Slooga liefern Bluesrock-Appetizer im Freiraum

Rockmusiker vom alten Schlag: die Band Slooga v.l.n.r. sind Florian Hartl, Mario Sluga und Dominik Kraushofer Foto: SnowWhitePhotography, z.V.g.
Rockmusiker vom alten Schlag: die Band Slooga v.l.n.r. sind Florian Hartl, Mario Sluga und Dominik Kraushofer Foto: SnowWhitePhotography, z.V.g.

Das angekündigte Sommergewitter blieb aus. Slooga mussten ihre LP-Veröffentlichung verschieben. Dafür konnte das Trio mit Oliver Jung einen veritablen Musiker an den Keyboards dazugewinnen und hat eine EP fertiggestellt, die am 13. November im Freiraum vorgestellt wird. Eine weitere EP, oder gleich ein ganzes Album sollen folgen.

Text: Werner Harauer
Foto: SnowWhitePhotography

City-Flyer: Im letzten City-Flyer Interview vor ziemlich genau einem Jahr habt ihr eine LP-Veröffentlichung mit Mitte des Jahres 2021 angekündigt. Jetzt erscheint sie Ende des Jahres und wird „nur“ eine EP. Was kam euch dazwischen?

Mario Sluga: Wir haben sehr viel Zeit damit verbracht ein Video zu planen und haben da unsere ganze Energie reingesteckt. Letztendlich brachte uns die Videofirma um unseren ausgemachten Termin und meinte, es geht erst 3 Monate später; was ungefähr jetzt wäre.
Es sollte das Video zu einem ‚hitverdächtigen‘ Sommersong werden, der das ganze Album tragen sollte. So haben wir umgebaut, uns dieses Jahr für die EP entschieden und den Sommersong plus eine zweite EP oder auch LP auf 2022 verschoben.

CF: Das von euch auf Facebook gepostete Foto von eurem letzten Fotoshooting erinnert mich an das Cover von „Pump“ von Aerosmith. Ist das Zufall? Oder Seelenverwandtschaft?

Mario Sluga: Es ist reiner Zufall! Wir haben die Aufnahmen in der Wieselburger Gegend bei einem sehr netten Ehepaar gemacht und haben erst am Schluss erfahren, daß da noch neun andere Oldtimer auf dem Grundstück versteckt sind!
Ich finde Aerosmith ziemlich cool und ich glaube meine Mannen auch, aber wir fallen wohl nicht ganz in diese Sparte und dieses Hitgigantentum.

CF: Ihr habt im letzten Jahr die Singles „Evil“ und „State I’m In“ veröffentlicht. Werden die beiden Tracks auf der EP zu finden sein?

Mario Sluga: „State I’m In“ wird drauf sein, „Evil“ wird nicht dabei sein.

CF: „State I’m In“ ist auf „Blue To The Core Records“ erschienen. Ist das euer Label?

Mario Sluga: Nein, die Labelfrage ist zur Zeit noch ungeklärt, wird sich aber bald lösen.

CF: Das Slooga-Trio hat Zuwachs vom Keyboarder Oliver Jung erhalten. Wie hat sich Olivers Einsatz auf die musikalische Ausrichtung ausgewirkt?

Mario Sluga: Mit Oliver sind wir auf jeden Fall breiter gefächert was das Publikum anbelangt und die musikalische Qualität steigt insgesamt um einiges. Genretechnisch ändert sich nichts, außer daß jetzt jeder Song 10 Mal so lang dauert 😉 Auch live wollen wir den Oliver so oft er Zeit hat dabei haben. Ein noch viel größerer Zuwachs ist allerdings die menschliche Komponente Olli’s!

CF: Der „new heavy blues rock made by Slooga“ ist also die Antwort auf den Blues Rock der Vätergeneration. Unterscheidet sich eure
Bluesrock-Variante durch den Metal-Einfluss?

Mario Sluga: Das glaube ich nicht. Wenn, dann nur zu einem sehr geringen Teil. Diese Musik ist schon aus mir heraus gesprießt, da gab es noch lange keinen Metal in meiner Welt. Es wird übrigens auch ein Song vom Flo Hartl auf der EP sein, der vom Dominik Kraushofer gesungen wird. Im Studio, wie auch live!

CF: „State I’m In“ meine ich das Keyboard von Oliver herauszuhören. In welchen Songs auf der EP wird er noch zu hören sein?

Mario Sluga: In allen. Olli wird auch an der Harp, die er unglaublich spielt, zu hören sein!

CF: Wie viele Songs wird die EP enthalten?

Mario Sluga: 6 Stück

CF: Die Produktion der Songs lag in den Händen von Sam Gillys House Of Riddim?

Mario Sluga: Drei Songs haben wir bei Sam Gilly, zwei Songs bei Dieter Libuda recorded und gemixt und einen in Eigenregie – gemastert wird das Ganze von jemand Anderem, der noch nicht fest steht.

CF: Mario, willst du den Lesern schon etwas über die anderen Bandprojekte verraten, an denen du arbeitest?

Mario Sluga: Eines davon geht Anfang bis Mitte des nächsten Jahres los. Mehr kann ich dazu nicht verraten, sonst wird’s langweilig, aber es wird mächtig! Eines hängt leider ein wenig in der Schwebe …und etwas Altes, daß längst fertig ist, muss spätestens nächstes Jahr endlich seinen Weg nach draußen finden. Kryptischer bekomm ich’s nicht hin, sry!

CF: Ihr habt eine Live-Show für Samstag, den 13. November im Freiraum angekündigt. Bekommen wir dort einen Vorgeschmack auf die Songs der neuen EP?

Mario Sluga: Ja, alle Songs der EP sind dabei!

CF: Wird es neben der digitalen Veröffentlichung auch einen physischen Tonträger geben?

Mario Sluga: Ja!

CF: Wann ist der offizielle Release?

Mario Sluga: Sollte zeitlich alles klappen, zu unserer Show am 13. November!

Slooga stellen ihre neue EP bei einem Live-Konzert am 13. November im Freiraum vor. Der City-Flyer verlost 2×2 Freikarten für diesen Event.

Werner Harauer
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Werner Harauer
Magister Phil. (Publizistik, Kunstgeschichte), City-Flyer Gründer (1997) und Herausgeber. Im Brotberuf Öffentlichkeitsarbeiter, Journalist und Grafiker, Vinyljunkie seit der Punk und Disco-Ära. Workaholic auf der Suche nach dem perfekten Popsong.

City-Flyer – die Stadt bei Tag und Nacht Foren Slooga liefern Bluesrock-Appetizer

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