Terminauswahl Test

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Jeremy Nedd . Impilo Mapantsula
22. Juni 2024 um 19:30 – 21:30
Jeremy Nedd . Impilo Mapantsula @ Festspielhaus St. Pölten

FESTSPIELHAUS: blue nile to the galaxy around olodumare – Spiritual und Cosmic Jazz, virtuose Fußarbeit aus den Townships und Afrofuturismus als Geste der Befreiung: Unter dem Titel blue nile to the galaxy around olodumare spüren Jeremy Nedd und die Gruppe Impilo Mapantsula den verschlungenen Erfahrungen afrikanischer Diaspora nach. Der in Brooklyn aufgewachsene und heute in der Schweiz lebende Tänzer und Choreograf schlägt dabei eine Brücke vom Jazz als Ausdruck der afroamerikanischen Bürgerrechtsbewegung zur südafrikanischen Subkultur Pantsula, die aus dem Widerstand gegen die Apartheidpolitik erwuchs. Inspiration fand der bekennende Science-Fiction-Fan sowohl in der Astronomie als auch im Klangkosmos der Jazzgrößen Alice Coltrane und Bheki Mseleku, deren Musik bisweilen in spirituelle Sphären vordringt. Mit einer reichen Tanzsprache aus dem hochrhythmischen Pantsula-Vokabular und Prinzipien der Improvisation kreieren Jeremy Nedd und Impilo Mapantsula einen weitsichtigen Tanzabend, der im Spannungsfeld von Vorwärtsbewegung und dem Blick zurück in die Vergangenheit entsteht.

BESETZUNG
Jeremy Nedd Konzept, Laura Knüsel Bühnenbild, Fabrizio Di Salvo, Rej Deproc Sounddesign, Thomas Motsapi, Bonakele Masethi, Kgotsofalang Moshe, Jeremy Nedd Choreografie und Performance

Foto © © Zivanai Matangi

Jazz im Sommer
22. Juni 2024 um 20:00 – 23:00

VOLKSHAUS ST. LEONHARD/FORST: Carole Alston präsentiert ihre Interpretationen von Liedern, die durch Stars wie Bessie Smith, Billie Holiday, Ella Fitzgerald, Sarah Vaughan, Nancy Wilson oder Aretha Franklin berühmt gemacht wurden.
Das Programm umspannt sechzig Jahre amerikanischer Musikgeschichte, beginnend mit Blues und klassischem Jazz (für jene die die Musik der 30er und 40er Jahre lieben), den Übergang in die 60er mit der Entwicklung des Rhythm & Blues bis zur Musik der Protestbewegung, als einer derer musikalische Leitfiguren wohl Nina Simon zu nennen ist.
Waren in den Anfängen des Blues die Einflüsse des und die Wechselwirkung mit den Gospels, Spirtuals und Jubilees eine natürliche Selbstverständlichkeit, waren es Popgrößen wie Aretha Franklin oder Roberta Flack die die Verbindung des Gospels mit dem Jazz und der Popmusik neu belebten.
Das Programm „Ladies – You’re On“ celebriert unsterblich gewordene Kompositionen von
– Gershwin,
– Ellington und
– Loesser ebenso wie
– Bernstein oder
– Bacharach

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John Zorn – Sacred Music for Two Guitars
4. Juli 2024 um 20:00 – 21:00
John Zorn - Sacred Music for Two Guitars @ Ehemalige Synagoge

EHEM. SYNAGOGE: „Musik sollte wie eine Reise zum Mond sein, Transzendenz, eine Rakete.“ John Zorn hat über mehr als 50 Jahre auf Hunderten von Konzerten und Tausenden von Tonträgern so diverse Genres wie Jazz, Rock, Hardcore, Speed Metal, Blues, jüdische Musik oder (zeitgenössische) klassische Musik zelebriert und weiterentwickelt. Seit 1992 bildet Radical Jewish Culture einen wesentlichen Fokus seiner Arbeit und auch einen Schwerpunkt seines Labels Tzadik. Zentrale Bedeutung für die Radical Jewish Culture hatte die Uraufführung von Zorns Komposition „Kristallnacht“, deren Titel sich auf die häufig so bezeichneten Novemberpogrome von 1938 bezieht.

„Ich komponiere Musik für meine Freund:innen“, sagt John Zorn. Bei diesen Freund:innen handelt es sich um Künstler:innen, die ausnahmslos jene vier Anforderungen erfüllen, die es Zorns Analyse nach für gute Musik braucht: Ehrlichkeit, Können, Fantasie, Katharsis.

In Zorns Musik zählt nur die Gegenwart, und zugleich gestaltet er diese voller Bezüge auf Musikgeschichtliches – von Hildegard von Bingen bis in die jüngste Vergangenheit hinein. Er arbeitet mit einem ganzen Kompendium spiritueller und mystischer Referenzgrößen, von der Kabbala über christliche Heilige bis hin zu Okkultismus, Tarot und anderem aus der Orakelabteilung. Manche seiner musikalischen Freund:innen, etwa Kenny Wollesen, spielen seit 40 Jahren seine Musik. Top-Interpret:innen aus einem ungemein weiten Feld bis hin zu Klassikstars wie Barbara Hannigan gehören zu seinem engsten Kreis. „Ich habe mir mein eigenes System geschaffen“, erklärt Zorn. Lauter beste Freund:innen. Und alle ausnahmslos unersetzlich.

Tagespass John Zorn EUR 70,-
-50 % für alle unter 26

Bild © John Zorn

New Masada Quartet – RADICAL JEWISH CULTURE
4. Juli 2024 um 21:30 – 23:30
New Masada Quartet - RADICAL JEWISH CULTURE @ Bühne im Hof

BÜHNE IM HOF: „Musik sollte wie eine Reise zum Mond sein, Transzendenz, eine Rakete.“ John Zorn hat über mehr als 50 Jahre auf Hunderten von Konzerten und Tausenden von Tonträgern so diverse Genres wie Jazz, Rock, Hardcore, Speed Metal, Blues, jüdische Musik oder (zeitgenössische) klassische Musik zelebriert und weiterentwickelt. Seit 1992 bildet Radical Jewish Culture einen wesentlichen Fokus seiner Arbeit und auch einen Schwerpunkt seines Labels Tzadik. Zentrale Bedeutung für die Radical Jewish Culture hatte die Uraufführung von Zorns Komposition „Kristallnacht“, deren Titel sich auf die häufig so bezeichneten Novemberpogrome von 1938 bezieht.

„Ich komponiere Musik für meine Freund:innen“, sagt John Zorn. Bei diesen Freund:innen handelt es sich um Künstler:innen, die ausnahmslos jene vier Anforderungen erfüllen, die es Zorns Analyse nach für gute Musik braucht: Ehrlichkeit, Können, Fantasie, Katharsis.

In Zorns Musik zählt nur die Gegenwart, und zugleich gestaltet er diese voller Bezüge auf Musikgeschichtliches – von Hildegard von Bingen bis in die jüngste Vergangenheit hinein. Er arbeitet mit einem ganzen Kompendium spiritueller und mystischer Referenzgrößen, von der Kabbala über christliche Heilige bis hin zu Okkultismus, Tarot und anderem aus der Orakelabteilung. Manche seiner musikalischen Freund:innen, etwa Kenny Wollesen, spielen seit 40 Jahren seine Musik. Top-Interpret:innen aus einem ungemein weiten Feld bis hin zu Klassikstars wie Barbara Hannigan gehören zu seinem engsten Kreis. „Ich habe mir mein eigenes System geschaffen“, erklärt Zorn. Lauter beste Freund:innen. Und alle ausnahmslos unersetzlich.

Besetzung: Kenny Wollesen (Schlagzeug), Jorge Roeder (Bass), Julian Lage (Gitarre), John Zorn (Saxofon)

Foto © Heung Heung Chin