Fontaines D.C.- Dopamine Chamber

Fontaines D.C.- Dopamine Chamber

Selten gelingt es einer Band, den Nagel so genau auf den Kopf zu treffen wie Fontaines D.C. (D.C. steht für Dublin City) mit „Dopamine Chamber“: Die New York Times beschreibt das Album treffend als „Requiem für eine pervertierte, digital zerrissene Gesellschaft“. Sänger Grian Chatten hinterfragt in seinen poetischen Texten einmal mehr die Realität und jene Beweggründe, die das Begehren antreiben.
Musikalisch bleibt die irische Band dem Post-Punk ihrer ersten Alben treu. Der Spirit des Debüts „Dogrel“ (2019) und von „A Hero’s Death“ (2020) ist noch immer spürbar. Mit dem Titelsong des zweiten Albums und mit „Here’s the Thing“ schrieben sich Fontaines D.C. bereits ins kollektive Gedächtnis der Popmusik ein.
Der mit „Romance“ (2024) eingeleitete Wandel hin zu atmosphärischen Synthesizern, Streichern und Fuzz-Gitarren setzt sich fort. Auf dem neuen Album haben es dann Balladen wie „Japan“ oder „Where Is Gone“ in sich. Eine Versöhnung mit der aktuellen Weltlage ist aber nicht in Sicht, und das ist gut so. Schließlich gilt es, einiges geradezurücken. „Dopamine Chamber“ liefert dafür den passenden Soundtrack für eine Generation, die noch einiges vor sich hat. Übrigens: Der „Guardian“ vergibt die Höchstwertung und das britische Musikmagazin „NME“ ebenso.
2026, XL Recordings

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Juergen
Seit früher Jugend an Pop- und Soulmusik interessiert. Begeisterter Plattensammler.

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