Terminauswahl Test

Okt.
24
Sa.
Der aufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui
24. Oktober 2026 um 19:30 – 21:30
Der aufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui @ Landestheater Niederösterreich

LANDESTHEATER NÖ: von Bertolt Brecht
Zum Beginn der künstlerischen Leitung von Patricia Nickel-Dönicke werden zwölf Regisseur:innen dieser und der darauffolgenden Spielzeit zusammen mit dem gesamten Ensemble sowie dem neugegründeten Stadtensemble „Der aufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui“ auf die Bühne bringen. 70 Jahre nach seinem Tod beeinflusst Brecht nach wie vor die zeitgenössischen Theaterformen. Durch seine Verfremdungseffekte, sowie durch Lieder, Erzählerkommentare, Tanz, Puppenspiel und Film weltberühmt geworden, wird die Vielschichtigkeit von Brechts Wirken zum Saisonauftakt neu erprobt.

Und welches Stück eignet sich dafür in diesen Zeiten besser als „Der aufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui“? Während der grassierenden Wirtschaftskrise in Chicago tritt der Kleinganove Arturo Ui ins Milieu der Grünzeughändler:innen ein. Er garantiert dem „Karfioltrust“ durch ein dubioses Geschäftsmodell den Erhalt ihrer Einnahmen, um sich so seinerseits Zugang zum Stadtrat und in die erweiterten Kreise der Chicagoer Polit-Elite zu verschaffen. Einmal in unsauberen Geschäften vereint, müssen die Grünzeughändler:innen dabei zusehen, wie Ui auf den Straßen Chicagos ebenso wie im politischen Tagesgeschäft nach und nach das Recht des Stärkeren etabliert. Von seiner Gier nach Macht gleichermaßen getrieben wie von seinen nimmersatten Gangster- Kolleg:innen wird Chicago für Ui bald zu klein und er entdeckt in der Wirtschaftlichkeit des Krieges das ideale Export-Geschäft.

Brechts Historienfarce rekonstruiert minutiös die Mechanismen und Muster, mit denen sich faschistische Ideologien in einen Staat und dessen Zivilgesellschaft fressen. Am Ende des Stückes steht in historischer Parallele zur Annexion Österreichs 1938 der ultimative Bruch mit dem internationalen Völkerrecht. Je klarer und bekannter die einzelnen Etappen auf Uis Weg erscheinen, desto entschiedener stellt sich die Frage: Warum hält hier die Mitte einer Gesellschaft still und lässt diese Entwicklungen geschehen? Glaubt sie heimlich, vom Aufstieg eines Gangsters profitieren zu können?

Überall auf der Welt werden derzeit wie in Brechts „Arturo Ui“ machtgierige Narzissten zu Politikern, erleben Kunst und Presse überwunden geglaubte Angriffe auf ihre Freiheit, etablieren sich internationale Umgangsformen aus der Gangsterzeit des vergangenen Jahrhunderts. Auch in Europa werden die Fragen immer drängender, wie der Aufstieg demokratiefeindlicher Kräfte noch aufgehalten werden kann. Die kollektive Auseinandersetzung mit Brechts Vorlage ist daher auch eine Positionierung für ein Miteinander, ohne das demokratisches Zusammenleben nicht widerstandsfähig ist.

Okt.
26
Mo.
Dienstboten G’schichten – Die Kammerfrau
26. Oktober 2026 um 14:00 – 15:30
Dienstboten G’schichten - Die Kammerfrau @ Schloss Artstetten

SCHLOSS ARTSTETTEN: Das Leben des Thronfolgers und seiner Familie ist bestens dokumentiert und wird im Erzherzog Franz Ferdinand-Museum mit seinen faszinierenden Schlüsselloch-Geschichten erzählt. Ein Blick „hinter die Kulissen“ ist besonders spannend: Wie sahen die Geschichten der Dienstboten aus?

Herzogin Sophies Kammerfrau Elise „Eluska“ Fiala plaudert mit herzlicher Freimütigkeit aus dem Nähkästchen. Mit einem Augenzwinkern berichtet sie von den kleinen Geheimnissen, charmanten Marotten und glanzvollen Momenten des höfischen Alltags. Dabei versteht sie es meisterhaft, Humor und Diskretion in Balance zu halten. Wer ihr zuhört, erhält einen amüsanten, aber stets respektvollen Blick hinter die Kulissen des damaligen Lebens.

Eines ist sicher: Dienstboten plaudern gern – und so bekommen sie während der rund einstündigen Spezialführung Einblicke in ihr bewegtes Leben.

Führungsaufpreis: € 12,00 pro Person (ab 6 Jahren)
Empfohlene Anmeldung: telefonisch unter 07413-8006 (begrenzte Teilnehmerzahl)

Mehr Infos zu unseren Veranstaltungen finden Sie hier: https://www.schloss-artstetten.at/veranstaltungen-und-neuigkeiten/liste/

Nov.
1
So.
Dienstboten G’schichten – Die Kammerfrau
1. November 2026 um 14:00 – 15:30
Dienstboten G’schichten - Die Kammerfrau @ Schloss Artstetten

SCHLOSS ARTSTETTEN: Das Leben des Thronfolgers und seiner Familie ist bestens dokumentiert und wird im Erzherzog Franz Ferdinand-Museum mit seinen faszinierenden Schlüsselloch-Geschichten erzählt. Ein Blick „hinter die Kulissen“ ist besonders spannend: Wie sahen die Geschichten der Dienstboten aus?

Herzogin Sophies Kammerfrau Elise „Eluska“ Fiala plaudert mit herzlicher Freimütigkeit aus dem Nähkästchen. Mit einem Augenzwinkern berichtet sie von den kleinen Geheimnissen, charmanten Marotten und glanzvollen Momenten des höfischen Alltags. Dabei versteht sie es meisterhaft, Humor und Diskretion in Balance zu halten. Wer ihr zuhört, erhält einen amüsanten, aber stets respektvollen Blick hinter die Kulissen des damaligen Lebens.

Eines ist sicher: Dienstboten plaudern gern – und so bekommen sie während der rund einstündigen Spezialführung Einblicke in ihr bewegtes Leben.

Führungsaufpreis: € 12,00 pro Person (ab 6 Jahren)
Empfohlene Anmeldung: telefonisch unter 07413-8006 (begrenzte Teilnehmerzahl)

Mehr Infos zu unseren Veranstaltungen finden Sie hier: https://www.schloss-artstetten.at/veranstaltungen-und-neuigkeiten/liste/

Dez.
17
Do.
Der aufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui
17. Dezember 2026 um 19:30 – 21:30
Der aufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui @ Landestheater Niederösterreich

LANDESTHEATER NÖ: von Bertolt Brecht
Zum Beginn der künstlerischen Leitung von Patricia Nickel-Dönicke werden zwölf Regisseur:innen dieser und der darauffolgenden Spielzeit zusammen mit dem gesamten Ensemble sowie dem neugegründeten Stadtensemble „Der aufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui“ auf die Bühne bringen. 70 Jahre nach seinem Tod beeinflusst Brecht nach wie vor die zeitgenössischen Theaterformen. Durch seine Verfremdungseffekte, sowie durch Lieder, Erzählerkommentare, Tanz, Puppenspiel und Film weltberühmt geworden, wird die Vielschichtigkeit von Brechts Wirken zum Saisonauftakt neu erprobt.

Und welches Stück eignet sich dafür in diesen Zeiten besser als „Der aufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui“? Während der grassierenden Wirtschaftskrise in Chicago tritt der Kleinganove Arturo Ui ins Milieu der Grünzeughändler:innen ein. Er garantiert dem „Karfioltrust“ durch ein dubioses Geschäftsmodell den Erhalt ihrer Einnahmen, um sich so seinerseits Zugang zum Stadtrat und in die erweiterten Kreise der Chicagoer Polit-Elite zu verschaffen. Einmal in unsauberen Geschäften vereint, müssen die Grünzeughändler:innen dabei zusehen, wie Ui auf den Straßen Chicagos ebenso wie im politischen Tagesgeschäft nach und nach das Recht des Stärkeren etabliert. Von seiner Gier nach Macht gleichermaßen getrieben wie von seinen nimmersatten Gangster- Kolleg:innen wird Chicago für Ui bald zu klein und er entdeckt in der Wirtschaftlichkeit des Krieges das ideale Export-Geschäft.

Brechts Historienfarce rekonstruiert minutiös die Mechanismen und Muster, mit denen sich faschistische Ideologien in einen Staat und dessen Zivilgesellschaft fressen. Am Ende des Stückes steht in historischer Parallele zur Annexion Österreichs 1938 der ultimative Bruch mit dem internationalen Völkerrecht. Je klarer und bekannter die einzelnen Etappen auf Uis Weg erscheinen, desto entschiedener stellt sich die Frage: Warum hält hier die Mitte einer Gesellschaft still und lässt diese Entwicklungen geschehen? Glaubt sie heimlich, vom Aufstieg eines Gangsters profitieren zu können?

Überall auf der Welt werden derzeit wie in Brechts „Arturo Ui“ machtgierige Narzissten zu Politikern, erleben Kunst und Presse überwunden geglaubte Angriffe auf ihre Freiheit, etablieren sich internationale Umgangsformen aus der Gangsterzeit des vergangenen Jahrhunderts. Auch in Europa werden die Fragen immer drängender, wie der Aufstieg demokratiefeindlicher Kräfte noch aufgehalten werden kann. Die kollektive Auseinandersetzung mit Brechts Vorlage ist daher auch eine Positionierung für ein Miteinander, ohne das demokratisches Zusammenleben nicht widerstandsfähig ist.

Jan.
27
Mi.
Der aufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui
27. Januar 2027 um 19:30 – 21:30
Der aufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui @ Landestheater Niederösterreich

LANDESTHEATER NÖ: von Bertolt Brecht
Zum Beginn der künstlerischen Leitung von Patricia Nickel-Dönicke werden zwölf Regisseur:innen dieser und der darauffolgenden Spielzeit zusammen mit dem gesamten Ensemble sowie dem neugegründeten Stadtensemble „Der aufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui“ auf die Bühne bringen. 70 Jahre nach seinem Tod beeinflusst Brecht nach wie vor die zeitgenössischen Theaterformen. Durch seine Verfremdungseffekte, sowie durch Lieder, Erzählerkommentare, Tanz, Puppenspiel und Film weltberühmt geworden, wird die Vielschichtigkeit von Brechts Wirken zum Saisonauftakt neu erprobt.

Und welches Stück eignet sich dafür in diesen Zeiten besser als „Der aufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui“? Während der grassierenden Wirtschaftskrise in Chicago tritt der Kleinganove Arturo Ui ins Milieu der Grünzeughändler:innen ein. Er garantiert dem „Karfioltrust“ durch ein dubioses Geschäftsmodell den Erhalt ihrer Einnahmen, um sich so seinerseits Zugang zum Stadtrat und in die erweiterten Kreise der Chicagoer Polit-Elite zu verschaffen. Einmal in unsauberen Geschäften vereint, müssen die Grünzeughändler:innen dabei zusehen, wie Ui auf den Straßen Chicagos ebenso wie im politischen Tagesgeschäft nach und nach das Recht des Stärkeren etabliert. Von seiner Gier nach Macht gleichermaßen getrieben wie von seinen nimmersatten Gangster- Kolleg:innen wird Chicago für Ui bald zu klein und er entdeckt in der Wirtschaftlichkeit des Krieges das ideale Export-Geschäft.

Brechts Historienfarce rekonstruiert minutiös die Mechanismen und Muster, mit denen sich faschistische Ideologien in einen Staat und dessen Zivilgesellschaft fressen. Am Ende des Stückes steht in historischer Parallele zur Annexion Österreichs 1938 der ultimative Bruch mit dem internationalen Völkerrecht. Je klarer und bekannter die einzelnen Etappen auf Uis Weg erscheinen, desto entschiedener stellt sich die Frage: Warum hält hier die Mitte einer Gesellschaft still und lässt diese Entwicklungen geschehen? Glaubt sie heimlich, vom Aufstieg eines Gangsters profitieren zu können?

Überall auf der Welt werden derzeit wie in Brechts „Arturo Ui“ machtgierige Narzissten zu Politikern, erleben Kunst und Presse überwunden geglaubte Angriffe auf ihre Freiheit, etablieren sich internationale Umgangsformen aus der Gangsterzeit des vergangenen Jahrhunderts. Auch in Europa werden die Fragen immer drängender, wie der Aufstieg demokratiefeindlicher Kräfte noch aufgehalten werden kann. Die kollektive Auseinandersetzung mit Brechts Vorlage ist daher auch eine Positionierung für ein Miteinander, ohne das demokratisches Zusammenleben nicht widerstandsfähig ist.