Terminauswahl Test

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Wachau – Die Entdeckung eines Welterbes
Jul 1 2020 um 0:00 – Mrz 6 2022 um 0:00
Wachau  - Die Entdeckung eines Welterbes @ Landesgalerie Niederösterreich

LANDESGALERIE KREMS:

2020 feiert die Wachau ihr zwanzigjähriges Jubiläum als Weltkulturerbe-Region. Aus diesem Anlass zeigt eine umfassende Schau, welchen Beitrag Künstler/innen zur Herausbildung des heutigen Welterbes geleistet haben. Maler/innen, Zeichner/innen wie auch Fotograf/innen feierten in ihren Werken nicht nur die malerischen Qualitäten dieses Landstrichs, sie traten für den Schutz der Landschaft ein und schufen damit ein Bewusstsein für den ererbten Schatz.

Schon im frühen 19. Jahrhundert fingen Landschaftsmaler/innen die Wachau ein. In den 1870er-Jahren wurde die Wachau von Künstlern wie Robert Russ, Emil Jakob Schindler und Eduard Peithner von Lichtenfels erneut zur Studiengegend auserkoren. Daneben zog es zahlreiche andere Künstler/innen wie Tina Blau oder Marie Egner hierher. Nicht zuletzt waren es aber auch Künstler/innen der klassischen Moderne wie Anton Faistauer, Oskar Laske oder Franz von Zülow, die dazu beitrugen, die Wachau in unserem Bewusstsein zu verankern.

Die Ausstellung umfasst rund 150 Jahre, vom ausgehenden 18. bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts, und präsentiert knapp 500 Werke, in erster Linie Schätze aus den Landessammlungen Niederösterreich, darunter „Ikonen“ der Wachau-Malerei.

Kurator: Wolfgang Krug

Öffnungszeiten:
Sommer (März–Okt.)
DI–SO 10.00–18.00 Uhr
MO, wenn Feiertag

Winter (Nov.–Feb.)
DI–SO 10.00–17.00 Uhr
MO, wenn Feiertag

Schließtage
24.12., 31.12. und 01.01.

Jul
6
Mo
Ausstellungen
Jul 6 2020 um 8:00 – Jul 6 2021 um 18:00
Ausstellungen

Kunstinteressierte finden eine Fülle von Werken in den Galerien, Museen und Ausstellungsräumen der Bezirke. Wähle eine Ausstellung aus den Bezirken “St. Pölten” und “Krems”. Die anderen Bezirke sind unter “Diverse” zusammengefasst.

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Sep
12
Sa
Spuren und Masken der Flucht
Sep 12 2020 um 0:00 – Sep 26 2021 um 0:00
Spuren und Masken der Flucht @ Landesgalerie Niederösterreich

LANDESGALERIE NIEDERÖSTERREICH: Menschen fliehen vor Krieg, Verfolgung oder Armut und suchen einen Weg in die Fremde, um hier ein neues Leben beginnen zu können. Welche Schicksale verbergen sich hinter medial erzählten Fluchtberichten? Die Kunstausstellung möchte jenseits von kolportierten (Flüchtlings-)Zahlen und Fakten, jenseits medialer Aufregungen und politischer Debatten mittels einzelner künstlerischer Positionen und Werke individuelle Geschichten erzählen.

Österreich war seit seiner Existenz als zentraleuropäischer Nationalstaat immer wieder Fluchtziel. Die Geflohenen wurden aufgenommen als Verfolgte und abgewehrt als „Fremde“. Je nach Standpunkt änderten sich die Ikonografien der Flucht. Die räumliche, quantitative und kulturelle „Überschreitung“ konnte in schockierenden oder skandalisierenden Bildern festgehalten werden. Sie rief aber auch künstlerische Sensibilitäten wach und kann positiv als Angriff auf verstockte Bildkonventionen verstanden werden, indem Geflohenen hier auch neuartige Bilder schufen.

Die Flucht wird oft zur Odyssee, und sie endet erst lange nach der Ankunft. Für die Reise müssen Identitäten verborgen und gewechselt werden, und der behördliche „Asylprozess“ ist ein weiteres Maskenspiel. Diese Aspekte einer Person, ihre Masken und die mentalen Brücken zwischen dem Hier und dem zurückgelassenen Dort werden zum künstlerischen Gegenstand: Erinnerungen, Phantasmen, Dokumente, Fragmente. Es geht nicht um die Inszenierung der Geflohenen als Individuen, sondern um individuelle künstlerische Perspektiven des 20. Jahrhunderts und der Gegenwart.

In der Ausstellung werden Werke von in Österreich lebenden Künstler/innen vorgestellt, so etwa Malereien von Adel Dauood oder Fotografien von Linda Zahra, die ihre eigene Fluchterfahrung ganz unterschiedlich bearbeiten oder als Label der Identifizierung zurückweisen. Arbeiten von in Österreich lebenden Künstler/innen wie Fotoübermalungen von Deborah Sengl thematisieren den Umgang mit Flucht und Migration, mit Vorurteilen und gesellschaftlichen wie persönlichen Herausforderungen.

Kuratoren: Günther Oberhollenzer und Georg Traska

Öffnungszeiten:
Sommer (März–Okt.)
DI–SO 10.00–18.00 Uhr
MO, wenn Feiertag

Winter (Nov.–Feb.)
DI–SO 10.00–17.00 Uhr
MO, wenn Feiertag

Schließtage
24.12., 31.12. und 01.01.

Mai
15
Sa
Live-Konzert: Manu Delago ReCycling Tour 2021
Mai 15 um 20:30 – 22:30
Live-Konzert: Manu Delago ReCycling Tour 2021 @ Kino im Kesselhaus

KINO IM KESSELHAUS: Manu Delago bereiste in den letzten Jahren über 50 Länder mit seiner eigenen Band als auch mit internationalen MusikerInnen und Ensembles wie Björk, Anoushka Shankar, Ólafur Arnalds oder als Solist mit dem London Symphony Orchestra. Die vielen Reisen in der Luft und in Bussen haben Manu Delago angeregt, einen umweltfreundlichen Gegenpol bezüglich Konzerttourneen zu entwickeln.

Für 2020 hat er sich daher zum Ziel gesetzt, einen ganzen Monat lang eine Konzerttournee durch Österreich zu unternehmen und dabei möglichst viele ökologisch nachhaltige Aspekte einfließen zu lassen. Ein Kernpunkt dieses Unterfangens ist, die gesamte Strecke von allen Mitreisenden per Fahrrad zu bewältigen.

Tickets: https://www.kinoimkesselhaus.at

https://www.facebook.com/events/2534903750100162/

Mai
22
Sa
Steinbrener/Dempf & Huber – Cliffhanger
Mai 22 um 0:00 – Okt 17 um 0:00
Steinbrener/Dempf & Huber - Cliffhanger @ Landesgalerie Niederösterreich

LANDESGALERIE NIEDERÖSTERREICH: Die Arbeiten des Wiener Künstlerkollektivs Steinbrener/Dempf & Huber im urbanen Raum sorgten wiederholt für großes Aufsehen. Ihre Kunst ist hier oft nicht gleich als solche zu erkennen und profitiert vom entsprechenden Überraschungsmoment. Ihre Skulpturen und Objekte platzieren sie gerne an unmöglich scheinenden Orten.

Steinbrener/Dempf & Huber haben wiederholt zum Verhältnis von Zivilisation und Natur gearbeitet wie bei Ihrem Projekt Trouble in Paradise (Tiergarten Schönbrunn) oder Freeze (Naturhistorisches Museum Wien). Bislang wurden alle Projekte zu diesem Thema im städtischen Umfeld realisiert. Nun führt das Projekt Cliffhanger, ebenfalls eine Auseinandersetzung mit unserem Umgang mit Natur, aufs Land, in die Ötschergräben. Die Besucher/innen müssen eine stundenlange Wanderung machen, um das Werk zu sehen.

Die Landesgalerie nimmt Cliffhanger zum Anlass, Steinbrener/Dempf & Huber zu einer Ausstellung einzuladen. Der dafür vorgesehene oberste Stock zeichnet durch seinen spektakulären Blick über die Landschaft und die Altstadt von Stein aus. In vielen Arbeiten von Steinbrener/Dempf & Huber, vor allem bei ihren Werken im öffentlichen Raum, spielen Blickachsen und Perspektiven eine zentrale Rolle. Auch hier wird das Panorama in die Ausstellung einbezogen.

Öffnungszeiten:
Sommer (März–Okt.)
DI–SO 10.00–18.00 Uhr
MO, wenn Feiertag

Winter (Nov.–Feb.)
DI–SO 10.00–17.00 Uhr
MO, wenn Feiertag

Schließtage
24.12., 31.12. und 01.01.