Der Macher der Konzertreihe Home From Home

Rockcity/Rock’n’Roll Highschool-Veranstalter Paul Buchetitsch
Rockcity/Rock’n’Roll Highschool-Veranstalter Paul Buchetitsch freut sich aufs nächste "Home From Home". Die Veranstaltung geht am 11. Februar über die Freiraum-Bühne. Foto: z.V.g.

Bereits zum sechsten Mal findet am 11. Februar die erfolgreiche Konzert-Serie „Home From Home“ in St. Pölten statt – damit startet das Veranstaltungsformat heuer in sein viertes Jahr. Präsentiert werden Bands von Hard bis Heavy aus der Region. Wir fragten Paul Buchetitsch – seines Zeichens Mitglied vom Rockcity/Rock’n’Roll Highschool Verein und Veranstalter – nach Motivation, Erfolgen und weiteren Zielen.

C-F: Was hat dich Ende 2013 zum ersten „Home From Home“ veranlasst?

Paul Buchetitsch: Eigentlich befreundete Bands und Musiker, die wollten, dass ich sie promote und manage. Da ich viel unterwegs auf Tour war und schon länger in der Musikszene mitmische, hat sich das dann einfach ergeben. Es läuft echt grandios und wir sind sehr zufrieden – genauso wie die Künstler bzw. Bands, die bei uns auftreten. Ich bin quasi erste Anlaufstelle für viele Bands, die etwas ausprobieren, einmal auf einer Bühne stehen wollen oder erst am Anfang sind – aber mittlerweile auch für größere, bekanntere Acts. Der St. Pöltner ist allerdings schwierig zu movitieren – quasi: „Was ich nicht kenne, da geh ich nicht hin.“ Somit versuchen wir immer, bestmögliche Band-Packages mit lokalen und auswärtigen Acts zusammenzustellen, um Künstler miteinander bekannt zu machen – sodass diese sich gegenseitig pushen können.

C-F: Genießt ihr für’s „Home From Home“ eine Förderung, wie ja auch andere Live-Formate in St. Pölten?

Paul B: Ehm, welche Förderung? Heuer wurde in einem Gespräch das erste Mal erwähnt, dass wir eventuell eine Förderung bekommen. Leider wurde das aber
bisher immer abgeblockt – und wir mussten des öfteren tief in unsere Taschen greifen, sodass ganze Monatslöhne draufgegangen sind. Dabei sind wir – sprich der Rockcity und Rock’n’Roll Highschool Verein – nicht gewinnorientiert. Unser Ziel ist es vielmehr, die Rock- und Musikkultur aufrechtzuhalten und zu fördern.

C-F: Wie stellst du die „Home From Home“-Runden zusammen?

Paul B: Wir habe viele Anfragen, die wir auch versuchen, möglichst irgendwo unterzubringen. Natürlich wird die Szene abgecheckt, was gerade Interesse
weckt. Hauptsache ist, dass die lokale Szene gefördert wird. Ich tausche mich auch stark mit den Spielstätten wie Freiraum, Warehouse, VAZ, Egon, Barrock und Vinzenz Pauli aus bei Anfragen – wo wir gemeinsam daran arbeiten, Künstler gut unterzubringen. Bei uns heißt es immer: miteinander statt gegeneinander. Bands kontaktieren uns am besten über fb.com/rnrhighschool.stp Nur bitte kein Schlager!

C-F: Was steht sonst noch auf deiner Veranstaltungsagenda für 2017?

Paul B: Dieses Jahr steht viel an, wo wir auch als Promoter auftreten mit Auswärtsgeschichten: von Bands aus UK, Tschechien, Deutschland bis hin auf die City Rocks in Amstetten/Mank und diversen DJ-Events. Ein Sommer-Open Air ist in Planung, ein Tribute Festival – und Anfang September wieder der alljährliche Genussmarkt im Freiraum mit großem Live Act.

www.freiraum-stp.com

Althea Müller
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Althea Müller
Seit April 2011 selbständig mit der PR und Marketing Agentur "Wild Publics" für Künstler und Kleinunternehmer. Beim City-Flyer seit April 2012, Chefredakteurin der Printausgabe.

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