Dossa & Locuzzed – Rot-Weiß-Rote Bässe

Dossa & Locuzzed. Foto © Thomas Unterberger, z.V.g.

St. Pölten galt immer schon als Hochburg des Drum & Bass. Es wundert daher kaum, wenn im Line-Up des Beatpatrol Festivals heimische Acts zu finden sind. Diesmal ist das DJ- und Produzentenduo Dossa & Locuzzed dabei.

Zum Beatpatrol-Festival am 25. Oktober 2019 kommen zum zehnten Mal internationale Stars aus allen Bereichen der Electronischen Musik ins VAZ St. Pöl­ten, um ihren Fans mit fetten Beats einzuheizen. Damit ist das Beatpatrol mittlerweile das längst dienenden Electronicmusic-Festival Österreichs.
Zu den Vorzügen des Festivlas zählt, dass immer wieder St. Pöltner Acts zum Zug kommen, die sich bereits international einen Namen gemacht haben. Diesmal verstärken Benedikt Dengler und René Maierhofer, besser bekannt unter ihrem Künstlernamen Dossa & Locuzzed mit ihrer eigenwilligen Interpretation des Drum & Bass die Bühne.

Interview: Werner Harauer
Foto: Thomas Unterberger

City-Flyer: Ihr seid zwei St. Pöltner Drum’n’Bass-DJs, die in internationalen Clubs gefeiert werden. Wie bekannt seid ihr in St. Pölten? Werdet ihr von fremden Personen auf der Straße gegrüßt?

Benni: St. Pölten hat ja eine recht belebte Drum&Bass Szene, da passiert es schon einmal dass einem ein bekanntes Gesicht über den Weg läuft. Aber es ist eher auf freundschaftlicher Basis, weil man sich ja durch das gemeinsame Interesse einfach gegenseitig kennt. Im Endeffekt ist es noch immer ein sehr underground-lastiges Genre ohne großartige Werbetafeln oder Zeitungsartikel ha ha! Das ist es sicherlich auch was es so interessant macht!

CF: Wie würdet ihr eure Arbeit jemandem beschreiben, der von Drum’n’Bass keine Ahnung hat?

René: Also Drum & Bass lässt sich gut als elektronische Musik mit Fokus auf Sounddesign beschreiben.
 Unsere Arbeit im Studio passiert hauptsächlich am Computer. Da erzeugst du Sounds mit Synthesizern, das basiert alles auf recht simplen Grundtönen und schraubst herum, bis es so klingt, wie du es dir vorstellst. Dann stöpselst du die Sounds zusammen und so entsteht dann ein Track.

CF: Drum’n’Bass hat sich inzwischen in verschiedenste Subgenres verästelt. Wo verortet ihr euch?

Benni: Wir sind grundsätzlich im Dancefloor-Subgenre anzusiedeln, wobei sowohl unsere Tracks als auch unsere Sets von gemütlich bis hart auf die Kappe gehen. Wodurch wir uns irgendwie etablieren konnten sind Funk- und Soul Einflüsse, die sich durch alles ziehen. Wir versuchen uns dabei immer wieder selbst neu erfinden und wollen so aus jeder Nische was übernehmen.

CF: Ihr seid seit 2016 beim UK-Label Viper Recordings unter Vertrag. Warum ist das eine Auszeichnung und was bedeutet das für euch?

Benni: Heutzutage hat das gar keinen so großen Stellenwert mehr. Vor ein paar Jahren war die einzige Möglichkeit Musik zu veröffentlichen, bei einem Label unter Vertrag zu gehen. Im Digitalen Zeitalter kannst du das aber alles selber in die Hand nehmen.
Für uns bringt es im Moment einfach Arbeitserleichterung. Du hast damit ein funktionierendes Ökosystem im Hintergrund und vor allem eine solide Verbindung nach London, die deine Musik verlässlich an die Medien, DJs und Radiomoderatoren weiterleitet und das auf eine Art, dass sie auch angehört wird.
Auch die Reichweite bzw die Fanbase des Labels darf man nicht unterschätzen. Von der profitiert man natürlich mit.

CF: Wie wurde das Label auf euch aufmerksam?

René: Wir haben schon länger Musik an den Labelboss Futurebound geschickt. Ende 2015 hat er dann den ersten Track von uns gesigned. Der ist recht gut angekommen, so haben wir dann die erste Single bei Viper veröffentlicht und kurzerhand einen Exklusivvertrag ausgehandelt.

CF: Benni, du hast sehr früh Schlagzeug und Gitarre spielen gelernt. Es wäre doch naheliegend gewesen, in einer Band zu spielen. Warum hast du dich dann doch für’s Auflegen und Produzieren entschieden?

Benni: Stimmt! In ein paar Partien hab ich eh gespielt, ist aber nie über Jam-Sessions hinausgegangen. Ich glaube, das liegt daran, dass es mir immer zu mühsam war beim Musizieren auf Andere angewiesen zu sein. Beim Produzieren ist das einfach: im Grunde hat man alle Instrumente und noch mehr vor sich und kann damit straight away einen fertigen Track zusammenstoppeln. Also vielleicht einfach aus Faulheit, haha
 …

CF: Habt ihr auch andere Projekte neben DOSSA & LOCUZZED in der Pipeline? Dürfen die Leser davon erfahren?

René: Ich kreiere für Dossa & Locuzzed die visuelle Seite wie unsere Website, Videos, Animationen, Grafik-Assets und tobe mich da ein wenig aus.
Ich schreibe auch alleine Musik, aber ich habe im Moment keine Pläne die zu veröffentlichen.
Das ist eher dazu da, um frische Ideen zu sammeln und oft verwende ich dann Teile davon für unsere gemeinsame Musik.

Benni:
 Ich mache nebenbei Sounddesign für Videos und unterrichte in der FH in St. Pölten. Außerdem mach ich auch als „Ben Panner” Musik, also wir sind ganz gut ausgelastet 😎

CF: Ein Pseudonym von dir lautet DJ Ben Panner? Was hat es damit auf sich?

Benni: Naja, das ist irgendwie aus dem heraus entstanden was ich aus meiner Uni-Zeit mitgenommen habe. Im Grunde ist es ein Pseudonym zum Releasen, von allem was ich so mach, was nicht Drum & Bass ist. Das meiste haue ich als free download raus weil es mir damit auch weniger um exposure geht als um eine Art Plattform, auf der ich auch meine ein wenig abstrakteren Ideen ausleben kann. Bis jetzt sind erst drei Tracks online, aber ich hab etliche unfertige Projekte herumliegen, die ich unbedingt raushauen will!

CF: Und wie steht es um deine Idee, eine Funkband zu gründen?

Benni: Die Faulheit, haha
 …, wie ich bereits erwähnt habe.

CF: René, ich habe gelesen, du bist Versicherungsmakler. Klingt nicht sehr prickelnd. Ist das Studio dein Ausgleich?

René: Ich würde es sogar als Symbiose bezeichnen. Das ist quasi mein Ying und Yang! Ich habe für mich herausgefunden, dass ich beides in meinem Leben brauche. Musiker zu sein ist schon recht geil, aber auf der anderen Seite ist mir das teilweise zu lasch und man bekommt sehr langsam Feedback zu seiner Arbeit. Wenn du mal ein Monat gar nichts machst und auf der faulen Haut liegst, stört es auch keinen.
Der Versicherungsjob ist da ein super Ausgleich zur kreativen Welt, weil du da strukturierte Arbeitsabläufe hast. Vor allem, dass du morgens irgendwo pünktlich erscheinen musst und gebraucht wirst bringt mir enorme Lebensqualität.

CF: Wie ist eure Arbeitsweise? Arbeitet jeder in seinem stillen Kämmerlein und mailt ihr euch die Ergebnisse?

René: Ja, so ungefähr! Wir sind eigentlich ziemlich unterschiedliche Typen und haben daher andere Workflows und Präferenzen – wir haben also getrennte Studios und es sind beide für Alles zuständig. Das heißt, wir haben die selbe Software und schicken uns dann einfach die Projekte hin und her. Jeder gibt nach und nach seinen Senf hinzu bis wir beide zufrieden sind. Mittlerweile funktioniert das schon so gut, dass das Projekt nurmehr zwei- bis dreimal hin- und hergeschickt wird, bis es fertig ist. Gemeinsam im Studio sind wir nur dann, wenn es Unstimmigkeiten bei den verschiedenen Versionen gibt und wir uns zeigen wollen, wo genau der Hund begraben liegt.

CF: Gab es Personen ist stp, die euch am Beginn eures Weges beeinflusst haben?

Benni: Ja, einige! Der Steve Ponta (siehe CF-Interview mit Steve Ponta) fällt mir als Erstes ein, der mich eine Woche nach meinem 16. Geburtstag ins Warehouse gebucht hat – da hat alles angefangen und mittlerweile ist er einer meiner engsten Freunde …
Dann mein Bruder natürlich, der damals House & Trance gemacht hat und mir bei meinen ersten Schritten in einer DAW unterstützte. 

Dann der Robert Stefan, Legend! Der hat uns damals auch ziemlich gepushed und uns mit unseren 17 Jahren sogar auf’s damalige Urban Art Forms geholt. Darüber hab ich auch Camo & Krooked damals kennen gelernt, die uns auch heute noch konstant supporten. The list goes on!

René: 
Erst nach meinem ersten Release spielte ich meinen ersten Gig im Warehouse und habe ich Leute wie Steve Ponta (Selecta Weasel) und Robert Stefan (Body & Soul) kennengelernt. Die haben mir auf jeden Fall viele Türen geöffnet und mir eine Plattform für meine Musik gegeben. Witzigerweise war es sogar Benni, der mich auf meinen ersten Gig gebucht hat.

CF: Ihr holt euch Inspirationen von den großen Funkmeistern der 70er Jahre. Was fasziniert euch an der (schwarzen) Musik der 70er? Was an den 70ern generell?

Benni: 
Also einerseits natürlich der Groove und der Vibe – da geht’s halt wirklich um Musik! Andererseits ist es auch irrsinnig interessant, dass ja sehr viel in der heutigen Musik von damals kommt. Angefangen bei den Breaks, die aus damaligen Drumsolos gesampled wurden, woraus Drum & Bass überhaupt entstanden ist, bis hin zu den erfolgreichsten Pop-Tracks, die ein Riff oder eben sogar ein Sample aus der Zeit aufgegriffen haben.

René:
 Ich habe da eher den etwas moderneren (aber mittlerweile auch schon alten) Funk von Daft Punk lieb gewonnen.
Generell ist das aber gar nicht mehr so meine Welt. Den Part übernimmt definitiv Benni bei uns, da bin ich auch froh darüber, weil er das einfach super drauf hat! Ich bin eher in der elektronischen Musik zu Hause und beschäftige mich lieber mit den neuen Erkenntnissen und Techniken innerhalb Genres wie Downtempo, Minimal und Techno.

CF: Mich beeindruckt eure Kenntnis über den funkigen 70er-Stuff. Sind eure Eltern auf diese Musik abgefahren?

Benni: Also aufgewachsen bin ich nicht damit. Meine Eltern waren aber immer sehr offen und haben unterschiedlichste Musik gehört – von Emmerson, Lake & Palmer bis zu Frank Sinatra.
Ich hab allerdings als Kind glaub ich auch immer schon Tracks gefeiert, die fette Beats haben bzw sehr schlagzeug-lastig sind. Aber bewusst auf den Funk-Train bin ich eigentlich erst aufgesprungen, wie ich Herbie Hancock entdeckt hab und von da aus plötzlich über lauter Tracks gestolpert bin, die ich eigentlich eh schon lang kannte, aber jetzt erst lieben gelernt habe, wie zum Beispiel „September“ von Earth, Wind & Fire oder eben James Brown Sachen wie „People,get up and drive your funky soul“.

René: Ich kann noch erinnern, wie bei uns im Auto immer Boney M, Abba und dergleichen gelaufen ist …

CF: Gibt es einen generellen Trend in Richtung 70er Jahre Disco und Funk?

Benni: Immer wieder! Ich glaube, das ist einfach etwas, was nie aussterben wird. Es ist einfach unheimlich natürliche und eingängige Musik und reißt ziemlich mit – von da kommt’s ja auch und deshalb wird’s auch immer wieder verarbeitet.

CF: Ihr betreibt seit ca. zweieinhalb Jahren einen Podcast mit dem Namen „The Friday Funk Show“. Jeden Monat eine einstündige Sendung zu gestalten ist doch sehr aufwendig. Welche Idee steckt dahinter?

Benni: Die Idee ist monatlich etwas Neues abzuliefern und so eine Plattform zu erschaffen, mit der wir direkt mit unseren Hörern interagieren können. Es hat auch den Vorteil, dass wir somit zwangsläufig am aktuellen Stand der Dinge bleiben und wissen, was unsere Kollegen im Moment so releasen.

CF: Ist die Fusion von Funk mit DnB ein Alleinstellungsmerkmal von DOSSA & LOCUZZED?

Benni: Es ist sicher unser Haupt USP. Ich meine, es gab immer schon funky Drum & Bass Tracks, aber wir haben das einfach gerinsed und zu unserem Ding gemacht.

CF: Benni, du leitest Anfang November im Rahmen des Jugendklubs 2019 gemeinsam mit Yasmo und Christoph Richter den Kurs „Zukunftstracks“, in dem Jugendliche Lyrics, Musik und Komposition lernen können. Was müssen angehende DJs und Produzenten mitbringen, dass sie international erfolgreich werden können?

Dossa: Motivation, Hingabe und Geduld sind meiner Meinung nach ausschlaggebend für Erfolg. Ich bin generell davon überzeugt, dass – wenn man etwas gern macht und konsequent dahinter ist – man früher oder später erfolgreich damit sein wird.

CF: Im November erscheint euer Debütalbum „Resonate“ auf Viper Recordings. Ihr habt angeblich drei Jahre daran gearbeitet. Ist eine so lange Entstehungsgeschichte die Regel im Drum’n’Bass?

Benni: Naja, wir haben vor drei Jahren angefangen unseren Sound zu formen und da sind sehr viele Ideen entstanden, die für uns Album-Potential hatten. Wir haben diese Tracks dann über die Jahre ausgefeilt, unsere momentanen Einflüsse untergebracht und immer wieder soundtechnisch auf den neuesten Stand gearbeitet – daher die lange Geschichte!

René: 
Ich denke schon, dass die Entwicklungszeit im Drum & Bass überdurchschnittlich lange ist, weil das Genre immer schon sehr viel Augenmerk auf Klangqualität gelegt hat und du somit die aktuellsten Produktionstechniken anwenden musst. Das ist sehr aufwendig, zahlt sich für uns Soundliebhaber aber aus. Wir haben es uns selber aber auch nicht einfach gemacht. Wir wollten nicht zehnmal das altbewährte Rezept neu aufwärmen, sondern haben wirklich 14 von Grund auf unterschiedliche Tracks gemacht. Da kannst du halt wenig wiederverwerten und die Tracks gehören auch komplett unterschiedlich abgemischt, da sie sonst nicht funktionieren. Das ist in anderen Genres sicher einfacher.

CF: Ihr habt 2019 drei Singles veröffentlicht. Werden alle drei Tracks auf der LP zu finden sein?

René: Es waren vier Singles. Die erste aus dem Frühjahr (C’Mon Feet & Loveblind VIP) wird nicht drauf sein. Die letzten drei schon.

CF: Wer ist der ominöse Jazz-Klavierspieler auf dem Track „My Love“, den ihr als Schulfreund ausgebt? Und wer ist die Sängerin Misses U? Kommt die nicht aus dem HipHop?

Sebastian Schneider ist sein Name und er ist der Bruder eines ehemaligen Schulkollegen – der hat in der Schule damals schon irre gut gespielt und die Ursi, Misses U haben wir vor einigen Jahren auf einem seiner Konzerte kennengelernt und mit ihr damals „Stoned Love“ aufgenommen. Jetzt fürs Album haben wir beide ins Boot geholt, eine Art Reunion also.

CF: Ihr seid am Beatpatrol Festival gemeinsam mit den fetten Acts angekündigt. Wie ist es, Backstage auf du und du mit den ganz Großen abzuhängen?

René: Da gibt’s die lustigsten Geschichten. Voriges Jahr zum Beispiel ist Benni gestolpert, hat dadurch eine provisorische Wand niedergerissen und ist so in ein Privatgespräch zweier bekannter Acts gestoßen. Das ist natürlich ein super Gesprächseinstieg.
Generell ist es aber eine wunderbare Gelegenheit Kollegen zu treffen. Da entwickeln sich zum Teil auch schon echte Freundschaften, weil du auf Tour meist die gleichen Leute triffst, die einen ähnlichen Sound machen und die gleichen Interessen haben. Es ist tatsächlich ein bisschen weird, wenn’s dann soweit kommt, dass man in London Backstage mehr Leute kennt als in St. Pölten.

CF: Welchen Act lasst ihr euch am Beatpatrol Festival sicher nicht entgehen?

Benni: Wir werden vermutlich unser Set spielen und dann abfeiern, weil sowohl unser Labelboss als auch unser Manager zur Show kommen werden. Die sehen wir nicht so oft, da sie aus England sind. Da werden wir nicht soviel zum Acts anschauen kommen!

CF: Gibt es auch einen Geheimtipp von euch, den ihr uns am Beatpatrol empfehlen möchtet?

Benni: Dossa & Locuzzed sollen ganz gut sein! 🙂

CF: Was denkt ihr: warum hat das beschauliche Österreich einen so großen Einfluss auf die internationale DnB-Szene?

René: Drum & Bass is sehr ehrlich – da geht’s in erster Linie um die Musik. Österreichische Produzenten halten mittlerweile locker mit den UK-Pionieren mit – natürlich wächst dadurch die Szene und die Community wird stärker, was zu größeren Events und zur größeren Bekanntheit unserer Acts führt!

CF: Wenn wir über Drum and Bass in Österreich sprechen, dürfen Camo & Krooked nicht fehlen. Ich habe mich auf Youtube schlau gemacht. Die beiden Producer und DJs haben 7-stellige Aufrufe auf Youtube und ihr habt 6-stellige. Warum sind die Beiden erfolgreicher als ihr?

Benni: Es ist gefährlich seinen Erfolg so zu vergleichen. Sowohl mit größeren, als auch kleineren Acts. Im Endeffekt zählt, dass du deine eigene Vision zum Leben erweckst und nicht, was andere machen.
Um deine Frage aber trotzdem zu beantworten: die beiden arbeiten einfach schon lange extrem hart dafür und haben sich jeden einzelnen Klick verdient.

CF: Wir danken euch für das Interview. Viel Erfolg am Beatpatrol und viel Spaß backstage.

Erlebe Dossa & Locuzzed live und gewinne mit dem City-Flyer Freikarten für das Beatpatrol Festival am 25. Oktober 2019.

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