Jasmina Dzanic – Bilder wider das Vergessen

Jasmina Dzanic, diesmal in der Rolle des Models und als Organisatorin Foto: Bernadette Lintner, z.V.g.
Jasmina Dzanic, diesmal in der Rolle des Models und als Organisatorin Foto: Bernadette Lintner, z.V.g.

Wer weiß noch, was vor 30 Jahren in der Welt vor sich ging? 1992 wurden Bill Clinton und Thomas Klestil Präsidenten, Rechtsradikale attackierten Asylwerber in Rostock; und war da nicht auch etwas mit Bosnien? Die Fotografin Jasmina Dzanic arbeitet ihre Kindheitserinnerungen als Kriegsvertriebene, die es nach St. Pölten verschlug, in einer Ausstellung auf.
 
 

Jasmina ist vor 30 Jahren mit ihren Eltern nach Österreich geflohen und fand Aufnahme im St. Pöltner „Flüchtlingslager“, dem jetzigen Sonnenpark. Inzwischen ist sie (auf der FH St. Pölten ausgebildete) Fotografin, die sich auf Business-, Hochzeits- und Portrait-Fotografie spezialisiert hat. Die beiden Gebäude am Spratzerner Kirchenweg lassen sie trotzdem nicht los. In ihrer Freizeit hat sie dort viele Veranstaltungen von LAMES und dem Verein Sonnenpark fotografisch festgehalten und machte sich auch für den Erhalt der Grünoase stark.

Mit der voraussichtlich Ende Juni stattfindenden Enthüllung einer Gedenktafel am Sonnenpark zur Erinnerung an „30 Jahre bosnische Flüchtlinge in St. Pölten“ und einer Veranstaltung im Stadtmuseum wird Jasmina diesmal selbst im Rampenlicht stehen. Sie hat in Eigeninitiative mit Unterstützung der Stadt St. Pölten, insbesondere dem Büro für Diversität, dem Stadtmuseum, dem Cinema Paradiso und einigen Privatpersonen vor mehr als einem Jahr ein Projekt begonnen, das im Rahmen der Gedenkveranstaltung präsentiert wird.

Anhand von künstlerisch bearbeiteten Fotos, Texten, einem Fotobuch, einer Multimediamediashow und mit persönlichen Erinnerungsstücken dokumentiert sie ihre Flucht und ihr Ankommen in St. Pölten, „weil es mir sehr wichtig ist, dass die damaligen Geschehnisse nicht in Vergessenheit geraten. Auch wenn mir das Projekt tiefer unter die Haut ging, als ich gedacht habe“, so die Fotokünstlerin.

Die Ausstellungseröffnung findet am 1. Juli im Stadtmuseum St. Pölten statt.
Am Weltflüchtlingstag, dem 20. Juni 2022, gestaltet sie im Cinema Paradiso eine Multimedia-Show zum Thema.

Der City-Flyer führte ein Online-Interview mit der Künstlerin und Fotografin.

 

Interview: Werner Harauer
Foto: Bernadette Lintner, z.V.g.

City-Flyer: Du schreibst, du bist 30 Jahre in Österreich. Wie alt bist du?

Jasmina Dzanic: Ich bin 38 Jahre alt.

CF: Du bist am Beginn des Bosnienkrieges mit deinen Eltern nach
 Österreich geflüchtet. Wo habt ihr Aufnahme gefunden?

Jasmina Dzanic: Wir kamen mit dem Bus in Wien – Südbahnhof – an. Der Plan war weiter zu reisen, dies ist uns aber nicht gelungen. Für kurze Zeit waren wir in der damaligen Tschechoslowakei und danach in Wiener Neustadt in einer Turnhalle. Von dort aus wurden allen Familien aufgeteilt und an verschiedene Orte in NÖ gebracht. Wir landeten damals in einer Flüchtlingsunterkunft in St. Pölten.

CF: Hatte die Flüchtlingsunterkunft im jetzigen Sonnenpark einen Namen?

Jasmina Dzanic: Nein, es wurde nur Flüchtlingslager genannt.

CF: Das ist jetzt 30 Jahre her. Du hast später an der Entwicklung von LAMES bzw. vom Sonnenpark aktiv mitgewirkt. Bist du Vereinsmitglied?

Jasmina Dzanic: Ich bin kein Vereinsmitglied, jedoch habe ich als Fotografin viele Veranstaltungen begleitet und verbringe auch immer wieder gerne Zeit dort als Privatperson.
Aktiv mitgewirkt habe ich damals bei der Unterschriftensammlung „Sonnenpark bleibt“ und habe mich im privaten Umfeld sehr engagiert, davon erzählt und die Menschen motiviert, ihren Beitrag mit der Unterschrift zu leisten, denn es war mir persönlich sehr wichtig, dass es so bleibt wie es ist.

CF: Im Sommer soll es im Gedenken an „30 Jahre Bosnische Flüchtlinge in
 St. Pölten“ eine Ausstellung mit Werken von dir, Erinnerungsstücke,
 Zeitungsartikel und Fotos geben. Ist die Ausstellung im
 Rahmen einer Veranstaltung im Sonnenpark zu sehen?

Jasmina Dzanic: Im Sonnenpark wird voraussichtlich Ende Juni 2022/Anfang Juli 2022 eine Gedenktafel als Erinnerung an die „30 Jahre bosnische Flüchtlinge in St. Pölten“ aufgestellt, und das dazugehörige Fest wird im Stadtmuseum St. Pölten stattfinden. Ebenso die Fotoausstellung und die Ausstellung der persönlichen Erinnerungsstücke.

CF: Wer hat den Anstoß zum
 Bosnienschwerpunkt gegeben? Ging das von der Stadt aus? Gibt es einen
 Verein Bosnischer Flüchtlinge, der das initiiert hat? Oder hast du das 
alleine aufgezogen?

Jasmina Dzanic: Das Projekt ist ein persönliches Projekt von mir und ich habe es alleine gestaltet – sprich die Fotos, die Texte, das Fotobuch, die Multimediamediashow etc.
Unterstützt wird dieses Projekt jedoch hauptsächlich von der Stadt St. Pölten, insbesondere vom Büro für Diversität, dem Stadtmuseum und vom Cinema Paradiso. Ebenso von einigen anderen Personen, die die technische und grafische Umsetzung meiner Ideen übernommen haben.
Ich habe dieses Projekt schon vor über einem Jahr angefangen zu planen und Ideen zu sammeln. Nachdem ich mit Frau Mag. Martina Eigelsreiter vom Büro für Diversität durch Zufall diesbezüglich ins Gespräch kam, ergaben sich noch mehr Möglichkeiten, dieses Projekt in einem größeren Rahmen aufzuziehen und zu zeigen, denn es ist zwar meine persönliche Geschichte als Zeitzeugin, jedoch aber auch ein wichtiger Teil der Stadt St. Pölten.

CF: Am Weltflüchtlingstag, dem 20. Juni 2022, gestaltest du im Cinema
 Paradiso eine Multimedia-Show. Im Anschluss findet eine
 Publikumsdiskussion statt. Sind weitere ehemalige Bosnienflüchtlinge 
geladen?

Jasmina: Der Tag ist einfach perfekt für dieses Projekt und es sind sehr viele ehemalige Bosnienflüchtlinge geladen. Ob sie kommen werden, kann ich leider noch nicht sagen. Nach 30 Jahren ist es noch immer ein sehr schmerzhaftes Thema und nicht alle sind bereit, sich dem ganzen wieder im Detail zu stellen. Dafür habe ich vollstes Verständnis und respektiere es, denn ich weiß umgekehrt auch, was es mit einem macht, wenn man sich dem bewusst und gewollt stellt … es reißt sehr viele Wunden auf.

CF: Aufgrund des Ukraine-Russland Krieges ist die Thematik hochaktuell.
 Aber was bedeutet es für dich, so viel Zeit in die Vorbereitungen zu
 investieren? Dich am Thema abzuarbeiten? Willst du die Erinnerung an die 
tragische Zeit in der Bevölkerung aufrecht erhalten? Ist es eine Art
 Vergangenheitsbewältigung für dich?

Jasmina: Für mich hat dieses Projekt eine enorme Bedeutung, daher habe ich mich auch dazu entschlossen, so viel Zeit und Aufwand zu investieren.
Es ist mir wichtig, dass es nicht in Vergessenheit gerät und es wurde weder vor 30 Jahren darüber berichtet, noch jetzt. Somit sah ich es persönlich als eine Notwendigkeit, diese 30 Jahre in St. Pölten in einer Form zu kennzeichnen.
Hier werden keine statistischen Fakten beleuchtet und dokumentiert. Es geht vielmehr um die persönliche Geschichte. Eine Geschichte, die im inneren Tresor gut verschlossen wurde und es somit nie an die Oberfläche schaffte. Nach dreißig Jahren in Österreich erachte ich es als einen sehr guten Zeitpunkt, diesen Tresor zu öffnen.
Wir, die bosnischen Flüchtlinge, sind bereits seit dreißig Jahren in Österreich und die meisten von uns sind auch in St. Pölten geblieben. Angekommen, nie willkommen gewesen und dennoch geblieben. Wohnungs- und Arbeitssuche, Spracherwerb, Schulabschlüsse und erfolgreiche Integration – alle diese Schritte gehören zum Leben und waren besonders für uns hier nicht leicht. Dennoch haben wir es geschafft!
Wir sind zwar öfters umgezogen, bekamen keine langen Mietverträge, Aufenthaltsgenehmigungen oder Arbeit, aber mit der Zeit wurde es ein wenig einfacher. Wir haben die Sprache gelernt, Arbeit und Wohnungen gefunden, die Kinder haben die Schule erfolgreich beendet und wir haben hier ein neues Leben angefangen.
Über dieses neue Leben, mit allen Höhen und Tiefen, möchte ich berichten und Fotos zeigen. Gerade weil dieses Thema wieder so aktuell und nahe ist, ist es wichtig, der Bevölkerung auch persönliche Geschichten in diesem Zusammenhang aufzuzeigen und darüber zu reden.
Somit ist es auch eine bewusste und gewollte Vergangenheitsbewältigung, die jedoch sehr viele Wunden aufgerissen hat. Ich habe mit sehr vielen Erinnerungen und Emotionen gerechnet, die schmerzhaft sind, aber es ging mir persönlich tiefer unter die Haut, als ich gedacht hatte.

CF: Aus der Geschichte lernen tun wir offensichtlich nichts, wenn man
 sich die jüngsten Ereignisse in der Ukraine vor Augen führt. Oder 
glaubst du, dass sich mit geeigneten pädagogischen Maßnahmen solche
 humanitären Katastrophen verhindern ließen?

Jasmina: Das ist eine sehr gute Frage …
Ich würde es mir wünschen, dass wir es mit geeigneten pädagogischen Maßnahmen zukünftig verhindern könnten und der jungen Generation und all den Kindern eine sichere und friedliche Zukunft bieten könnten.
In meinen Augen ist ein Krieg immer eine politische und finanzielle Sache. Es geht um Macht, Gier und Geld. Für die Menschen und die armen Kinder interessiert sich leider niemand von ihnen und da stelle ich mir immer die Frage: „Warum? Warum glaubt man immer noch, dass man mit Waffen, Bomben und Mord etwas bewirken kann?“
Wenn es um Kriege und Kämpfe geht, interessieren wir uns meistens für die Täter. Wer interessiert sich schon für die Opfer?
Und es ist an der Zeit, dass man über die Opfer berichtet, mit diesen Menschen redet und somit mehr erfährt, was es bedeutet einen Krieg mitzuerleben, zu flüchten, seine Heimat zu verlassen und irgendwo neu anzufangen – darüber wird kaum berichtet und wenn, dann steht es nach Jahrzehnten in den Geschichtsbüchern, aber da ist es zu spät.
Bewirken kann man nur etwas, wenn man sich dem stellt und die Aufklärung und die Geschichten auch in der Gegenwart erzählt und verarbeitet.
Ein Teil meines Projektes wird auch für die Schulen zugänglich sein. Die Ausstellung können die Schulklassen im Stadtmuseum besuchen und sich hautnah damit auseinandersetzen. Gerade in den Schulen gibt es viele Klassen, in denen mehrere Nationen vertreten sind und meines Erachtens ist es sehr wichtig, mit den Kindern zu reden und denen auch beizubringen, dass wir alle gleich sind und es wichtig ist, allen eine Chance zu geben, auch wenn sie nicht aus Österreich sind.

CF: Du hast das Studium der Angewandten Fotografie auf der FH St. Pölten
 absolviert und bist seit 2017 selbständige Fotografin. Du hast dich auf
 Business-, Hochzeits- und Portrait-Fotografie spezialisiert. Bei
 Auftragsarbeiten kannst du deine künstlerische Ader nur bedingt
 ausleben, denke ich. Erlaubst du dir neben deiner Brotarbeit Fotos zu
machen, die deinen künstlerischen Ansprüchen genügen und veröffentlichst diese auch?

Jasmina: Die künstlerische Arbeit und die künstlerischen Fotobearbeitung waren mir schon immer ein großes Anliegen. Ich habe einige Projekte für mich angefangen und Fotos über Jahre gemacht und gesammelt. Dazu schreibe ich die passenden Texte und Gedanken auf und hoffe, dass ich es zukünftig öfters ausstellen und zeigen kann. Bis jetzt habe ich noch keine Ausstellungen bzw. Veröffentlichungen diesbezüglich gemacht, aber es ist in Planung.

CF: Sind deine Arbeiten von deiner Vergangenheit als Geflüchtete
 beeinflusst?

Jasmina: Ja, meine künstlerischen Werke auf jeden Fall. Die Motive haben sehr viel mit Leere, Verlassenheit, Distanz, Angst und einer gewissen seelischen Last zu tun.
Als Berufsfotografin beeinflusst es mich nicht, da sind andere Aspekte gefragt und diese erfülle ich auch auf Wunsch meiner Kunden.

CF: Ich konnte nicht viele Fotos aus der Serie sehen. Aber diese
 vermitteln einen pointillistischen Eindruck. Als ob die Bilder aus
 unzähligen Punkten zusammengesetzt wären. Zieht sich dieser Stil durch 
alle auf der Ausstellung gezeigten Fotos?

Jasmina: Ja, dieser Stil zieht sich durch alle Fotos der Ausstellung durch. Diese Technik ist bewusst von mir gewählt, weil es für mich diesen Teil der Vergangenheit sehr schön umrundet.

CF: Die Bilder wirken blass. Als ob sie langsam der Erinnerung
 entschwinden. Ist das dein Versuch, die Ereignisse vor 30 Jahren 
festzuhalten im Bewusstsein, dass das nicht möglich ist?

Jasmina: Erinnerungen sind wichtig, denn manchmal bleibt einem nichts anderes mehr. Dennoch sind meine Bilder blass, teilweise sind zwei oder drei Fotos übereinandergelegt und man versteht die meisten Bilder erst dann, wenn man sie länger anschaut.
Und du hast es richtig erkannt, es wirkt als würden die Erinnerungen langsam verblassen und dennoch präsent sein … eine Mischung aus festhalten und gleichzeitig loslassen wollten.

CF: Es wird auch ein Fotobuch mit deinen Werken veröffentlicht. Sind
 darin dieselben Werke abgebildet, die in den Ausstellungen gezeigt werden?

Jasmina: Ja, die Werke werden bei der Ausstellung gleich sein wie im Fotobuch. Im Fotobuch sind nur mehr Bilder zu sehen und es ist auch Text dabei.

CF: Wer verlegt das Buch? Oder erscheint es im Eigenverlag?

Jasmina: Es ist eher ein Fotoband. Die Fotos und die Texte sind von mir in Kooperation mit dem Büro für Diversität.

CF: Wer unterstützt dich noch dabei? Gibt es andere Kooperationen mit Institutionen 
und Vereinen?

Jasmina: Mein Projekt entstand in Kooperation mit dem Büro für Diversität der Stadt St. Pölten und dem Stadtmuseum St. Pölten. Das Cinema Paradiso zeigt meine Multimediashow mit anschließender Podiumsdiskussion am 20. Juni zum Weltflüchtlingstag.

CF: Du hast auch Schulworkshops erwähnt. Für welche Altersgruppe kämen die infrage? Wer soll die Workshops halten?

Jasmina: Genau, das ist auch geplant. Es wäre empfehlenswert, wenn die Schulklassen einen Ausflug ins Stadtmuseum machen würden und sich die Werke und Erinnerungsstücke und die Informationstexte anschauen würden. Ich würde mich auch freuen, wenn ich die Schulklassen als „lebendiges Buch“ begleiten dürfte und direkt vor Ort und kindergerecht über diesen Teil der Geschichte erzählen darf.
Ich selbst war damals ein Volksschulkind, dennoch würde ich es für die Altersgruppe 11-17 Jahre empfehlen.

CF: Willst du den City-Flyer Leser*innen noch etwas mitteilen?

Jasmina: Ich möchte mich an dieser Stelle für die Chance bedanken, dieses Projekt öffentlich präsentieren zu dürfen und würde mich sehr freuen, viele City-Flyer Leser*innen bei den zwei geplanten Veranstaltungen begrüßen zu dürfen.
Die erste Veranstaltung wird am 20. Juni 2022 im Cinema Paradiso stattfinden. Es wird die Multimedia-Show gezeigt, anschließend gibt es einen Publikumsdiskussion und ich werde auch länger vor Ort und Fragen beantworten bzw. gerne mit euch reden.

Die zweite Veranstaltung wird am 1. Juli 2022 im Stadtmuseum sein.
Da ist ein öffentliches Fest geplant, mit Austausch, Fotoausstellung und einem netten Beisammensein.

Website: jasminadzanic.myportfolio.com/
Facebook: www.facebook.com/jdphotography.foto/
Instagram: www.instagram.com/jasna_jdphotography/

Werner Harauer
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Werner Harauer
Magister Phil. (Publizistik, Kunstgeschichte), City-Flyer Gründer (1997) und Herausgeber. Im Brotberuf Öffentlichkeitsarbeiter, Journalist und Grafiker, Vinyljunkie seit der Punk und Disco-Ära. Workaholic auf der Suche nach dem perfekten Popsong.

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