Terminauswahl Test

Mai
24
Fr
Theater mit Horizont: Alice im Wunderland
24. Mai 2024 um 16:00 – 17:30
Theater mit Horizont: Alice im Wunderland @ Landestheater NÖ

LANDESTHEATER NÖ: von Clemens Handler und Gernot Kogler nach Lewis Carroll
Großes Haus
Ein Kaninchen mit einer Uhr? Wo gibt es denn sowas? Neugierig folgt das Mädchen Alice dem Tier hinab in den Kaninchenbau und findet sich wieder in einer fantastischen Welt. In dieser ist alles ziemlich anders als anderswo und sogar die ehernen Gesetze der Natur scheinen außer Kraft gesetzt zu sein. Alice ist im Wunderland. Dort macht sie Bekanntschaft mit außergewöhnlichen Wesen. Da ist eine Raupe, die mit klugen Lebensweisheiten zu beeindrucken weiß, und eine wunderliche Grinsekatze, die sich gerne unsichtbar macht. Ein verrückter Hutmacher, der eine Nicht-Geburtstagsparty feiert und ein bemerkenswertes Zwillingspaar: Dideldum und Dideldei. Das Wunderland ist eine faszinierende, bunte Welt, in der Alice endlich ihre Alltagssorgen vergessen kann. Wäre da nur nicht die Herzkönigin, die von ihren Untertanen strengste Disziplin sowie absolute Ergebenheit fordert und bei Missachtung ihrer königlichen Regeln mit strenger Bestrafung droht. Doch als Alice von der kaltherzigen Königin bedroht wird, weiß das Mädchen sich geschickt zu helfen und zu befreien…

Alice zeigt uns, wie das Träumen und kindliche Vorstellungskraft auch unser Leben bereichern können. Fantastisch, abenteuerlich, bezaubernd und voller Humor: Lewis Carrolls Geschichte von „Alice im Wunderland“ hat Generationen geprägt und bis heute nichts von ihrem besonderen Reiz verloren. „Ich weiß, wer ich heute Morgen war, als ich aufgewacht bin, aber seitdem habe ich mich mehrmals verändert.“ (Aus: Alice im Wunderland)

Bürger*innentheater: Unerwartete Gemeinsamkeit
24. Mai 2024 um 19:30 – 21:30
Bürger*innentheater: Unerwartete Gemeinsamkeit @ Landestheater NÖ

LANDESTHEATER NÖ: „Unerwartete Gemeinsamkeit“ ist eine spielerische Versuchsanordnung, in der Menschen mit unterschiedlichen Hautfarben, Nationalitäten und Berufen, Menschen aus unterschiedlichen sozialen Schichten, Menschen mit und ohne Behinderung einander begegnen. Mittels Fragen wie „Wer hat ein Tattoo?“ oder „Wer ist im Alltag auf Hilfe angewiesen?“ stellt sich schnell heraus, dass es mehr Schnittmengen als Unterscheidungen zwischen den Teilnehmer*innen des Versuches gibt. In der alltäglichen politischen Debatte behaupten populistische Parteien oft das Gegenteil, indem sie eine Politik der Ausgrenzung und Abspaltung verfolgen. Anlässlich des 60-jährigen Jubiläums des Gastarbeiter-Abkommens aus dem Jahre 1964 beschäftigt sich das Bürger*innentheater unter der Leitung von Nehle Dick mit der Frage nach Lebensgeschichten von Mitbürger*innen aus Niederösterreich und was uns über die Grenzen von Nationen, Religionen und Mentalitäten hinweg verbindet. Sie suchen dabei nicht die gemeinsamen „Echokammern“ des Internets auf, in der sich Gleichgesinnte gegenseitig bestärken, sondern sind neugierig auf das Unerwartete und Gegensätzliche. Sie starten das theatrale Experiment, wie eine gemeinsame Zukunft entstehen könnte, in der wir Unterschiede als Vielfalt begreifen und anderen mit Respekt und Interesse begegnen.

Mit: Hasan Adtakan, Mircan Adtakan, Lori Arslan, Yüksel Arslan, Luna Dietrich, Fiona Donschachner, Sonja Dürnberger, Robert Fallenstein, Doris Figl, Ingrid Garschall, Gerald Grois, Renate Hubinger, Doris Kraushofer, Astrid Krizanic-Fallmann, Martina Kuchler, Margit Leuthner, Marie Lopatka, Monika Maurer-Auer, Konstantin Mayer, Siegrid Mayer, Roswitha Müllauer, Christine Nusterer, Mathias Pichler, Hanna Pietsch, Ingeborg Pohl, Norbert Pohl, Anestis Poulisis, Christina Poulisis, Margarete Purkarth, Auguste Reichel, Heinz Scharb, Paul Scheiblauer, Caroline Schindele, Maria Schmiedecker, Clara Schmieder-Sekyra, Christine Scholz, Polina Trubina, Jasmin Wallner u.a.

Inszenierung: Nehle Dick
Bühne: Lene Benz, Dorothee Huber, Lisi Zeilinger
Chorleitung: Jennifer Baumgartner
Komposition: Konstantin Mayer
Video: Hannah Strobl
Dramaturgie: Julia Engelmayer
Regieassistenz und Training: Christoph Hödl, Veronika Vitovec

Mitmachen!
Haben Sie Lust, Teil unseres Bürger*innen-Ensembles zu werden? Es gibt keine Altersbegrenzung – wenn Sie Zeit und Neugierde auf Theater haben, wenden Sie sich für weitere Informationen an: E buergertheater@landestheater.net oder T +43 2742 90 80 80 600.

Mai
25
Sa
Erinnerungsbüro: Ein Stadtspaziergang
25. Mai 2024 um 15:00 – 17:00
Erinnerungsbüro: Ein Stadtspaziergang @ ehem. Synagoge

EHEM. SYNAGOGE: Ausgehend von der ehemaligen Synagoge in St. Pölten besuchen wir Häuser und Plätze. Durch die von Bettina Kerl gelesenen Originaltexte wie Briefe und Tagebucheinträge werden die Stationen zu Schauplätzen der tatkräftigen Gemeinde und der späteren Verfolgung der St. Pöltner Jüdinnen und Juden. Biografische Schlaglichter verbinden sich zu einem wichtigen Stück Stadtgeschichte.

Wir bitten um Anmeldung im Kartenbüro unter 02742 90 80 80 600 oder karten@landestheater.net

Foto © Landestheater Niederösterreich

Mai
29
Mi
Bürger*innentheater: Unerwartete Gemeinsamkeit
29. Mai 2024 um 19:30 – 21:30
Bürger*innentheater: Unerwartete Gemeinsamkeit @ Landestheater NÖ

LANDESTHEATER NÖ: „Unerwartete Gemeinsamkeit“ ist eine spielerische Versuchsanordnung, in der Menschen mit unterschiedlichen Hautfarben, Nationalitäten und Berufen, Menschen aus unterschiedlichen sozialen Schichten, Menschen mit und ohne Behinderung einander begegnen. Mittels Fragen wie „Wer hat ein Tattoo?“ oder „Wer ist im Alltag auf Hilfe angewiesen?“ stellt sich schnell heraus, dass es mehr Schnittmengen als Unterscheidungen zwischen den Teilnehmer*innen des Versuches gibt. In der alltäglichen politischen Debatte behaupten populistische Parteien oft das Gegenteil, indem sie eine Politik der Ausgrenzung und Abspaltung verfolgen. Anlässlich des 60-jährigen Jubiläums des Gastarbeiter-Abkommens aus dem Jahre 1964 beschäftigt sich das Bürger*innentheater unter der Leitung von Nehle Dick mit der Frage nach Lebensgeschichten von Mitbürger*innen aus Niederösterreich und was uns über die Grenzen von Nationen, Religionen und Mentalitäten hinweg verbindet. Sie suchen dabei nicht die gemeinsamen „Echokammern“ des Internets auf, in der sich Gleichgesinnte gegenseitig bestärken, sondern sind neugierig auf das Unerwartete und Gegensätzliche. Sie starten das theatrale Experiment, wie eine gemeinsame Zukunft entstehen könnte, in der wir Unterschiede als Vielfalt begreifen und anderen mit Respekt und Interesse begegnen.

Mit: Hasan Adtakan, Mircan Adtakan, Lori Arslan, Yüksel Arslan, Luna Dietrich, Fiona Donschachner, Sonja Dürnberger, Robert Fallenstein, Doris Figl, Ingrid Garschall, Gerald Grois, Renate Hubinger, Doris Kraushofer, Astrid Krizanic-Fallmann, Martina Kuchler, Margit Leuthner, Marie Lopatka, Monika Maurer-Auer, Konstantin Mayer, Siegrid Mayer, Roswitha Müllauer, Christine Nusterer, Mathias Pichler, Hanna Pietsch, Ingeborg Pohl, Norbert Pohl, Anestis Poulisis, Christina Poulisis, Margarete Purkarth, Auguste Reichel, Heinz Scharb, Paul Scheiblauer, Caroline Schindele, Maria Schmiedecker, Clara Schmieder-Sekyra, Christine Scholz, Polina Trubina, Jasmin Wallner u.a.

Inszenierung: Nehle Dick
Bühne: Lene Benz, Dorothee Huber, Lisi Zeilinger
Chorleitung: Jennifer Baumgartner
Komposition: Konstantin Mayer
Video: Hannah Strobl
Dramaturgie: Julia Engelmayer
Regieassistenz und Training: Christoph Hödl, Veronika Vitovec

Mitmachen!
Haben Sie Lust, Teil unseres Bürger*innen-Ensembles zu werden? Es gibt keine Altersbegrenzung – wenn Sie Zeit und Neugierde auf Theater haben, wenden Sie sich für weitere Informationen an: E buergertheater@landestheater.net oder T +43 2742 90 80 80 600.

Jun
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Sa
Bürger*innentheater: Unerwartete Gemeinsamkeit
1. Juni 2024 um 19:30 – 21:30
Bürger*innentheater: Unerwartete Gemeinsamkeit @ Landestheater NÖ

LANDESTHEATER NÖ: „Unerwartete Gemeinsamkeit“ ist eine spielerische Versuchsanordnung, in der Menschen mit unterschiedlichen Hautfarben, Nationalitäten und Berufen, Menschen aus unterschiedlichen sozialen Schichten, Menschen mit und ohne Behinderung einander begegnen. Mittels Fragen wie „Wer hat ein Tattoo?“ oder „Wer ist im Alltag auf Hilfe angewiesen?“ stellt sich schnell heraus, dass es mehr Schnittmengen als Unterscheidungen zwischen den Teilnehmer*innen des Versuches gibt. In der alltäglichen politischen Debatte behaupten populistische Parteien oft das Gegenteil, indem sie eine Politik der Ausgrenzung und Abspaltung verfolgen. Anlässlich des 60-jährigen Jubiläums des Gastarbeiter-Abkommens aus dem Jahre 1964 beschäftigt sich das Bürger*innentheater unter der Leitung von Nehle Dick mit der Frage nach Lebensgeschichten von Mitbürger*innen aus Niederösterreich und was uns über die Grenzen von Nationen, Religionen und Mentalitäten hinweg verbindet. Sie suchen dabei nicht die gemeinsamen „Echokammern“ des Internets auf, in der sich Gleichgesinnte gegenseitig bestärken, sondern sind neugierig auf das Unerwartete und Gegensätzliche. Sie starten das theatrale Experiment, wie eine gemeinsame Zukunft entstehen könnte, in der wir Unterschiede als Vielfalt begreifen und anderen mit Respekt und Interesse begegnen.

Mit: Hasan Adtakan, Mircan Adtakan, Lori Arslan, Yüksel Arslan, Luna Dietrich, Fiona Donschachner, Sonja Dürnberger, Robert Fallenstein, Doris Figl, Ingrid Garschall, Gerald Grois, Renate Hubinger, Doris Kraushofer, Astrid Krizanic-Fallmann, Martina Kuchler, Margit Leuthner, Marie Lopatka, Monika Maurer-Auer, Konstantin Mayer, Siegrid Mayer, Roswitha Müllauer, Christine Nusterer, Mathias Pichler, Hanna Pietsch, Ingeborg Pohl, Norbert Pohl, Anestis Poulisis, Christina Poulisis, Margarete Purkarth, Auguste Reichel, Heinz Scharb, Paul Scheiblauer, Caroline Schindele, Maria Schmiedecker, Clara Schmieder-Sekyra, Christine Scholz, Polina Trubina, Jasmin Wallner u.a.

Inszenierung: Nehle Dick
Bühne: Lene Benz, Dorothee Huber, Lisi Zeilinger
Chorleitung: Jennifer Baumgartner
Komposition: Konstantin Mayer
Video: Hannah Strobl
Dramaturgie: Julia Engelmayer
Regieassistenz und Training: Christoph Hödl, Veronika Vitovec

Mitmachen!
Haben Sie Lust, Teil unseres Bürger*innen-Ensembles zu werden? Es gibt keine Altersbegrenzung – wenn Sie Zeit und Neugierde auf Theater haben, wenden Sie sich für weitere Informationen an: E buergertheater@landestheater.net oder T +43 2742 90 80 80 600.

Jun
5
Mi
Mothers: A Song for Wartime
5. Juni 2024 um 19:30 – 21:30
Mothers: A Song for Wartime @ Landestheater NÖ

LANDESTHEATER NÖ: Gastspiel im Rahmen von Tangente St. Pölten – Festival für Gegenwartskultur
von Marta Górnicka
Großes Haus
Die international renommierte polnische Regisseurin, Autorin und Sängerin Marta Górnicka versammelt 25 ukrainische, polnische und weißrussische Mütter und ihre Kinder auf der Bühne. Es sind Geflüchtete aus Mariupol, Kyiv, Butscha. Da sind diejenigen, die vor dem Krieg geflohen sind, und diejenigen, die vor der Verfolgung in ihrer Heimat geflohen sind. Sie alle finden ihren Platz im Chor der Mütter – und folgen einer Form der Oper, die sich auf rituelle Frauenchöre aus dem 7. Jahrhundert v. Chr. bezieht. Die Kriegsrituale von Gewalt, Vergewaltigung und Mord an Frauen und Hinrichtungen von Zivilist*innen ändern sich nie. Sie fanden auf dem Balkan statt, in Tschetschenien, Syrien, Georgien – und heute in der Ukraine. „Wer immer gewinnt, Baby, der Gewinner ist immer der Krieg!“ Marta Górnicka ist eine der profiliertesten europäischen Regisseur*innen für zeitgenössische Theaterarbeit mit Chören. Ihre besondere Verknüpfung von politischem Engagement und künstlerischer Arbeit ist gerade darin von Bertolt Brecht inspiriert, auch die einander widerstreitenden Stimmen in gesellschaftlichen Konflikten zu Gehör zu bringen. Ihre Inszenierungen wurden bei diversen internationalen Festivals aufgeführt. „Mothers“ kommt in Warschau am Teatr Powszechny Warsaw zur Uraufführung.

Konzept, Inszenierung Marta Górnicka
Libretto Marta Górnicka & Ensemble
Musik Cezary Duchnowski, Marta Górnicka, Olga Polyanskaya
Bühne Robert Rumas
Kostüme Svenja Gassen und Tanya Tur, Rufina Bazlova, Daniela Zorrozua
Projektionen Adam Zduñczyk
Choreografie Evelin Facchini

Foto © Esra Rotthoff

Jun
6
Do
Mothers: A Song for Wartime
6. Juni 2024 um 19:30 – 21:30
Mothers: A Song for Wartime @ Landestheater NÖ

LANDESTHEATER NÖ: Gastspiel im Rahmen von Tangente St. Pölten – Festival für Gegenwartskultur
von Marta Górnicka
Großes Haus
Die international renommierte polnische Regisseurin, Autorin und Sängerin Marta Górnicka versammelt 25 ukrainische, polnische und weißrussische Mütter und ihre Kinder auf der Bühne. Es sind Geflüchtete aus Mariupol, Kyiv, Butscha. Da sind diejenigen, die vor dem Krieg geflohen sind, und diejenigen, die vor der Verfolgung in ihrer Heimat geflohen sind. Sie alle finden ihren Platz im Chor der Mütter – und folgen einer Form der Oper, die sich auf rituelle Frauenchöre aus dem 7. Jahrhundert v. Chr. bezieht. Die Kriegsrituale von Gewalt, Vergewaltigung und Mord an Frauen und Hinrichtungen von Zivilist*innen ändern sich nie. Sie fanden auf dem Balkan statt, in Tschetschenien, Syrien, Georgien – und heute in der Ukraine. „Wer immer gewinnt, Baby, der Gewinner ist immer der Krieg!“ Marta Górnicka ist eine der profiliertesten europäischen Regisseur*innen für zeitgenössische Theaterarbeit mit Chören. Ihre besondere Verknüpfung von politischem Engagement und künstlerischer Arbeit ist gerade darin von Bertolt Brecht inspiriert, auch die einander widerstreitenden Stimmen in gesellschaftlichen Konflikten zu Gehör zu bringen. Ihre Inszenierungen wurden bei diversen internationalen Festivals aufgeführt. „Mothers“ kommt in Warschau am Teatr Powszechny Warsaw zur Uraufführung.

Konzept, Inszenierung Marta Górnicka
Libretto Marta Górnicka & Ensemble
Musik Cezary Duchnowski, Marta Górnicka, Olga Polyanskaya
Bühne Robert Rumas
Kostüme Svenja Gassen und Tanya Tur, Rufina Bazlova, Daniela Zorrozua
Projektionen Adam Zduñczyk
Choreografie Evelin Facchini

Foto © Esra Rotthoff

Jun
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Fr
Die Physiker von Friedrich Dürrenmatt
7. Juni 2024 um 19:30 – 21:30
Die Physiker von Friedrich Dürrenmatt @ Landestheater NÖ

LANDESTHEATER NÖ: Eine Komödie in zwei Akten
Krimikomödie oder Agententhriller? Bereits zum zweiten Mal wird Inspektor Richard Voß ins „Les Ceriserie“, eine Klinik für Psychiatrie, gerufen. Vor einem halben Jahr wurde Schwester Dorothea mit einer Vorhangkordel erdrosselt aufgefunden. Diesmal muss er den Mord an Schwester Irene aufklären. Schnell wird klar, dass die Insassen, genannt Albert Einstein und Isaac Newton, ihre Pflegerinnen ermordet haben. Doch Frau Dr. von Zahnd, Chefärztin in der Psychiatrie, stellt sich schützend vor ihre Patienten. Je länger die Ermittlungen fortschreiten, umso groteskere Züge entwickelt der kriminalistische Fall: Hat Dr. von Zahnd die Kontrolle über ihre Patienten verloren? Warum behaupten die beiden Patienten, sie seien die weltberühmten Physiker Einstein und Newton? Was verbergen sie hinter ihren prominenten Namen und welche Rolle spielt dabei das Forschungsgebiet der Atomphysik? Als der Dritte im Bunde, ebenfalls ein Physiker namens Johann Wilhelm Möbius, behauptet, die Weltformel gefunden zu haben, mit deren Hilfe die ganze Erde vernichtet werden könne, wandelt sich der Krimiplot zum pointiert-politischen Kammerspiel.

Friedrich Dürrenmatts berühmtestes Stück entstand 1961 vor dem Hintergrund der atomaren Aufrüstung im Kalten Krieg. Seine Warnung vor dem Missbrauch wissenschaftlicher Erkenntnisse durch die Mächtigen und die Frage nach der Verantwortung der Naturwissenschaftler*innen erlangt auch in der heutigen angespannten weltpolitischen Situation zwischen Ost und West ungeahnte Relevanz. Zwischen politisch-moralischen Fragen und überbordend komödiantischen Szenen richtet Dürrenmatt seinen Appell an zukünftige Generationen: „Was alle angeht, können nur alle lösen.“ Die ungarische Regisseurin Kriszta Székely, die im Leitungsteam des renommierten Katona József Theaters in Budapest tätig ist und sich am Landestheater Niederösterreich mit ihrer bejubelten Inszenierung von „Drei Schwestern“ vorgestellt hat, wird mit ihrem Schauspiel-Ensemble das fragile Verhältnis zwischen Wissenschaft, Öffentlichkeit und Politik ins Heute transportieren.

Foto © Franzi Kreis

Jun
8
Sa
Die Physiker von Friedrich Dürrenmatt
8. Juni 2024 um 16:00 – 18:00
Die Physiker von Friedrich Dürrenmatt @ Landestheater NÖ

LANDESTHEATER NÖ: Eine Komödie in zwei Akten
Krimikomödie oder Agententhriller? Bereits zum zweiten Mal wird Inspektor Richard Voß ins „Les Ceriserie“, eine Klinik für Psychiatrie, gerufen. Vor einem halben Jahr wurde Schwester Dorothea mit einer Vorhangkordel erdrosselt aufgefunden. Diesmal muss er den Mord an Schwester Irene aufklären. Schnell wird klar, dass die Insassen, genannt Albert Einstein und Isaac Newton, ihre Pflegerinnen ermordet haben. Doch Frau Dr. von Zahnd, Chefärztin in der Psychiatrie, stellt sich schützend vor ihre Patienten. Je länger die Ermittlungen fortschreiten, umso groteskere Züge entwickelt der kriminalistische Fall: Hat Dr. von Zahnd die Kontrolle über ihre Patienten verloren? Warum behaupten die beiden Patienten, sie seien die weltberühmten Physiker Einstein und Newton? Was verbergen sie hinter ihren prominenten Namen und welche Rolle spielt dabei das Forschungsgebiet der Atomphysik? Als der Dritte im Bunde, ebenfalls ein Physiker namens Johann Wilhelm Möbius, behauptet, die Weltformel gefunden zu haben, mit deren Hilfe die ganze Erde vernichtet werden könne, wandelt sich der Krimiplot zum pointiert-politischen Kammerspiel.

Friedrich Dürrenmatts berühmtestes Stück entstand 1961 vor dem Hintergrund der atomaren Aufrüstung im Kalten Krieg. Seine Warnung vor dem Missbrauch wissenschaftlicher Erkenntnisse durch die Mächtigen und die Frage nach der Verantwortung der Naturwissenschaftler*innen erlangt auch in der heutigen angespannten weltpolitischen Situation zwischen Ost und West ungeahnte Relevanz. Zwischen politisch-moralischen Fragen und überbordend komödiantischen Szenen richtet Dürrenmatt seinen Appell an zukünftige Generationen: „Was alle angeht, können nur alle lösen.“ Die ungarische Regisseurin Kriszta Székely, die im Leitungsteam des renommierten Katona József Theaters in Budapest tätig ist und sich am Landestheater Niederösterreich mit ihrer bejubelten Inszenierung von „Drei Schwestern“ vorgestellt hat, wird mit ihrem Schauspiel-Ensemble das fragile Verhältnis zwischen Wissenschaft, Öffentlichkeit und Politik ins Heute transportieren.

Foto © Metaphor

Jun
14
Fr
Theater mit Horizont: Alice im Wunderland
14. Juni 2024 um 16:00 – 17:30
Theater mit Horizont: Alice im Wunderland @ Landestheater NÖ

LANDESTHEATER NÖ: von Clemens Handler und Gernot Kogler nach Lewis Carroll
Großes Haus
Ein Kaninchen mit einer Uhr? Wo gibt es denn sowas? Neugierig folgt das Mädchen Alice dem Tier hinab in den Kaninchenbau und findet sich wieder in einer fantastischen Welt. In dieser ist alles ziemlich anders als anderswo und sogar die ehernen Gesetze der Natur scheinen außer Kraft gesetzt zu sein. Alice ist im Wunderland. Dort macht sie Bekanntschaft mit außergewöhnlichen Wesen. Da ist eine Raupe, die mit klugen Lebensweisheiten zu beeindrucken weiß, und eine wunderliche Grinsekatze, die sich gerne unsichtbar macht. Ein verrückter Hutmacher, der eine Nicht-Geburtstagsparty feiert und ein bemerkenswertes Zwillingspaar: Dideldum und Dideldei. Das Wunderland ist eine faszinierende, bunte Welt, in der Alice endlich ihre Alltagssorgen vergessen kann. Wäre da nur nicht die Herzkönigin, die von ihren Untertanen strengste Disziplin sowie absolute Ergebenheit fordert und bei Missachtung ihrer königlichen Regeln mit strenger Bestrafung droht. Doch als Alice von der kaltherzigen Königin bedroht wird, weiß das Mädchen sich geschickt zu helfen und zu befreien…

Alice zeigt uns, wie das Träumen und kindliche Vorstellungskraft auch unser Leben bereichern können. Fantastisch, abenteuerlich, bezaubernd und voller Humor: Lewis Carrolls Geschichte von „Alice im Wunderland“ hat Generationen geprägt und bis heute nichts von ihrem besonderen Reiz verloren. „Ich weiß, wer ich heute Morgen war, als ich aufgewacht bin, aber seitdem habe ich mich mehrmals verändert.“ (Aus: Alice im Wunderland)

Jun
15
Sa
Theater mit Horizont: Alice im Wunderland
15. Juni 2024 um 14:00 – 15:30
Theater mit Horizont: Alice im Wunderland @ Landestheater NÖ

LANDESTHEATER NÖ: von Clemens Handler und Gernot Kogler nach Lewis Carroll
Großes Haus
Ein Kaninchen mit einer Uhr? Wo gibt es denn sowas? Neugierig folgt das Mädchen Alice dem Tier hinab in den Kaninchenbau und findet sich wieder in einer fantastischen Welt. In dieser ist alles ziemlich anders als anderswo und sogar die ehernen Gesetze der Natur scheinen außer Kraft gesetzt zu sein. Alice ist im Wunderland. Dort macht sie Bekanntschaft mit außergewöhnlichen Wesen. Da ist eine Raupe, die mit klugen Lebensweisheiten zu beeindrucken weiß, und eine wunderliche Grinsekatze, die sich gerne unsichtbar macht. Ein verrückter Hutmacher, der eine Nicht-Geburtstagsparty feiert und ein bemerkenswertes Zwillingspaar: Dideldum und Dideldei. Das Wunderland ist eine faszinierende, bunte Welt, in der Alice endlich ihre Alltagssorgen vergessen kann. Wäre da nur nicht die Herzkönigin, die von ihren Untertanen strengste Disziplin sowie absolute Ergebenheit fordert und bei Missachtung ihrer königlichen Regeln mit strenger Bestrafung droht. Doch als Alice von der kaltherzigen Königin bedroht wird, weiß das Mädchen sich geschickt zu helfen und zu befreien…

Alice zeigt uns, wie das Träumen und kindliche Vorstellungskraft auch unser Leben bereichern können. Fantastisch, abenteuerlich, bezaubernd und voller Humor: Lewis Carrolls Geschichte von „Alice im Wunderland“ hat Generationen geprägt und bis heute nichts von ihrem besonderen Reiz verloren. „Ich weiß, wer ich heute Morgen war, als ich aufgewacht bin, aber seitdem habe ich mich mehrmals verändert.“ (Aus: Alice im Wunderland)

Theater mit Horizont: Alice im Wunderland
15. Juni 2024 um 16:30 – 18:00
Theater mit Horizont: Alice im Wunderland @ Landestheater NÖ

LANDESTHEATER NÖ: von Clemens Handler und Gernot Kogler nach Lewis Carroll
Großes Haus
Ein Kaninchen mit einer Uhr? Wo gibt es denn sowas? Neugierig folgt das Mädchen Alice dem Tier hinab in den Kaninchenbau und findet sich wieder in einer fantastischen Welt. In dieser ist alles ziemlich anders als anderswo und sogar die ehernen Gesetze der Natur scheinen außer Kraft gesetzt zu sein. Alice ist im Wunderland. Dort macht sie Bekanntschaft mit außergewöhnlichen Wesen. Da ist eine Raupe, die mit klugen Lebensweisheiten zu beeindrucken weiß, und eine wunderliche Grinsekatze, die sich gerne unsichtbar macht. Ein verrückter Hutmacher, der eine Nicht-Geburtstagsparty feiert und ein bemerkenswertes Zwillingspaar: Dideldum und Dideldei. Das Wunderland ist eine faszinierende, bunte Welt, in der Alice endlich ihre Alltagssorgen vergessen kann. Wäre da nur nicht die Herzkönigin, die von ihren Untertanen strengste Disziplin sowie absolute Ergebenheit fordert und bei Missachtung ihrer königlichen Regeln mit strenger Bestrafung droht. Doch als Alice von der kaltherzigen Königin bedroht wird, weiß das Mädchen sich geschickt zu helfen und zu befreien…

Alice zeigt uns, wie das Träumen und kindliche Vorstellungskraft auch unser Leben bereichern können. Fantastisch, abenteuerlich, bezaubernd und voller Humor: Lewis Carrolls Geschichte von „Alice im Wunderland“ hat Generationen geprägt und bis heute nichts von ihrem besonderen Reiz verloren. „Ich weiß, wer ich heute Morgen war, als ich aufgewacht bin, aber seitdem habe ich mich mehrmals verändert.“ (Aus: Alice im Wunderland)