auf Reisen
Jul 2 2018 um 10:00 – Dez 31 2021 um 19:00
Ein Künstlerhaus auf Reisen @ Museum Gugging

MUSEUM GUGGING: birdman alias Hans Langner (*1964) verwandelte innerhalb von 13 Jahren ein altes Bauernhaus in Bad Tölz aus den 1920er-Jahren in ein Gesamtkunstwerk. An der Nordfassade des Hauses verkleidete er seinen Geräte- und Materialschuppen mit unzähligen Vogelwerken. Ein Kunstwerk, das der Wandlung durch Verwitterung ausgesetzt ist. Veränderung hat in Hans Langners Kunstwelt einen festen Bestand. Er liebt es, wenn die Natur sein Schaffen vollendet und somit den letzten Schliff verleiht. “Was die Natur mit meinen Werken macht, verwundert und begeistert mich immer wieder.”

Von August 2000 bis August 2013 lebte und arbeitete er in seinem Künstlerhaus. 2014 schickte birdman Teile seines “Vogelhauses” auf Reisen. Sie landeten auf der villa gugging, wo sie seitdem eine weitere Attraktion des Gugginger Geländes sind.

Hans Langner – birdman
Der Multimediakünstler Hans Langner alias birdman (*1964, Karlsruhe) arbeitet in den Bereichen Malerei, Objekt, Installation, Kostüm, Performance, Text, Musik, Gesang und Design. Seit 1994 hat Hans Langner Solo- und Gruppenausstellungen mit Performances in Deutschland, Niederlande, Belgien, Japan, Taiwan, Schweiz und Hongkong.

Feb
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So
Tu felix Austria… zeichne! – 25 Jahre Österreich in der EU
Feb 16 2020 um 10:00 – Jan 31 2021 um 18:00
Tu felix Austria… zeichne!  - 25 Jahre Österreich in der EU @ Karikaturmuseum Krems

KARIKATURMUSEUM KREMS: Seit 1995 ist Österreich Mitglied der Europäischen Union. Eine Vielfalt an Karikaturen und Editorial Cartoons österreichischer Pressezeichner/innen begleiteten den Weg Österreichs in die EU. Sie thematisieren exemplarisch Meilensteine der vergangenen 25 Jahre Mitgliedschaft und bieten Diskussionsbeiträge zu aktuellen und zukünftigen europäischen Themen.
Karikaturen, Editorial Cartoons, satirische Grafik bis hin zu Online Satire sind wesentlicher Bestandteil einer demokratischen Gesellschaft und nehmen innerhalb der westlichen Medienlandschaft wichtige Kontrollfunktionen wahr.

Die Ausstellung umfasst eine repräsentative Auswahl von rund 160 österreichischen Pressezeichnungen. 38 Künstler/innen aus über 20 verschiedenen österreichischen Zeitungen und Magazinen werden in der Ausstellung gezeigt. Losgelöst von der Geschichte erlangen die Karikaturen etwas Zeitloses und geben pointierte und erhellende Einblicke in Österreichs Weg in die EU.

Kurator: Gottfried Gusenbauer, künstlerischer Direktor Karikaturmuseum Krems

Angerer’s Nibelungenlied
Feb 16 um 11:35 – Okt 4 um 12:35
Angerer’s Nibelungenlied @ Karikaturmuseum Krems

KARIKATURMUSEUM KREMS: Das Karikaturmuseum Krems zeigt die Nibelungensage einmal ganz anders, nämlich aus der heiteren Sicht des Zeichners Rudolf Angerer. Die Cartoonversion des Nibelungenliedes von Angerer stammt aus den frühen 1970er-Jahren und ist wie ein Bilderbuch voll schwarzem Humor aufgemacht. In der Schau werden 25 Originale aus den Landessammlungen Niederösterreich gezeigt.

Das Nibelungenlied ist das wohl bedeutendste deutsche Heldenepos des Mittelalters. Die Handschrift eines unbekannten Autors wurde in mittelhochdeutscher Sprache verfasst und entstand im 12. Jahrhundert im Donauraum, vermutlich im Gebiet zwischen Passau und Wien. Das Nibelungenlied gilt als älteste schriftliche Darlegung der Nibelungensage, die in unterschiedlichen Versionen mit variierenden Schwerpunkten überliefert ist.

Kurator: Gottfried Gusenbauer, künstlerischer Direktor Karikaturmuseum Krems

Feb
29
Sa
Der junge Hitler: Prägende Jahre eines Diktators
Feb 29 2020 um 9:00 – Jan 24 2021 um 17:00
Der junge Hitler: Prägende Jahre eines Diktators @ Museum Niederösterreich

MUSEUM NÖ: Vor 75 Jahren endete der Zweite Weltkrieg, entfesselt von Adolf Hitler und den Nationalsozialisten. Wir nehmen die Ausstellung “Der junge Hitler”  zum Anlass, nach den Anfängen zu fragen: Woher kamen Militarismus, Rassenhass und Antisemitismus? Wie weit waren sie in der Gesellschaft bereits verankert, ehe der Erste Weltkrieg ausbrach? Eine Parallelerzählung präsentiert die Biografie Hitlers bis 1914 und die politischen Strömungen dieser Zeit.

Kuratoren: Christian Rapp, Andrea Thuile, Benedikt Vogl & Hannes Leidinger

TIPP:
Im Museumsshop erhalten Sie auch die Biografie passend zur Ausstellung, die Ihnen vertiefende Einblicke in das Thema bietet.

Unsere Öffnungszeiten sind wie folgt:

Dienstag bis Sonntag und Feiertag 9.00–17.00, Montag (außer Feiertag) geschlossen. Schulklassen können nach Voranmeldung schon ab 8.00 ins Museum.

Jun
1
Mo
DONAU – Menschen, Schätze & Kulturen
Jun 1 um 9:00 – Nov 8 um 17:00
DONAU - Menschen, Schätze & Kulturen @ Schallaburg

SCHALLABURG: Die Ausstellung lädt zu einer inspirierenden Reise flussaufwärts: Vom Schwarzen Meer durch die engen Felsschluchten des Eisernen Tors, vorbei an den weiten Ebenen Ungarns durch die malerische Wachau auf die Schallaburg.

Vor Millionen Jahren begann sich die Donau ihren Weg zu bahnen, heute ist sie der zweitlängste Fluss Europas. Wie kein anderer steht die Donau für die Vielfalt des europäischen Kontinents und seine wechselvolle Geschichte. Seit tausenden Jahren ist auch der Mensch an ihren Ufern präsent und nutzt sie für seine Zwecke. Schon in der Jungsteinzeit entstanden entlang des Stromes beeindruckende Kulturen. Den Römern diente er als Grenze ihres mächtigen Imperiums, den Habsburgern als Lebensader eines Reiches, das nicht umsonst den Namen „Donaumonarchie“ trägt.

In abwechslungsreichen Etappen werden Einblicke in die Geschichte des Donauraums und Ausblicke auf seine vielfältigen Landschaften geboten. Menschen erzählen vom Leben am großen Strom, ungewöhnliche Exponate zeichnen Bilder seiner Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.

Wer die Ausstellung nicht alleine bestreiten möchte, zieht mit unserem Kulturvermittlungsteam zu einer Führung los.

Führung: DONAU-Menschen, Schätze & Kulturen
Mo.-Fr. 9.30/11/14/15.30 Uhr
Sa. 9.30/11/13/14/16 Uhr
So. und Feiertag 9.30/11/12/13/14/15/16 Uhr

Familienführung
So. und Feiertag 14.30 Uhr
Tickets

€ 11,00 | Erwachsene
€ 10,00 | ermäßigt (mit Ausweis: SeniorInnen, StudentInnen bis 26 Jahre, Präsenz- und Zivildiener, Lehrlinge, Menschen mit Behinderung)
€ 3,50 | Kinder und Jugendliche (6 bis 18 Jahre)

Familienkarte
€ 10,00 | 1 (Groß-)Elternteil mit familieneigenen (Enkel-)Kindern bis 18 Jahre
€ 20,00 | 2 (Groß-)Eltern mit familieneigenen (Enkel-)Kindern bis 18 Jahre

Öffnungszeiten:
MO-FR: 09:00 – 17:00 Uhr

Jun
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Mi
Der Blick von außen
Jun 3 um 10:00 – Dez 31 um 17:00
Der Blick von außen @ Stadtmuseum St. Pölten

STADTMUSEUM: Die höchst beliebte Sonderausstellung “Der Blick von außen. Neue Wahrnehmungen der Landeshauptstadt St. Pölten“ wird verlängert! Bis 21.06.2020 haben Besucher*innen die Möglichkeit die Ausstellung zu sehen oder noch ein zweites, drittes,… Mal auf sich wirken zu lassen!

Über die Homepage von ORTE Niederösterreich ist die Ausstellung “Blick von außen” auch online abrufbar: zur Homepage

Anfang 2019 haben die Stadt St. Pölten und ORTE Architekturnetzwerk Niederösterreich den Stadtplaner, Filmemacher und Fachpublizisten Reinhard Seiß* eingeladen, einen kritischen „Blick von außen“ auf die Landeshauptstadt zu werfen, um anschließend das Ergebnis ab November 2019 im Rahmen einer Ausstellung im Stadtmuseum St. Pölten zu präsentieren.

Dazu erkundete er mehrere Monate lang die Stadt vom historischen Zentrum bis an ihre Ränder, sprach mit BürgerInnen und schoss tausende Fotos. Diese bildeten die Basis für eine bildreiche Analyse der Baukultur und Stadtentwicklung St. Pöltens sowie für Fragen nach ihrer Zukunftstauglichkeit. Reinhard Seiß zeigt dabei Orte, die viele St. PöltnerInnen zwar kennen, aus seiner Perspektive aber noch nie betrachtet haben. Damit will der Kritiker so manches hinterfragen, womit wir uns alle – ob aus Gewohnheit, ob aus Bequemlichkeit – bereits abgefunden haben oder wir längst für geradezu „normal“ halten. Sein Befund soll helfen, unsere Wahrnehmung des eigenen Lebensumfelds neu zu schärfen und uns bewusst zu machen, dass wir alle – PolitikerInnen, ArchitektInnen, Wirtschaftstreibende und BürgerInnen – für die Zukunft St. Pöltens verantwortlich sind.

Die Schau, die aktuell noch im Stadtmuseum St. Pölten ausgestellt ist, erfreute sich regen Zuspruchs und steht hier in ihrer Gesamtheit zur Nachschau und Nachlese im pdf-Format zur Verfügung, die Gliederung entspricht der Ausstellungsanordnung im Stadtmuseum.

Überdies ist “Der Blick von außen” als Kompendium in Druckform erhältlich und kann über das ORTE-Büro zum Selbstkostenpreis von EURO 5 zuzüglich Versandspesen bestellt werden.

Foto: Copyright: Reinhard Seiß

Jul
1
Mi
Michael Goldgruber – Traum.Land
Jul 1 um 0:00 – Okt 18 um 0:00
Michael Goldgruber - Traum.Land @ Landesgalerie Niederösterreich

LANDESGALERIE NIEDERÖSTERREICH:

Die Foto- und Filmarbeiten von Michael Goldgruber umkreisen den Menschen und seinen Blick auf die Natur, seinen Gang in die Landschaft. Als Wanderer und Bergsteiger, als Forscher und Künstler untersucht Goldgruber, wie sich der Mensch einen Kulturraum schafft. In der Ausstellung in der Landesgalerie Niederösterreich setzt sich der Künstler vor allem mit der niederösterreichischen Natur- und Kulturlandschaft auseinander. Dafür entstehen auch zahlreiche neue Arbeiten.

So faszinieren Goldgruber die „Restmodule“ sogenannter Wildnis, wie sie es in Niederösterreich noch gibt – wie etwa das Gebiet Dürrenstein, insbesondere aber auch die Übergansgebiete von der Wildnis zur Kulturlandschaft. Diese möchte Goldgruber jenseits eines touristischen Blicks erkunden. Am Beispiel der Gebirgszüge Rax, Ötscher und den Yppsitzer Alpen umkreist er das Spannungsfeld rund um klischeehaft transportierte Begriffe wie Ursprünglichkeit, Urtümlichkeit und Urlandschaft mit fotografischen und filmischen Arbeiten. In diesem Kontext interessiert ihn auch der Wolf als Modell des wilden Tieres, der in unseren Breiten wieder heimisch wird.

Der Blick des Künstlers ist nicht der des Umweltaktivisten oder Gesellschaftskritikers, der Umweltsünden, Medialisierung oder wirtschaftliche Nutzung von Natur mit erhobenem Zeigefinger anprangert. Es ist aber auch nicht der kritiklose, naive Blick eines unbedarften Wanderers, sondern vielmehr der geschärfte Blick eines leidenschaftlichen Naturmenschen und Beobachters. Goldgruber möchte uns sensibilisieren, darüber nachzudenken, wie nachhaltig Naturräume eine kulturelle Prägung erfahren, wie vielfältig landschaftliche Kulturräume heute sein können.

Kurator: Günther Oberhollenzer

Öffnungszeiten:
Sommer (März–Okt.)
DI–SO 10.00–18.00 Uhr
MO, wenn Feiertag

Winter (Nov.–Feb.)
DI–SO 10.00–17.00 Uhr
MO, wenn Feiertag

Schließtage
24.12., 31.12. und 01.01.

Schiele – Rainer – Kokoschka
Jul 1 2020 um 0:00 – Feb 28 2021 um 0:00
Schiele - Rainer - Kokoschka @ Landesgalerie Niederösterreich

LANDESGALERIE NIEDERÖSTERREICH: Der Welt (m)eine Ordnung geben
Sammlung Ernst Ploil. Eine Auswahl

„Der Welt (m)eine Ordnung geben“ beschreibt die Sammeltätigkeit des Wiener Anwalts Ernst Ploil, der sich seit einem halben Jahrhundert intensiv mit bildender wie mit angewandter Kunst beschäftigt. Von der Zeit um 1900 ausgehend war zuerst die Idee des Gesamtkunstwerks und die Vorstellung von der Gleichwertigkeit der einzelnen Kunstgattungen zentraler Gedanke seiner Sammeltätigkeit. Ausgewählt und erworben, um Antworten zu finden auf die ewige Frage, worum es geht in der Kunst.

Ein erkennbarer methodischer Weg ist das Aufspüren von Gemeinsamkeiten, ein anderer Weg ist die Beschäftigung mit dem Gegensätzlichen und einen dritten Untersuchungsansatz bietet die symbolistische Erzählung, deren – oft versteckte – Inhalte zu spannenden Recherchen und unterschiedlichen Interpretationen führen.

Zu all dem angetreten sind in einem ca. 180 Werke umfassenden Parcours so unterschiedliche Künstler/innen wie Anton Romako, Carl Schuch, Kolo Moser, Josef Hoffmann, Carl Moll, Egon Schiele, Oskar Kokoschka, Anton Kolig, Herbert Boeckl, Rudolf Wacker, Fritz Wotruba, Maria Lassnig, Josef Mikl, Markus Prachensky, Arnulf Rainer, Hans Bischoffshausen, Gerhard Richter, Josef Albers, Franz West, Marcel Duchamp, Wassily Kandinsky, Chuck Close, Richard Artschwager, Morris Louis, Ad Reinhardt, Dan Flavin oder Donald Judd.

Kurator: Herbert Giese

Öffnungszeiten:
Sommer (März–Okt.)
DI–SO 10.00–18.00 Uhr
MO, wenn Feiertag

Winter (Nov.–Feb.)
DI–SO 10.00–17.00 Uhr
MO, wenn Feiertag

Schließtage
24.12., 31.12. und 01.01.

Wachau – Die Entdeckung eines Welterbes
Jul 1 2020 um 0:00 – Mrz 6 2022 um 0:00
Wachau  - Die Entdeckung eines Welterbes @ Landesgalerie Niederösterreich

LANDESGALERIE KREMS:

2020 feiert die Wachau ihr zwanzigjähriges Jubiläum als Weltkulturerbe-Region. Aus diesem Anlass zeigt eine umfassende Schau, welchen Beitrag Künstler/innen zur Herausbildung des heutigen Welterbes geleistet haben. Maler/innen, Zeichner/innen wie auch Fotograf/innen feierten in ihren Werken nicht nur die malerischen Qualitäten dieses Landstrichs, sie traten für den Schutz der Landschaft ein und schufen damit ein Bewusstsein für den ererbten Schatz.

Schon im frühen 19. Jahrhundert fingen Landschaftsmaler/innen die Wachau ein. In den 1870er-Jahren wurde die Wachau von Künstlern wie Robert Russ, Emil Jakob Schindler und Eduard Peithner von Lichtenfels erneut zur Studiengegend auserkoren. Daneben zog es zahlreiche andere Künstler/innen wie Tina Blau oder Marie Egner hierher. Nicht zuletzt waren es aber auch Künstler/innen der klassischen Moderne wie Anton Faistauer, Oskar Laske oder Franz von Zülow, die dazu beitrugen, die Wachau in unserem Bewusstsein zu verankern.

Die Ausstellung umfasst rund 150 Jahre, vom ausgehenden 18. bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts, und präsentiert knapp 500 Werke, in erster Linie Schätze aus den Landessammlungen Niederösterreich, darunter „Ikonen“ der Wachau-Malerei.

Kurator: Wolfgang Krug

Öffnungszeiten:
Sommer (März–Okt.)
DI–SO 10.00–18.00 Uhr
MO, wenn Feiertag

Winter (Nov.–Feb.)
DI–SO 10.00–17.00 Uhr
MO, wenn Feiertag

Schließtage
24.12., 31.12. und 01.01.

Klima & Ich
Jul 1 2020 um 9:00 – Mrz 7 2021 um 17:00
Klima & Ich @ Museum NÖ

MUSEUM NÖ: Der Klimawandel ist eine bereits spürbare Tatsache. Er ist der erste durch uns Menschen beschleunigte. Das Gute daran: Er lässt sich durch uns auch aufhalten. Handeln wir jetzt, wir haben es in der Hand!

Seit Beginn der Industrialisierung steigt unser Energieverbrauch. Wir decken ihn überwiegend durch Erdöl, Erdgas, Kohle. Daraus entstehen Treibhausgase, vor allem CO2, die Hauptursache für Erderwärmung. Ziel ist es, diese auf unter 2 Grad Celsius zu begrenzen. Dazu sind technologische und politische Maßnahmen sowie die Anpassung unseres Lebensstils notwendig.

Die Ausstellung will informieren und inspirieren, im eigenen Wirkungsbereich zum Schutz des Klimas tätig zu werde.

Kuratorenteam: Tino Blondiau, Therese Christine Brandl, Erich Steiner & Ronald Lintner
Ausstellungsarchitektur: Christof Cremer

Öffnungszeiten ab 1.7.2020

Dienstag bis Sonntag, Feiertage
9:00 – 17:00 Uhr
Montag (außer Feiertag) geschlossen
Schulen nach Voranmeldung ab 8:00 Uhr

Fix & Foxi XXL
Jul 1 2020 um 10:00 – Feb 21 2021 um 18:00
Fix & Foxi XXL @ Karikaturmuseum Krems

KARIKATURMUSEUM KREMS: Fix & Foxi waren die Hauptfiguren von Rolf Kaukas bekanntester Comicserie, die in den 1960/70er-Jahren neben Micky Maus die beliebtesten Comic-Stars im deutschsprachigen Raum. Mit ihrem gleichnamigen Magazin waren sie von 1953 bis 1995 ununterbrochen an den Zeitungskiosken präsent.
Das Fix & Foxi-Magazin erschien in Deutschland zu seinen besten Zeiten wöchentlich mit einer Auflage von bis zu 400.000 Exemplaren. Das Gesamtvolumen betrug über 780 Millionen verkaufte Hefte. Als Anfang der 1950er-Jahre die ersten US-amerikanischen Comics den westdeutschen Markt eroberten, ergriff Kauka die Chance einer deutschen Eigenproduktion. Von Deutschland ausgehend trat das Magazin seinen internationalen Siegeszug an und wurde von Skandinavien, über die Niederlande bis nach Mexiko und Brasilien vermarket. Durch den Ankauf von ausländischen Lizenzen für das Fix & Foxi-Magazin wurde der Weg für die frankobelgische Comic-Kultur in Österreich und Deutschland geebnet. Essenzielle frankobelgische Comic-Klassiker wie die Schlümpfe, Spirou und Lucky Luke hatten ihren großen Auftritt in Kaukas Magazin.

Das Karikaturmuseum Krems präsentiert mit Fix & Foxi XXL die bisher umfassendste Schau mit rund 200 originalen Arbeiten von den Anfangsjahren bis 1972. Comicstrips, Dokumente sowie historisches Material beleuchten den Entstehungskontext der erfolgreichen Comics bis hin zur heutigen Etablierung als Kultfiguren im Fernsehen.

Kurator: Gottfried Gusenbauer, künstlerischer Direktor Karikaturmuseum Krems
In Zusammenarbeit mit dem Team von Kaukapedia

Comix © “Die Fix & Foxi Familie” Sammung Dr. Stefan Piech

Robin Rhode. Memory Is The Weapon
Jul 1 um 10:00 – Nov 1 um 18:00
Robin Rhode. Memory Is The Weapon @ Kunsthalle Krems

KUNSTHALLE KREMS: Robin Rhodes künstlerisches Werk zeigt sich in einer schillernden Vielfalt, bei der Zeichnung und Körper im Zentrum stehen. Der 1976 in Kapstadt geborene Südafrikaner agiert vorwiegend auf Wänden oder auf dem Boden im öffentlichen Raum und hält seine Arbeit durch Fotoserien und digitale Animationen fest.

Street-Art-Ästhetik und die Jugendkultur der sozialen Brennpunkte Johannesburgs, wo Rhode während der Apartheid aufwuchs, haben Spuren in seinem künstlerischen Schaffen hinterlassen. Obwohl er mittlerweile in Berlin lebt, ist die Geschichte und Gegenwart seines Heimatlandes und der „Coloured Communities“ immer noch ein wichtiger Bestandteil seiner Arbeiten.

Rhodes farbgewaltige Zeichnungen und Wand-Kompositionen, die mehr oder weniger spontan während der Performances zu Form gebracht werden, können akrobatische, aber auch melancholisch-romantische Elemente beinhalten. In Street Gym (2000), Rhodes erster Zeichnung auf dem Boden, die digital animiert wurde, turnt der Künstler auf dem mittels Kreide gezeichneten Reck. In The Moon is Asleep (2015) lehnt sich Rhode mit einem Polster gegen die schwarze Wand, die mit Mondphasen und einem wogenden Meer zeichnerisch bearbeitet wurde und driftet träumend durch die nächtlichen Fluten. Sachlich konstruktiver fallen seine geometrischen Wand-Kompositionen aus, die minimalistische Objekte schwebend auf dem Bildgrund darstellen. In seiner jüngsten Arbeit Tree of Life (2019) bemalt Rhode Hauswände in Jericho mit rankenden Blüten.

Die Ausstellung zeigt eine repräsentative Auswahl von Werken aus fast zwanzig Jahren künstlerischer Produktion. Sie erfolgt in Kooperation mit dem Kunstmuseum Wolfsburg.

Kuratorin: Uta Ruhkamp, Kunstmuseum Wolfsburg

REGULÄRE ÖFFNUNGSZEITEN

Sommer (März–Okt.)
DI–SO 10.00–18.00
MO, wenn Feiertag

Winter (Nov.–Feb.)
DI–SO 10.00–17.00
MO, wenn Feiertag

Dauerausstellung Geschichte
Jul 1 2020 um 17:37 – Jul 1 2025 um 18:37
Dauerausstellung Geschichte @ Museum NÖ

MUSEUM NÖ:

1.000 Jahre an einem Tag oder 10.000 Jahre in einer Stunde, Sie bestimmen das Tempo nach persönlichen Interessen. In aller Kürze die wichtigsten Ereignisse überfliegen oder gezielt in einzelne Themenbereiche eintauchen, beeindruckende Exponate betrachten oder gleich eines der vielfältigen Vermittlungsangebote ausprobieren: Interaktive Stationen, Besucherforen oder einen Workshop zu aktuellen Themen.

Die Dauerausstellung ist das Kernstück des Hauses der Geschichte. Sie präsentiert Geschichte spannend, zeitgemäß und stellt Bezug zu aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen her. Laufend fließen neue Forschungsergebnisse in die Präsentation ein.

Die Dauerausstellung ist nicht nach Epochen gegliedert, sondern nach Themen und Fragen. Wie wurden Territorien besiedelt und verwaltet? Sind Ein- und Auswanderung nur Phänomene der Gegenwart? Wie gewinnen Personen und Gruppen Macht über andere? Wie entsteht das Zusammengehörigkeitsgefühl von Gruppen, Regionen und Nationen? Welche technischen Erfindungen haben in den letzten Jahrhunderten Gesellschaft und Umwelt verändert?

Im letzten Drittel des Rundgangs werden politische Konflikte und Exzesse totalitärer Gewalt in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts thematisiert. Aber auch die bedeutenden technischen, sozialen und politischen Entwicklungen seit Ende des Zweiten Weltkriegs. Mit einem Blick auf die nähere Zukunft des gemeinsamen europäischen Raumes und die Rolle Niederösterreichs und Österreichs endet der Rundgang.

Jul
5
So
Dauerausstellung: Das Museum als Zoo
Jul 5 2020 um 9:00 – Jul 5 2021 um 17:00
Dauerausstellung: Das Museum als Zoo @ Museum NÖ

MUSEUM NÖ: Rund 40 lebende, einheimische Tierarten leben in Aquarien, Terrarien und in einem Formicarium.

Flora und Fauna Niederösterreichs hautnah!

Für die Erkundung der vielfältigen Naturräume des Bundeslandes wird wohl ein Menschenleben kaum ausreichen. Berge zu besteigen, Ebenen zu durchwandern, Pflanzen und Tiere zu beobachten, würde einiges an Kondition abverlangen.

Im zentralen Naturbereich ist das mit deutlich weniger Zeit und Mühe verbunden. Eine Reise vom Hochgebirge mit echtem Gletschereis bis zum Donaubecken mit lebenden kapitalen Fischen ist in wenigen Minuten oder Stunden zu schaffen. Wer es besonders bequem haben möchte, nimmt den Lift.

Die Tour kann beispielsweise bei den Gämsen, Murmeltieren und Schneehasen des Hochgebirges starten. Kolkraben umkreisen dort die Nachbildung eines Gletschers, dahinter thront der mächtige Ötscher in Form einer monumentalen Abbildung. Ausgestattet mit dem Hintergrundwissen zu Enzianschnaps, Gamsbart und dem Adler als Wappentier geht’s hinunter ins Mittelgebirge. Dort warten Baumschule und Vogelquiz.

Auf der Wiesen verbreitet ein kaum mehr anzutreffender Heuschober den angenehmen Duft längst vergangener Sommer. Eine Etage tiefer sind lebende Waldameisen in ihrem Bau anzutreffen. Daneben präparierte Tiere des Waldes: Rehe, Wildschweine und ein Elch. Gleich daneben befindet sich das Donaubecken mit Karpfen, Welsen und sonstigen Bewohnern dieses Lebensraums. Eine Vogelwand bietet Einblick und Information in heimische Exemplare, die je nach Auswahl hell zu erleuchten sind.

Um zu erfahren, was sich unter der Erde so alles tummelt, sind nur wenige Schritte nötig. Die Babygalerie rückt unseren tierischen Nachwuchs ins Zentrum, es ist gewissermaßen der Museums-Kindergarten.
Bienenfreunde werden mit der Bienenwand ihre Freude haben.

Der Niederösterreich-Raum “Niederösterreich im Blick” zeigt ein Relief aus den 1950er Jahren. Quizstationen und eine interaktive Präsentation laden ein, das Bundesland auf einer riesigen Leinwand zu entdecken.

Öffnungszeiten

ab 1.7.2020

Dienstag bis Sonntag, Feiertage
9:00 – 17:00 Uhr
Montag (außer Feiertag) geschlossen
Schulen nach Voranmeldung ab 8:00 Uhr

Dauerausstellung: Museumsgarten
Jul 5 2020 um 9:00 – Jul 5 2021 um 17:00
Dauerausstellung: Museumsgarten @ Museum NÖ

MUSEUM NÖ: Natur, Kunst und Spiele im Herzen des Kulturbezirks – Ein grüner Erholungsraum für unsere Besucherinnen und Besucher sowie für alle, die im Regierungsviertel zu tun haben oder ihm einen Besuch abstatten.

Über drei einladende und rollstuhlgerechte Eingänge betreten die Besucherinnen und Besucher einen 2.500 Quadratmeter großen urbanen Naturgarten mit rund 300 einheimischen Pflanzenarten. Das Naherholungsgebiet des Regierungsviertels und Kulturbezirks ist eine gelungene Mischung aus Natur, Kunst und Spiel.
Ein Mikrouniversum des Bundeslandes

Eine Feuchtinsel, eine Trockeninsel, eine Blüteninsel, eine Schatteninsel, eine Teichinsel sowie Wein- und Obstterrassen zeigen die unterschiedlichen Standortverhältnisse Niederösterreichs und deren charakteristische Vegetationen. Ein Nützlingshotel und Hochbeete präsentieren Tipps zum ökologischen Gärtnern in praktischer Form. Auch ungemähte Rasenflächen sind im Museumsgarten willkommen, denn sie sind Teil der Artenvielfalt. Der Museumsteich bietet der vom Aussterben bedrohten Europäischen Sumpfschildkröte Möglichkeiten zur Eiablage.
Entspannen, Genießen, Spielen

Mit zahlreichen Sitzgelegenheiten lädt der Museumsgarten zum Verweilen und Genießen ein, ob für ein kurzes Sonnenbad, zum Entspannen oder Lesen an einem schattigen Plätzchen. Auch Kunstsinnige kommen auf ihre Rechnung, beherbergt der urbane Grünraum doch zahlreiche Skulpturen österreichischer Künstlerinnen und Künstler. Kunstwerke von Mathias Hietz, Kurt Ingerl, Franz Katzengruber, Peter Paszkiewicz,

Josef Schagerl, Leo Zogmayer sind ebenso zu sehen wie die fünfteilige Installation „Dead End“ des Schweizer Künstlers Daniel Spoerri. Junge Museumsbesucherinnen und Museumsbesucher können sich auf dem großzügig angelegten Spielplatz so richtig austoben. Die in Form einer Kuh (Säugetier), eines Käfers (Insekt), eines Kükens (Vogel) angelegten „Tierboxen“ bieten Kletterelemente, eine Wippe, eine Rutsche und ein Kaleidoskop. In Form einer bunten Blume steht ein Drehkarussell bereit.

Jul
6
Mo
Ausstellungen
Jul 6 2020 um 8:00 – Jul 6 2021 um 18:00
Ausstellungen

Kunstinteressierte finden eine Fülle von Werken in den Galerien, Museen und Ausstellungsräumen der Bezirke. Wähle eine Ausstellung aus den Bezirken “St. Pölten” und “Krems”. Die anderen Bezirke sind unter “Diverse” zusammengefasst.

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