Metallegende Trashcanned meldet sich zurück

Trashcanned (v.l.n.r.): Mexx, Bernhard, Cisl, Tim und Martin Foto: Melanie Sklenitzka, z.V.g.
Trashcanned (v.l.n.r.): Mexx, Bernhard, Cisl, Tim und Martin Foto: Melanie Sklenitzka, z.V.g.

Von 23. bis 24. September werden sich am STP Metalweekend nationale und internationale Metalgrößen die Bühne im Freiraum teilen. Auf besonderes Interesse dürfte der Auftritt von Trashcanned stoßen, einer St. Pöltner Band, die ihren letzten Gig vor zehn Jahren spielte. Leadsänger Tim und Gitarristin Cisl erzählen über die Hintergründe.

Interview: Werner Harauer
Foto: Izqauiel Tomé Photography, z.V.g.

City-Flyer: Wer hatte die Idee nach 10 Jahren ein einmaliges Reunionskonzert zu 
spielen?

Tim Sklenitzka: Es war letzten November, als ich eines Tages plötzlich den Auftakt-Scream unseres Songs „Dimension Break“ im Kopf hatte. Nicht als Ohrwurm, sondern mehr so, als würde ich Vocal Lines für einen Auftritt üben. Daraufhin hab ich dann Cisl angeschrieben, ob wir zum zehnjährigen Jubiläum nicht noch einmal eine allerletzte Show spielen wollen. Sie war für mich das größte Fragezeichen, da sie ja seit Jahren in Norwegen lebt.

CF: Wer von den ehemaligen Bandmitgliedern wird spielen?

Christine „Cisl“ Ulveseth (früher Schmidt): Die Besetzung hat sich recht schnell herauskristallisiert. Frontman und Vocalist Tim Sklenitzka, Gitarrist und Gründungsmitglied Bernhard Schubert, Bassist und Tech-Genie Markus „Mexx“ Chmelar, Schlagzeuger und „Last Drummer Standing“ Martin Cerny und ich als weitere Gitarristin. Und wer weiß, vielleicht ist ja sogar Bassist und Gründungsmitglied Hannes Schaufler bei einem Song dabei.

Tim: Es gab natürlich noch andere Ex-Members, mit denen wir sehr gern noch einmal auf der Bühne gestanden wären. Aber im Endeffekt war es uns wichtiger, unseren Fans ein stimmiges und rundes Set mit möglichst wenigen Unterbrechungen und ohne Umbauten zu bieten anstatt eine Parade der ehemaligen Musiker.

CF: Wer von den ehemaligen Bandmitgliedern spielt heute noch in einer Band?

Tim: Mexx spielt mit mir bei Aeons of Ashes und ist auch Bassist von Cartney Died In Front Of Me. Bernhard hat 2018 mit seinem Coldwave-Soloprojekt Cycles And Chaos ein Album mit dem Titel „Self Medication“ veröffentlicht. Auch mit seinem aktuellen Post-Punk-Projekt Die Gläsernen Decken arbeitet er gerade an einem Album. Unser zweiter Drummer Gregor Ruelens spielt bei der Wiener Heavy-Rock-Band Dead End Idols. Martin spielt aktuell zwar in keiner Band, aber ich war echt überrascht wie er durch individuelles Üben seine Skills über die Jahre noch verbessert hat.

CF: Trashcanned hatte eine große Fluktuation an Musikern. Wer spielte 
aller in der neunjährigen Bandgeschichte?

Tim: Bei unseren ersten Shows 2003 war Bernhard noch der einzige Gitarrist, Hannes am Bass und Daniela Gubi hinter den Drums. Christian Hamböck war von der ersten Show an dabei, anfangs für die Samples zuständig, die von einem alten PC gekommen sind. Ein paar Shows begleitete uns auch Patrick Becede als Percussionist. Ende 2004 ersetzte Gregor Dani am Schlagzeug. Im Frühjahr 2005 stieß Cisl zu uns, was in jeder Hinsicht extrem positive Auswirkungen haben sollte. Wir änderten unseren Stil, was zur Folge hatte dass auch Christian ans Keyboard wechselte. Von 2009 bis 2011 saß Martin Cerny hinter den Drums, dann kurz Ludwig Ka und bei unseren letzten Shows Franz Löchinger.

CF: Wann seid ihr als Band das erste Mal im Proberaum gestanden? Und wo 
war euer erster Auftritt?

Tim: Bei meinem allerersten Treffen mit Bernhard und Hannes haben wir in Hannes’ Zimmer „Killing In The Name“ von Rage Against The Machine gecovert. Oder sagen wir, versucht zu covern, ganz ohne Drums war das gar nicht so einfach. Die erste Probe als komplette Band hatten wir wenige Tage später im Keller von Danis Elternhaus. Schon Ende März 2003 fand dann unser erster Auftritt statt, in einem Weinkeller in Rottersdorf. Das war keine sechs Wochen nach unserer ersten Probe! Aus heutiger Sicht kann ich gar nicht mehr nachvollziehen, wie wir in so kurzer Zeit genug Songs schreiben und einigermaßen einstudieren konnten. Noch dazu, da sich Hannes und Bernhard in dieser Zeit gerade auf ihre Matura vorbereitet haben. Aber wir waren jung und hatten nichts zu verlieren.

CF: Bernhard Schubert und Hannes Schaufler gründeten die Band. Wie sind 
sie auf dich Christine und auf dich Tim gestoßen?

Tim: Ich hatte nach dem überschaubaren Erfolg meiner ersten drei Bands eigentlich schon mit meiner musikalischen Karriere abgeschlossen. Ich hatte als Feedback gehört, dass ich bitte irgendetwas anderes machen soll als Singen, oder dass meine Bühnenshow wirkte, als würde ich irgendwelche Tiere zu Tode trampeln wollen. Im Februar 2003 hat mich dann aber ein „Sänger gesucht“-Posting im City-Flyer-Forum überzeugt es noch einmal zu versuchen. Die Annonce von Bernhard und Hannes klang so sympathisch und musikalisch interessant, dass ich mich mit den beiden getroffen hab. Cisl haben wir erstmals 2004 mit ihrer Band Aimless auf der Bühne gesehen. Wir waren natürlich sofort begeistert von ihr, aber trauten uns noch nicht sie anzusprechen. (lacht)

Cisl: First Contact war am Summer Thrill Out (siehe CF-Review + Fotostrecke, d.Red), einem von Tim und Trashcanned organisierten Open Air im Gasthaus Kloiber, Anfang September 2004. Dort spielte ich mit meiner damaligen Band Aimless. Ein paar Monate später, im Frühling 2005, hat mich Tim kontaktiert. Er hatte mein MySpace Profil aufgerufen und die dort angeführten Bands als sehr „sympathisch“ empfunden. Bald war ein Treffen fixiert und ich lud Trashcanned zu einer Probe nach Melk ein. Dort hatte ich mit Aimless noch ein eigenes Haus zum Proben – ein Abbruchhaus, aber ausreichend, um laute Musik zu machen und die Nachbarn zu nerven. Die meisten Mitglieder von Aimless gingen nach Wien studieren – es war also abzusehen, dass mit dieser Band nicht mehr viel weitergehen würde. Der Übergang zu Trashcanned kam daher genau zur richtigen Zeit und war mir daher ein überaus willkommenes Geschenk.

CF: Ich nehme an, ihr wolltet von Beginn weg als Metal-Band gesehen 
werden. Euer musikalischer Weg im Metal ist nicht unspannend: ihr habt 
mit Nu-Metal begonnen und habt über Thrash Metal zu Melodic Death Metal 
gefunden. Wer hat hier Regie geführt?

Cisl: 1999 bis 2005 hatte ich vielerlei Metal Genres gehört, von Rock und Hardrock bis Punk. Aber nichts hat mich mit der Zeit so bewegt und gefesselt wie die Melodien des Nordens. Damals war ich hauptsächlich im schwedischen Melodic Death unterwegs. Ich kann mich noch gut daran erinnern, als ich die erste EP von Trashcanned hörte und von ihrem damaligen Stil beeindruckt war. Mein Hunger nach Melodic Death Metal und das Verlangen, diesen auch zu spielen, waren jedoch enorm. Darum war ich der Band dankbar dafür, dass sie sich darauf eingelassen haben. Trotz unterschiedlicher Spieltechniken, Vorlieben und Gitarrentunings haben Bernhard und ich es geschafft, uns wirklich gut aufeinander abzustimmen. In fast allen unserer Songs sind Elemente von uns beiden drinnen. Bei seinen zu schnellen, treibenden Riffs musste ich eben Melodien spielen um mithalten zu können. (lacht)

Tim: Als Cisl bei uns einstieg, waren wir ohnehin schon nicht mehr überzeugt vom NuMetal, mit dem wir begonnen hatten. Wir wollten mehr in Richtung Metalcore oder „richtigem Metal“ gehen. Da passte es gut, dass sich Bernhards Riffing und Cisls Melodien perfekt ergänzten. Unser Stil wurde mit den neuen Songs melodischer und ging bald in Richtung Modern Thrash mit Melodic-Death-Einschlag. Und ab diesem Zeitpunkt hatten wir plötzlich auch Erfolg.

CF: Trashcanned hat für eine österreichische Metal-Band eine beachtliche 
Karriere hinter sich. Ihr habt zwei Alben und zwei EPs aufgenommen, 
hattet Auftritte im benachbarten Ausland und in Nordeuropa, … wann kam 
der Moment, an dem ihr dachtet: „Das hätte ich mir nie gedacht, das zu 
erreichen.“

Tim: In dem Moment, als es passiert ist, war es für mich immer mehr ein Gefühl wie „Ziel erreicht, was kommt als Nächstes?“ Aber rückwirkend betrachtet gab es natürlich enorm viele einzigartige Momente. Als Außenseiter den Metal For Fairness Contest und damit unseren ersten Labelvertrag zu gewinnen. Im alten Planet Music oder am Metalcamp, den heutigen Metaldays, vor Hunderten begeisterter Fans zu spielen. Oder in Ländern wie Schweden, Norwegen und Irland aufzutreten. Wir haben definitiv mehr erreicht als zu erwarten war. Auch wenn es nicht immer einfach war und wir alle eine Menge Zeit und Energie in die Band investiert haben, war es ein wichtiger Teil meines Lebens, und ich bin sehr dankbar dass wir das alle erleben durften.

Cisl: Rückblickend betrachtet fühlt es sich wie ein wirklich guter „Trip“ an… (lacht)
Ab dem Jahr 2006 passierte so viel mit einem Mal – es blieb kaum Zeit, das alles zu verarbeiten. Es fühlte sich daher ziemlich schnell „normal“ an, bis zu drei Mal in der Woche zu proben, fast jedes Wochenende einen Gig zu haben und mit dem Tourbus durch die Gegend zu fahren. Und mit „normal“ meine ich auch „immer fantastisch und aufregend“. Ich weiß diese Erfahrung, die Zeit und die Freundschaft mit den Burschen wirklich zu schätzen. It was a hell of a ride!

CF: Tim, in der City-Flyer Ausgabe 08/2012 wirst du mit dem Satz zitiert: 
“Ich glaube dass die St. Pöltner Metalszene noch nie so stark war wie 
heute.“ Wie schaut die Situation genau zehn Jahre später aus?

Tim: Deutlich schwieriger. Die größte Begeisterung und die meisten Fans gab es aus meiner Sicht in den Jahren zwischen 2006 und 2012, wohl auch die meisten aktiven Metalbands. Da ist in letzter Zeit leider nichts mehr nachgekommen. An aktiven Bands fallen mir vor allem an Epsilon ein, die ja schon zu Trashcanned-Zeiten aktiv waren und mit denen uns immer noch eine gewisse freundschaftliche Rivalität verbindet. Schwarzkristall gibt es noch, und mit Aeons of Ashes feiern wir nächstes Jahr schon unseren zehnten Geburtstag. Da wäre es schon an der Zeit, dass wieder mal eine neue Band ins Rampenlicht tritt. Die Begeisterung für Metal und Liveshows hat generell nachgelassen. Das Publikum wird nicht jünger. Internationale Bands touren (jetzt wieder) deutlich mehr als damals, fast alle Acts spielen auch Shows in Österreich. Da besucht einfach niemand mehr wie früher jährlich vier, fünf Shows seiner lokalen Band. Und in der Masse der Neuveröffentlichungen und des Überangebots dank Streaming ist es unglaublich schwierig, noch irgendwie herauszustechen.

CF: Zehn Jahre sind keine geringe Zeitspanne. Man wird reifer, 
gelassener, … Wie seht ihr eurem Auftritt am Metal-Weekend entgegen? 
Wollt ihr der (Metal)Welt noch etwas beweisen? Was bezweckt ihr mit dem 
Auftritt?

Tim: Trashcanned liegt, aus welchen Gründen auch immer, sehr vielen Menschen immer noch am Herzen. Dafür, dass wir jetzt schon zehn Jahre nicht mehr aktiv sind, haben wir auch immer noch unglaublich viele Streams. Darum wollten wir den Fans von damals – und denen, die damals noch zu jung waren – ein letztes Mal die Chance geben, uns live zu sehen. Und es ist eine großartige Erfahrung, noch einmal die alten Songs zu spielen. Jedes Mal, wenn wir den Proberaum betreten.

Cisl: Ganz ehrlich. Ich bin extrem nervös. Die Menschen die mich gut kennen wissen, dass ich meine Stage Fright nie im Griff hatte und niemals in den Griff bekommen werde… Im Endeffekt bin ich aber überaus dankbar, mit den Jungs noch einmal eine Show spielen zu dürfen und dieses Erlebnis mit allen Fans zu teilen. Fehlerfrei werden wir nicht spielen, das schon mal vorab. (lacht)

Tim: Zum Glück müssen und wollen wir niemandem mehr etwas beweisen. Mein Wunsch für den Gig ist es, noch einmal den Spirit von vor zehn, fünfzehn Jahren heraufzubeschwören. Uns selbst und vor allem auch das Publikum noch einmal in diese Zeit mitzunehmen. Für mich ist es ein bisschen so, als würden wir noch einmal gute Zeiten und unser früheres Leben feiern.

CF: Spielt ihr im Freiraum-Gig ein Best-Of-Programm? Oder wird es auch 
eine Überraschung geben? Eine Cover-Nummer?

Tim: Es war eine Challenge für sich, die Setlist auszuwählen – wir haben ja nur eine dreiviertel Stunde Zeit. Aber ja, im Wesentlichen ist es ein Best-Of. Oder sagen wir, jene Songs, von denen wir denken „So sollen uns die Leute in Erinnerung behalten“.

CF: Der offizielle Grund der Bandauflösung 2012 war die mangelnde Zeit für 
Proben, Konzerte und Touren. Bernhard, Mexx, Franz und du Tim, ihr wart 
im Anschluss an Trashcanned an anderen Musikprojekten beteiligt, die 
sicher auch ihre Zeit beanspruchten. An der Zeit kann’s also nicht 
gelegen sein. War nicht einfach die Luft draußen?

Cisl: Der Fokus hat sich bei manchen geändert. Studium fertig, die Liebe meines Lebens kennengelernt. Life happens and takes another turn.

Tim: Es war daher eine Frage der Zeit und der persönlichen Ressourcen. Bernhard war nach einer kreativen Auszeit. Franz war Session Drummer und hatte ohnehin andere Projekte, um Geld zu verdienen. Wir hatten als Band auch keine wirklichen Ziele mehr und auch die letzten Jahre keinen einzigen neuen Song mehr geschrieben. Da hätte es wenig Sinn gemacht, wieder und wieder unser altes Set zu performen. Durch dieses Creative Burnout sind für uns alle andere Ziele und Projekte in den Vordergrund getreten. Was ich aber auch nachvollziehbar finde, nach neuneinhalb Jahren.

CF: Ihr hattet einen mehrmaligen Drummer-Wechsel. Drummer sind sehr 
gefragt, wie es scheint. Oder waren sie bei Trashcanned über/unterfordert?

Tim: Nächste Frage, bitte. (lacht)

Cisl: 😀 Viele verschiedene und komplexe Herausforderungen. Meinungsverschiedenheiten, spieltechnische und musikalische Differenzen, der Zeitfaktor, persönliche Spannungen, unterschiedliche Grundmotivation. Trotz all dieser Inkonvenienzen sind wir froh und dankbar für jeden einzelnen Musiker in der Timeline von Trashcanned. Sie alle haben zur Band und ihrer Geschichte beigetragen!

CF: Cisl, du hast dich relativ bald nach der Bandauflösung als 
Psychotherapeutin mit der Firma „Die gute Gestalt“ selbständig gemacht. 
Hast du dich gänzlich aus dem Musikgeschäft zurückgezogen?

Cisl: Ja, das habe ich. Nach der Bandauflösung habe ich mich zur Gänze auf meine Praxis und die Psychotherapie konzentriert. 2014 sind mein Freund – mittlerweile Mann – und ich dann nach Norwegen gegangen. Dort leben wir seither mit unseren zwei Kindern. Sie sind jetzt 8 und 6 Jahre alt.

CF: Was macht ihr zurzeit beruflich?

Cisl: Ich bin als Abteilungsleiterin im sozialtherapeutischen Bereich verantwortlich für rund 60 MitarbeiterInnen.

Tim: Bernhard ist wissenschaftlicher Bibliothekar. Mexx ist als selbstständiger Softwareentwickler spezialisiert auf Mobile Apps und Backends. Hannes leitet ein CRM Team in einem FinTech-Unternehmen. Martin ist Teilprojektleiter bei einem Schienenfahrzeughersteller. Und ich bin Texter und Projektmanager in einer Wiener Agentur.

CF: Cisl, wie oft pendelt ihr zwischen Norwegen und 
Österreich?

Cisl: Wir wohnen in Bergen, das liegt im Südwesten Norwegens. Wir sind etwa zwei Mal im Jahr in Österreich, um Freunde und Familie zu besuchen. Dieses Jahr war es etwas öfter – da bin ich mehrmals zu den Proben gependelt.

CF: Die Nordländer pflegen ja eine intensive Liebe zum Metal. Hast 
du Kontakt zur dortigen Szene?

Cisl: Bergen ist sehr black-metal-lastig, aber das ist nicht unbedingt eine meiner Vorlieben. Eine Zeit lang war ich sogar mit Gaahl, dem Sänger von Gorgoroth entfernt verschwägert – durch Heirat in der Familie meines Mannes. Leider endete das mit einer Scheidung. Aber ja, meine Freunde hier sind fast alle Metalheads und wir gehen gemeinsam auf Konzerte. Und mein Schwiegervater Sigurd Ulveseth ist ein sehr bekannter Jazzmusiker, falls das auch zählt. (lacht)

CF: Sprichst du schon fließend norwegisch?

Cisl: Klart jeg gjør! 😀
Ich kann es jedem empfehlen. Norwegisch lernt man leicht und schnell – schwedisch und dänisch gibt’s automatisch obendrauf, wenn man es einmal kann.

Tim: Ich hatte einmal das Vergnügen, kurz zuzuhören, als Cisl super souverän einen Business Call auf Norwegisch absolviert hat. Das war wirklich beeindruckend!

CF: Ihr beide dürftet noch engen Kontakt und Austausch pflegen. 
Wie schaut es mit den restlichen Bandmitgliedern aus?

Cisl: Mit Tim, Bernhard und Martin hab ich am meisten Kontakt.

Tim: Recht unterschiedlich. Mexx sehe ich ja bei Aeons of Ashes laufend, und die aktuelle Besetzung von Trashcanned jetzt erfreulicherweise auch wieder öfter. Sonst bin ich vor allem mit Gregor noch befreundet – auch wenn wir uns selten sehen. Und bis auf eine Ausnahme freue ich mich auch jedes Mal, wenn ich den anderen Ex-Members begegne.

CF: Besteht die Chance auf eine echte Reunion?

Cisl: Nein, nicht in dem Sinne, dass wir wieder Konzerte spielen. Vielleicht im Sinne von Songwriting.

Tim: Die kommende Show soll etwas wirklich Einzigartiges sein, für uns und auch für die Fans. Das dann wieder und wieder aufzuwärmen, würde das Erlebnis, das hoffentlich entstehen wird, nachträglich verwässern. Aber ja, falls irgendwann noch der einen oder anderen neuen Trashcanned-Song gibt, wär das natürlich spannend.

CF: Die Elektroniker machen es vor und gehen oft nicht mal mehr 
gemeinsam ins Studio, um ein Album oder einen Track aufzunehmen, sondern 
liefern ihren Part via Datei ab. Käme das für euch auch in Frage?

Cisl: Ja. Für mich als „Ausländerin“ und zweifache Mama wäre das absolut wünschenswert. Ich sehe das nicht unbedingt als Grundsatzdiskussion. Aus meiner Position wäre das nicht nur möglich, sondern auch überaus effektiv und einfach.

Tim: Sollte nach mehr als zwölf Jahren wirklich noch einmal ein neuer Trashcanned-Song entstehen, glaube ich nicht, dass es an der Aufnahme scheitern würde. Einzeln einzuspielen ist mittlerweile auch im Metalbereich schon erprobt und absolut die Norm. Aber jetzt fokussieren wir uns einmal ganz auf die Show am Metalweekend, dann sehen wir weiter!

CF: Ich bedanke mich für das spannende Interview und wünsche euch viel Erfolg am Metalweekend.

facebook.com/trashcanned

Das STP Metalweekend findet am 23. und 24. September im Freiraum statt.
Trashcanned stehen am 24.9. auf der Bühne.
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Werner Harauer
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Werner Harauer
Magister Phil. (Publizistik, Kunstgeschichte), City-Flyer Gründer (1997) und Herausgeber. Im Brotberuf Öffentlichkeitsarbeiter, Journalist und Grafiker, Vinyljunkie seit der Punk und Disco-Ära. Workaholic auf der Suche nach dem perfekten Popsong.

City-Flyer – die Stadt bei Tag und Nacht Foren St. Pöltner Metal-Legende Trashcanned meldet sich zurück

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