Eine Party schmeißen mit Party With A Penguin

Beate und Mani von Party With A Penguin spielen sozialkritischen Punkrock mit viel Spaß Fotos: Klaus Engelmayer, z.V.g.

Das Punkrock-Duo Party With A Penguin supportet am Freitag, 6. Dezember Boogie Hammer und Iron Snag Joe im Frei.raum.

Schlagzeuger Manuel Wietter kommt aus St. Pölten und hielt den Bass bei Easterbunny Killzone. Die Mödlinge­rin Beate Haberhofer war Gitarristin bei Autäritot. Jetzt sind sie Party With A Penguin. Ganz dem Punk-Klischee entsprechend lernten sich die beiden in der Wiener Punk-Abstei­ge EKH kennen und beschlossen eine Band zu grün­den. „Wir sind zuversichtlich, dass wir bis zu unserem Auftritt im Frei.raum ein fertiges Programm hinkriegen“, verraten Beate und Mani mit einer gewissen „Scheiß-drauf“-Attitüde. Hauptsache es macht Spaß und es gibt Bier, lautet ihr Motto.
Zur Zeit arbeiten PWP an einer EP, die Geld für den Tierschutz einbringen soll.

Interview: Werner Harauer
Fotos: Klaus Engelmayer

CF: Wer kommt aus St. Pölten? Wer aus Mödling und wer aus der Antarktis?

PwaP: Mani kommt aus StP, Beate aus Mödling und Pinguine aus der Antarktis.

CF: Wo habt ihr euch kennengelernt?

PwaP: Mani und Beate haben sich in Wien im EKH kennengelernt und Peter haben wir wohl irgendwann mal wo gefunden und ist erstmal nicht mehr gegangen.

CF: Wann genau habt ihr beschlossen eine Band zu sein?

PwaP: Wir haben aus Langeweile angefangen und dann kam eins zu anderem. Und ja, der Rest ist Geschichte.

CF: Wie seid ihr auf den Bandnamen gekommen?

PwaP: Wir haben lange überlegt und mit allen Möglichkeiten gespielt, aber Party with a Penguin war am zutreffensten. Außerdem sind Pinguine einfach süß.

CF: Wer spielt Bass?

PwaP: Mani, aber nicht in dieser Band. Aktuell niemand, wenn wir live spielen, dann rennt er mit der Gitarre mit (Bühnenzauber xD)

CF: Gerüchten zu Folge habt ihr noch keine fertigen Songs. Schafft ihr bis 6.Dezember ein Programm?

PwaP: Es ist echt cool, dass es Gerüchte über uns gibt, auch wenn wir sie wahrscheinlich selbst in die Welt gesetzt haben *hust*. Aber ja, zwei Songs haben wir mittlerweile schon im Internet und wir sind sehr zuversichtlich, dass wir bis zu unserem dritten Auftritt dann endlich doch ein fertiges Programm präsentieren können.

CF: In einem eurer Songs verarscht ihr die Verschwörungstheoretiker. Die meisten Verschwörungstheoretiker sind Männer mittleren Alters. Habt ihr Kontakt zu solchen Leuten?

PwaP: Das Lied ist eigentlich nur den Facebook-„professoren“ und „-professorinnen“ gewidmet, die nach 20 Minuten auf z.B. Youtube mehr Ahnung über das Weltgeschehen haben als Leute, die sich wirklich damit beschäftigen. Im direkten Umfeld haben wir jetzt keine, aber man trifft immer wieder neue Leute.

CF: Männer mittleren Alters werden kaum auf eure Konzerte gehen. Woher stammen eure Fans? Sind das Teens?

PwaP: Manis Vater ist ein Mann mittleren Alters und der kommt auf unsere Konzerte. Also, ich glaube, wir sind für alle Altersgruppen gemacht.

CF: Ist die Band darauf ausgelegt, einmal eine CD zu veröffentlichen? Oder wollt ihr einfach Spaß auf den Konzerten haben?

PwaP: Beides. Wir arbeiten aktuell an einer EP, mit der wir etwas Geld für den Tierschutz sammeln wollen, aber natürlich geht es in erster Linie um Spaß.

CF: Wo ist es angenehmer sein Bier zu trinken: vor der Bühne oder backstage?

PwaP: Egal, Hauptsache Bier.

CF: Zur Musik: in welcher Tradition seht ihr euch?

PwaP: Grundsätzlich in keiner. Wir haben Einflüsse aus verschiedenen Musikrichtungen und setzen diese auch teilweise in unserer Musik um und wir machen das, worauf wir Lust haben und was sich unseres Erachtens nach ganz gut anhört. Die einfachste Beschreibung für unsere Musik wäre Punkrock.

CF: Macht ihr auch Punk-Geschichtsforschung? Könnt ihr mit diesem Lied etwas anfangen?

PwaP: In unserer Jugend haben wir uns natürlich mit der Entstehungsgeschichte von Punk auseinandergesetzt und das hat natürlich auch unser Leben geprägt. Wir kennen das Lied leider nicht, aber man merkt halt den No-Future-Aspekt deutlich. Es ist cool, wie (sozial)politische Kritik und auch einfach Spaß im Jetzt verbunden wird.

CF: Wo soll die Reise technisch hingehen? Es gibt Leute, die behaupten: spielen können ist was für Lulus.

PwaP: Vielleicht machen wir es wie Metallica und spielen mal ein Konzert in der Antarktis und feiern eine riesige Penguin Party. Vielleicht verschlägt es uns auch mal nach Ibiza (soll ja gutes flüssiges Kokain dort geben) oder wir spielen einfach mal ein paar Auftritte hier in der Gegend und schauen mal, was so auf uns zu kommt.
Wir sind weit davon entfernt, dass wir unsere Instrumente beherrschen, Hauptsache es macht Spaß.

CF: Ich bedanke mich für das Interview un dviel Erfolg bei eurem Auftritt im Frei.raum.

Freitag, 6. Dezember, 20 Uhr, Frei.raum
Boogie Hammer
Iron Snag Joe
Party With A Penguin
AK € 10,-

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Werner Harauer
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Werner Harauer

Magister Phil. (Publizistik, Kunstgeschichte), City-Flyer Gründer (1997) und Herausgeber. Im Brotberuf Öffentlichkeitsarbeiter, Journalist und Grafiker, Vinyljunkie seit der Punk und Disco-Ära. Workaholic auf der Suche nach dem perfekten Popsong.
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